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KLAUSER-KANONE

Jedes Jahr werden die besten Wuppertaler Torschützen der Bezirks-, Landes-, Ober- und Regionalliga mit der KLAUSER-Kanone ausgezeichnet. Hier finden Sie das aktuelle Ranking im Kampf um die begehrte Trophäe:




PLATZ

NAME

VEREIN

TORE

1.

Ercan Aydogmus

Cronenberger SC

42

2.

Karibu Hashim Mohammed

Cronenberger SC

25

3.

Nabil Aouni

SC Sonnborn

17

4.

Frederic Lühr

FSV Vohwinkel

14

4.

Julian Zeidler

TSV Ronsdorf

14

4.

Luca Lenz

SV Jägerhaus-Linde

14

7.

Sercan Er

Cronenberger SC

13

8.

Christopher Kramer

Wuppertaler SV

12

8.

Vincent Jösch

SC Sonnborn

12

8.

Marc Morsbach

TSV Ronsdorf

12

(Stand: 08.06.19)

2019 - ERCAN AYDOGMUS

Am 6. Juni begrüßte Fussball-Report Herausgeber Manfred Osenberg seine Gäste im Haus Eisenbach, wo traditionell die alljährliche Ehrung stattfindet. Dabei berücksichtigt der Wettbewerb um die Klauser-Kanone die Torschützen ab der Bezirksliga aufwärts. So konnte vom Bezirksligisten SC Sonnborn Nabil Aouni den dritten Platz für seine 17 Saisontore holen. Neben der bronzenen Torjäger-Kanone gingen die vom Schuhhaus Klauser dotierten Preise nach Cronenberg. Sowohl die silberne als auch die goldene Auszeichnung hatten einen grün-weißen Empfänger. Karibu Hashim Mohammed erreichte 25 Saisontore, getoppt von Altmeister Ercan Aydogmus, der 42 Treffer für seinen Cronenberger SC schoss. Klauser-Vertriebsleiter Heinz-Werner Döring konnte die Preise an die Cronenberger Delegation übergeben denn leider durfte der Nigerianer Kabiru Hashim Mohammed am donnerstagabend nicht bei seinem Deutschunterricht fehlen und überließ die Verleihung seinem Trainer Peter Radojewski und CSC-Sportdirektor Dustin Hähner. Ercan Aydogmus kam dagegen in Begleitung seines Sohnes Elyas, der stolz verkündete, dass er am nächsten Tag seinen dritten Geburtstag feiert. Neben den Kanonen gab es noch die Auszeichnungen für die besten Fußballer der Saison 2018/19 mit den meisten Nominierungen in der Elf des Monats im Wuppertaler Fußballmagazin. Da konnte „Kabiru“ doppelt glänzen und auch CSC-Mittelfeldakteur Marvin Mühlhause konnte überzeugen. Der Preis für Kapitän Gaetano Manno vom Wuppertaler SV nahm Sportdirektor Karsten Hutwelker entgegen, der sich mit Stadionsprecher Carsten Kulawik zur Ehrung dazugesellte.


2018 - ISSA ISSA

Schon einige Spieltage vor Saisonende stand fest, dass Issa Issa im Wettbewerb um die begehrte KLAUSER-Kanone wohl kaum noch einzuholen ist. Mit 35 Treffern beendete er seine (vorerst) letzte Saison in Wuppertal. ASV-Coach Alen Erkocevic wird es in der kommenden Spielzeit schwer haben, adäquaten Ersatz für den 33-Jährigen zu finden. Den Abschied aus der Bezirksliga hat sich Issa Issa aber mit Sicherheit anders vorgestellt: Sein letztes Saisonspiel musste er nach nur wenigen Minuten verletzungsbedingt abbrechen, da er sich einen offenen Bruch am Arm zuzog und auf direktem Weg ins Krankenhaus gebracht wurde. Bittere Pille für den gebürtigen Libanesen, der ab dem 1. Juli in seiner Heimatstadt Essen für Frohnhausen auf Torejagd gehen will. Auch bitter, dass Issa deshalb am nächsten Tag seine goldene Torjägerkanone im Haus Eisenbach nicht persönlich entgegen nehmen konnte. Allerdings gelang es ihm, spontan eine Vertretung für den Montagabend zu organisieren; sein Bruder Ayman (Achtung: Verwechslungsgefahr) hat sich bereit erklärt, die Auszeichnung für ihn abzuholen. Herzlichen Glückwunsch zur goldenen Kanone und eine möglichst schnelle Genesung, Issa Issa! Und natürlich auch an seinen Trainer Alen Ercocevic, der für das kommende Jahr den Aufstieg in die Landesliga mit den Barmern in Angriff nehmen will. In dieser Saison war der ASV immerhin schon der beste Wuppertaler Bezirksligist. Übrigens: Bei Redaktionsschluss stand noch nicht fest, ob der neue Klub von Issa, der VfB Frohnhausen, in der kommenden Saison weiterhin in der Bezirks- oder doch in der Landesliga spielen wird. In der Relegation mussten es die Essener mit dem TuB Bocholt aufnehmen.


2017 - PASCAL HOFER

Der 34jährige Wuppertaler Pascal Hover vergoldet seinen Abschied vom geliebten Fußball und gewinnt die begehrte Klauser-Torjägerkanone in Gold. Pascal Hover (34) und Issa Issa (28) standen im Mittelpunkt der traditionellen, vom FUSSBALL-REPORT seit mehr als 30 Jahren durchgeführten Ehrung der erfolgreichsten Wuppertaler Torjäger. Frank Mühlhoff, der 1984  die Kanone gewann, und Günter „Meister“ Pröpper waren neben Heinz-Werner Döring (Verkaufsleiter Klauser Schuhe) die ersten Gratulanten.Hover, der 27 Treffer für Bezirksliga-Absteiger SC Sonnborn erzielt hat, gewann den traditionellen Wettbewerb vor dem ASV-Torjäger Issa (26 Tore) und Ahmed Al Khalil (22) vom Cronenberger SC. Ja, es war Pascal Hovers ebenso ungewöhnlicher wie emotionaler Abschied. Mit 34 Jahren hängt der Sonnborner seine Fußballschuhe an den Nagel. Nach fast 30 Jahren Fußball. Hover: „Es war nicht mal eine schwere Entscheidung für mich diesen Schritt zu gehen, weil wirklich alle äußeren Umstände dafür gesprochen haben.Dennoch gehe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge von der großen Fußballbühne" Wuppertals.Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird es mir schwer fallen Sonntags in den Zoo zu gehen oder den Doppelpass mal bis zum Ende zu schauen. Mir werden Dinge fehlen, die sicherlich sehr alltäglich im Fußball sind wie ganz plump von der Arbeit zu kommen und die Tasche blind aus dem effeff zu packen.“Was ist der Grund für den Abschied? Hover hat seinen Lebensmittelpunkt an die holländische Grenze verlegt: „Ich möchte diese Gelegenheit einfach mal nutzen um all denen, die diese Zeit mit mir geteilt haben danke zu sagen. Danke für klasse Jahre mit Höhen und Tiefen. Danke für tolle Spiele, spannende Saisons und noch geilere Abende. Danke an alle die sich jeden Sonntag für 3 Mark fuffzig den Kick auf den Sportplätzen angetan haben, bloß weil sie genau so Fußball verrückt sind und waren wie ich.“ Danke an all die Gegner die weitestgehend das beste aus mir raus holen konnten und mich immer wieder dazu trieben nochmal hinter einem Ball herzujagen. Danke an den SC Sonnborn, der so viele Jahre mit mir ausgehalten hat, dessenVerantwortliche zu jeder Zeit hinter mir standen und für mich da waren. Danke an all die Schiedsrichter die sich in hunderten Spielen von mir anmaulen lassen mussten und doch immer mal wieder die Karte stecken ließen. Ohne euch wäre dieser Sport nicht möglich. Das wissen wir auch alle. Also leben und leben lassen.“ Privat lebt er seit einiger Zeit in Erkelenz. „Mein Dank gilt natürlich auch meiner Frau und Familie, die mir in den letzten drei Jahren den Rücken frei gehalten haben, damit ich die 160 km für jede einzelnen Einheit mit dem SCS abreißen konnte.“ Jetzt ist es vorbei. Auf seinem „Altar“ in der Wohnung kann er täglich die Spuren seiner Fußballzeit sehen: Sein letztes Sonnborner Trikot und drei Torjägerkanonen – in Bronze, Silber und Gold.


2016 - SANDRO AVANZATO

Zuletzt konnte Sandro Avanzato vom FSV Vohwinkel den ersten Platz im Ranking belegen. Die goldene Kanone für 34 Tore in der Bezirksligasaison 2015/16. Dazu die Treffer in der Aufstiegsrunde. Natürlich wollte auch der FUSSBALL-REPORT vom Torschützen wissen, welches das schönste Tor war. Sandro lässt die Saison gedanklich vorbeiziehen und meint, kein „wirklich abenteuerliches Tor“ geschossen zu haben. Stattdessen erwähnt er den genialen Treffer seines (ehemaligen) Mitspielers Tim Schättler beim 6:1-Sieg des FSV im ersten Relegationsspiel gegen den VfB Uerdingen.

Die Tore von Avanzato waren eher unspektakulär aber eben immens wichtig um Punkte für Vohwinkel zu holen; just als es galt den zweiten Tabellenplatz zu sichern. Auch beim Saisonhighlight will sich Vohwinkels Stürmer nicht auf ein Spiel festlegen, auch wenn das Finale um den Titel vor über 1000 Zuschauern gegen den ASV Mettmann sicherlich dazu gehört.Generell schmecken der Nummer 8 die Spiele gegen starke Gegner, und da gab es in der Relegation eine extra Portion Spaß. „Nochmal alles geben“ - hieß es für die Füchse, bevor sie am 19. Juni 2016 in den Flieger nach Mallorca stiegen und für vier Tage am Ballermann „regenerierten".

Danach geht es weiter, natürlich beim FSV Vohwinkel. Sein Engagement hat Sandro bereits im November bei einem Gespräch mit dem sportlichen Leiter Holger Gaißmayer klargemacht, unabhängig von der Liga. „Avan" fühlt sich wohl im Fuchsbau, zumal seine Freundin Bianca Dörrenhaus dort auch zuhause ist. Im Damenteam spielt Bianca zusammen mit ihrer Schwester Michele. Marc Bach ist sein Trainer und auch sein Arbeitskollege bei der Wolk AG, bei der Sandro als Mediengestalter und Werbetechniker beschäftigt ist.