OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT      MATCHBALL MIT GOLF-EXTRA      BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT


NEUER VEREIN - ALTER NAME

17.02.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Neugründung des BHC Die Strukturen des Frauenhandballs beim Bergischen HC werden konsequent für die Zukunft aufgestellt. Zum 26.01.2026 wurde mit dem „BHC Frauen e.V.“ ein eigenständiger
Verein gegründet, der die erfolgreiche Arbeit der Damenabteilung rechtlich und organisatorisch in eine neue Ära führt.
Logischer Schritt der Professionalisierung Nachdem bereits in der Vergangenheit eine rechtliche Trennung zwischen der BHC Marketing GmbH (Herren) und der BHC Frauen Bundesliga GmbH vollzogen wurde, folgt nun die entsprechende Anpassung auf Ebene des eingetragenen Vereins. Ziel dieser Maßnahme ist es, die spezifischen Anforderungen des Frauenhandballs noch gezielter zu fördern und eigenständige wirtschaftliche sowie administrative Strukturen zu schaffen. Identität und Kontinuität bleiben gewahrt trotz der rechtlichen Verselbstständigung bleibt die starke Marke BHC erhalten: Der neue Verein wird unter dem Namen „BHC Frauen e.V.“ auftreten. Auch das markante Vereinssymbol, der Bergische Löwe, bleibt das zentrale Element des visuellen Auftritts. Damit wird ein klares Zeichen für die Verbundenheit zur BHC-Familie und zur Region gesetzt. Der offizielle Startschuss für den Spielbetrieb unter der neuen Flagge fällt mit Beginn der Saison 2026/2027.
Für die Leitung des neu gegründeten Vereins konnten drei Persönlichkeiten gewonnen werden, die über tiefe Fachkenntnis und langjährige Erfahrung im Bergischen Handball verfügen:
• 1. Vorsitzender: Mirko Bernau
• 2. Vorsitzender: Gunther Weck
• Schatzmeisterin: Franziska Simiot
„Die Gründung des BHC Frauen e.V. ist ein Meilenstein für die Weiterentwicklung unseres Standorts. Wir schaffen damit die notwendige Flexibilität und Eigenständigkeit, um den leistungsorientierten Frauenhandball im Bergischen Land, sowohl im Spitzen- als auch im Nachwuchsbereich, nachhaltig zu sichern und auszubauen“, erklärt der 1. Vorsitzende Mirko Bernau.
Ausblick: In den kommenden Wochen werden die detaillierten Übergangsprozesse – von der Übertragung der Spielrechte bis hin zur Mitgliederverwaltung – finalisiert. Der Verein wird zeitnah über weitere Meilensteine informieren.

ERSTE HALBZEIT IST EINE ZU HOHE HYPOTHEK

17.02.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Der Bergische HC hat beim ThSV Eisenach bis zum Schluss gekämpft und hatte zwei Minuten vor Schluss sogar noch die Chance, auf 31:32 zu verkürzen. Doch die Mannschaft konnte diesen letzten Strohhalm nicht ergreifen und verlor nach einer sehr schwachen ersten Halbzeit mit 31:33 (13:21).
Die ersten 30 Minuten waren geprägt von technischen Fehlern beider Mannschaften. Elf Stück leistete sich der ThSV Eisenach, doch beim BHC standen sogar 14 in der offiziellen Statistik der DAIKIN-HBL. Immer wieder ging im Angriff der Ball verloren - wenn es nicht teils haarsträubende Fehler waren, versuchte es die Truppe zwischendurch mit hastigen, unvorbereiteten Angriffen, die leichte Beute für Eisenachs Schlussmann Matija Spikic waren. Aufgrund der vielen Thüringer Ballgewinne konnten die Gastgeber ihr Tempospiel zur vollen Entfaltung bringen. Dass die BHC-Abwehr im gebundenen gegnerischen Angriff sogar recht gut stand, fiel daher kaum auf. Immer wieder erzielte Eisenach schnelle Treffer, antwortete auch nach Gegentoren gerne zügig.
Der 13:21-Halbzeitrückstand hatte nicht vermuten lassen, dass der BHC noch einmal in dieses Match zurückkommen könnte. Auch nach der Pause lief es nicht gerade flüssig. Zwei Minuten spielten die Gäste in doppelter Überzahl und trafen in dieser Phase nicht, beziehungsweise erst, als der Gegner wieder komplett war. Gepusht von 2850 Zuschauern in der Werner-Aßmann-Halle verwalteten die Eisenacher zunächst den Vorsprung, profitierten dabei aber nicht mehr von so vielen bergischen Fehlern. Die Löwen agierten sicherer, wenn auch nicht immer erfolgreich. Und im Tor kam Christopher Rudeck mehr und mehr in Fahrt. 13 Minuten vor Schluss schien die Partie beim Zwischenstand von 27:22 immer noch eine recht klare Angelegenheit zu sein. Doch die Bergischen kämpften sich noch einmal zurück. Nico Schöttle traf, der mitgereiste Louis Oberosler kam für einen Siebenmeter und freute sich, dass Felix Aellen nur den Pfosten erwischte. Vom neuerlichen 23:29-Rückstand zeigte sich der BHC unbeeindruckt, verkürzte durch den starken Tomas Babak sowie Kim Voss-Fels, Lars Kooij und Noah Beyer auf 28:31. Gerdas Babarskas stellte sogar auf 29:31. Aellen schien die Hoffnung mit seinem Tor direkt wieder zu begraben, aber Fynn Hangstein erzielte 140 Sekunden vor dem Schlusspfiff das 30:32 aus BHC-Sicht. Als Rudeck dann hielt, bangten die Fans in der Halle. Doch der offiziell 20. technische Fehler der Löwen kostete in diesem Moment den möglichen Anschluss. Die Zeit tickte nun für die Eisenacher, die kurz darauf jubelten.

WSV AUF ABSTIEGSKURS

16.02.26 FUSSBALL-REGIONALLIGA - 80 Minuten sind im Gelsenkirchner Park-Stadion gespielt. Der WSV freut sich endlich mal über einen Treffer. Nicolas Hirschberger, einer der Winterzugänge, ist der Torschütze. Aber auch er kann sich nicht freuen. Denn Gastgeber FC Schalke 04 führt zehn Minuten vor Schluss der einseitigen Partie mit 5:0. Die U 23 der Schalker deklassiert zeitweise die oft lustlos wirkenden Wuppertaler. Schlimm. Auch der neue Trainer Mike Wunderlich und die fünf Neuzugängen können bisher die Talfahrt nicht bremsen. Der WSV spielt wie ein Absteiger. Leider. Foto: Jochen Classen

DER FUCHSBAU GLICH EHER EINEM HÜHNERSTALL

14.02.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA – Am Karnevalsfreitag war der Wind bitterkalt, aber man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Schließlich hielten auch die Männer des SV Jägerhaus-Linde auf dem usseligen Platz Opp Linde ein kostümiertes Training ab. Beide Teams träumen vom Sommer mit einer Meisterfeier. Immerhin konnte sich Niklas Dörrier glücklich schätzen im muckeligen Pandabär-Kostüm. Niklas Stolle provozierte mit seinem Auftritt als Hühnchen im Fuchsbau. Die drei Herren im Arbeitsoverall sind übrigens keine Bauarbeiter, das sind die Trainer. Sobald die fünfte Jahreszeit vorbei ist, rücken die Bauarbeiter an und setzen die überdachten Zuschauertribünen auf die Betonpfeiler. Dann ist der Sportplatz Lüntenbeck in die nächste Klasse aufgestiegen. Und wenn man schon das Mannschaftsfoto für die Rückrunde am Freitag, den 13ten schießt, was soll denn da noch schief gehen?

Fotos aus dem Fuchsbau: Odette Karbach

VELBERT - RW OBERHAUSEN

14.02.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - SSVg Velbert - Rot Weiß Oberhausen 0 : 4 (0:2) Überpünktlich hatte der Unparteiische Jonah Besong genug gesehen. RWO gewinnt insgesamt verdient - doch vielleicht ein Tor zu hoch - gegen anfangs gut mithaltende, später überforderte Velberter. RWO springt dadurch auf Platz zwei, Köln mit 3:0 gegen Gütersloh. Velbert landet nach der zwischenzeitlichen Erfolgsphase wieder auf dem Hosenboden, hat aber weiter alle Chancen im Abstiegskampf. Tore: 0:1 Schlag (42.), 0:2 Hong (45.), 0:3 Nyuydine (46.), 0:4 Murray (73.) Foto: Jochen Classen

DERBYTIME AM KARNEVALSSONNTAG - BHC TRITT IN LINTFORT AN

13.02.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Am kommenden Sonntag reist der Bergische HC nach Kamp Lintfort, wo um 16:00 Uhr das Niederrhein-Derby gegen den TuS Lintfort angepfiffen wird. Das Team von Trainer-Dino Bettina Grenz-Klein steckt mit 6:28-Punkten im Abstiegskampf und steht mit dem Rücken zur Wand. Der BHC ist gefordert, volle Konzentration über 60 Minuten ist gefragt, damit es nicht erneut ein böses Erwachen gibt wie in der Vorwoche in Kirchhof.
Spielmacherin Alexandra Lundström und Linksaußen Madita Probst stehen nach überstandener Grippe wieder im Kader. Verzichten muss Trainerin Assina Müller weiterhin auf Torhüterin Natascha Krückemeier. Die 33-Jährige fällt wegen einer
schweren Knieverletzung bis auf weiteres aus. Dafür rücken die beiden Jugendspielerinnen Leni Wagner und Lena Zakszewski auf, um U19-Europameisterin Lena Lindemann zu unterstützen. Foto: Kevin Becher

JUGOSLAVIJA AUSGESCHIEDEN

13.02.26 BARMENIA FAIRPLAY - Die neue Fairness-Tabelle ist da. Aber nicht mehr dabei in den TOP 30 ist der Bezirksliga-Vierte FK Jugoslavija, der sich als Aufsteiger recht ordentlich hält. Allerdings darf sich Trainer Florim Zeciri (37) in den nächsten neun Meisterschaftsspielen nicht mehr selbst aufstellen oder einwechseln. Er wurde wegen Schiedsrichterbeleidigung nach dem Reusrath-Match für insgesamt zehn Spielen gesperrt. Foto: Odette Karbach

RUBY VAESSENS BLEIBT BEIM BHC

12.02.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Kreisläuferin Ruby Vaessens hat ihren Vertrag beim Bergischen HC um ein weiteres Jahr bis 30.06.2027 verlängert. Die 22-Jährige, die zu Saisonbeginn von Cabooter Fortes Venlo ins Bergische Land wechselte, hat sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt. Mit Abwehr-Chefin Veki Tolic bildet sie mit ihrer Größe von 180 Zentimetern einen zuverlässigen Mittelblock. Die junge Holländerin hat kürzlich ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin beendet und hat sich in Solingen gut eingelebt.
„Für mich war es eine leichte Entscheidung, ein weiteres Jahr beim BHC zu bleiben. Ich fühle mich im Team sehr wohl und kann mich weiterhin gut entwickeln. Die Vision des Vereins deckt sich gut mit meiner eigenen. Ich hoffe, dass wir uns als Team weiterentwickeln und gute Ergebnisse erzielen können und dass ich in der kommenden Zeit noch mehr Verantwortung übernehmen kann.“
Für Geschäftsführerin Assina Müller war es die logische Konsequenz, die sympathische Spielerin an den BHC zu binden und die weitere Entwicklung zu begleiten: „Ruby hat in ihrem ersten Jahr in Deutschland bemerkenswerte Entwicklungsschritte vollzogen – sowohl in ihrer Persönlichkeit als auch in ihrer Athletik und insbesondere in der Defensivarbeit. Offensiv verfügt sie weiterhin über großes Entwicklungspotenzial, vor allem in der Zusammenarbeit zwischen Rückraum und Kreis, im situativen Entscheidungsverhalten sowie in ihrer positionsspezifischen Spielweise. Ihr Entwicklungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Aufgrund ihres ausgeprägten Ehrgeizes und ihres täglichen Anspruchs, sich kontinuierlich zu verbessern, freuen wir uns sehr über die Vertragsverlängerung.“ Foto: Kevin Becher

ZU VIELE FEHLER GEGEN MELSUNGEN

12.02.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Mehrfach hatte der Bergische HC die Chance, das erste Bundesligaspiel des neuen Jahres gegen die MT Melsungen zu drehen. Doch immer wieder leistete sich die Mannschaft genau in solchen Situationen Nachlässigkeiten und lud den Gegner so zu einfachen Toren ein. Das 26:29 (14:16) wurde dem Spielverlauf daher gerecht.
Die ersten 20 Minuten gehörten allerdings den Gastgebern. Christopher Rudeck fand hervorragend ins Match, entschärfte auch viele freie Bälle und war mit einer Fangquote von 55 Prozent überragender Spieler. Im Angriff nutzte die Mannschaft die Vorlage allerdings zu selten. Der BHC führte 7:6 und nach Fynn Hangsteins erstem Treffer im Löwen-Dress 9:7, hätte aber deutlicher in Front gehen können. Mit vielen technischen Fehlern und zum Teil überhasteten, wenig zwingenden Abschlüssen machte sich der BHC selbst das Leben schwer. Als dann auch die Abwehr lückenhafter wurde, nutzten die Melsunger das aus und kompensierten sogar eine Rote Karte gegen Nikolaj Enderleit und die daraus folgende Unterzahl erfolgreich. In der Schlusssekunde der ersten Halbzeit markierten die Gäste ihre erste Zwei-Tore-Führung überhaupt, nachdem Rudeck bei einer Parade Pech hatte und der Abpraller der MT wieder vor die Füße sprang.
Aus der Kabine kamen die Gastgeber recht schwach zurück. Sie leisteten sich weiterhin viele Fehler und teilweise unvorbereitete Würfe. Die MT zog von 16:14 auf 19:15 weg. Das nun folgende Bild wiederholte sich in seiner Struktur mehrfach: Noah Beyer, der neun Mal traf und sich in guter Form befand, verkürzte mit zwei Toren auf 17:19, Kim Voss-Fels gelang mit dem ersten Bundesliga-Tor seiner Laufbahn der Anschluss. Der BHC schien am Drücker, 2114 Fans hofften
Fehler und teilweise unvorbereitete Würfe. Die MT zog von 16:14 auf 19:15 weg. Das nun in der Wuppertaler UNIHALLE auf die Wende. Zwei Fehler später führten die MT wieder mit drei Treffern. Auch vom späteren 21:25 erholte sich der BHC, verkürzte durch Julian Fuchs und Sören Steinhaus jeweils noch mal auf zwei Tore Unterschied. Doch auch in den letzten zwei Minuten änderte sich das Bild nicht. Wenn die MT treffen musste, traf sie - oder profitierte von einem technischen Fehler des BHC. 16 Stück hatten die Löwen zum Schluss auf dem Konto - in der Regel zu viele, um in der 1. Liga zu gewinnen.

Fotos aus der Wuppertaler UniHalle: Jochen Classen

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