OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL


KÜSTERS MIT COMEBACK

02.04.26 FUSSBALL-REGIONALLIGA - Wie berichtet war Stephan Küsters ein Wunschkandidat für den vakanten Vorstandsposten beim Fest stehWSV. Jetzt ist es perfekt: der stark gefährdete Regionalligist verstärkt im Saisonendspurt seine sportliche Kompetenz: Küsters`Da war doch was. Richtig. Der Kölner wurde in seiner Wuppertaler Zeit vorgeworfen, mit einigen Spielern „Rentenverträge“ ausgehandelt zu haben.
Pikante Note: Sein bisheriger Klub Viktoria Köln hatte sich Anfang des Jahres 2026 von Küsters getrennt. Viktoria-Boss Franz Wunderlich ist der Vater von WSV-Trainer Mike Wunderlich, der nach der Entmachtung von Gaetano Manno einen Fachmann wie Küsters an seiner Seite gut gebrauchen kann. Wie es dann nach der Saison mit Wunderlich, der hauptberuflich in eigenen Reinigungsfirma tätig ist, und mit Küsters weitergehen wird, muss noch geklärt werden.
Erklärung des WSV: Nach guten Gesprächen zwischen Vorstand und Verwaltungsrat ist der Verein zu der Entscheidung gekommen, Stephan Küsters bis zum Ende der laufenden Spielzeit in beratender Funktion im Regionalliga-Team einzusetzen.
Der ehemalige Sportdirektor bringt umfassende Erfahrung sowie fundierte Kenntnisse der Strukturen beim Wuppertaler SV mit. In den kommenden Wochen wird er den WSV gezielt begleiten und bei zentralen sportlichen Fragestellungen unterstützen.
Mit dieser personellen Ergänzung reagiert der Verein auf die sportlich anspruchsvolle Situation in der Schlussphase der Saison. Ziel ist es, zusätzliche Expertise einzubringen und die Voraussetzungen für den angestrebten Klassenerhalt weiter zu stärken.
Gleichzeitig bedankt sich der Wuppertaler SV ausdrücklich bei Stephan Küsters für sein ehrenamtliches Engagement und seine Bereitschaft, den Verein in dieser wichtigen Phase zu unterstützen. Ebenso gilt ein Dank an Viktoria Köln für die konstruktive Zusammenarbeit und das Entgegenkommen. M.O. Foto: Benjamin Lenz

DIE 33 WURDE 33

02.04.26 FUSSBALLSCHULE - Philipp Hofmann feierte am 30. März seinen 33. Geburtstag. Der Stürmer des VfL Bochum zeigte sich zwei Tage später in der Örtlichen Fußballschule, die beim SC Obersprockhövel aufgeschlagen hat. Dort stellte er sich den Fragen der 70 Nachwuchskicker und gab Autogramme. Am Samstag geht es für die Bochumer zum Abstiegskandidaten des 1. FC Magdeburg. Foto: Odette Karbach

BHC VERPFLICHTET KIM OTT VOM THÜRINGER HC

02.04.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Der Bergische HC hat für die kommende Saison Rückraumspielerin Kim Ott verpflichtet. Die U20-Nationalspielerin wechselt vom Thüringer HC ins Bergische Land und möchte beim BHC den nächsten Entwicklungsschritt machen. „Ich stehe schon seit letztem Jahr mit Assina Müller in Kontakt und finde das BHC-Projekt nach wie vor spannend. Jetzt freue ich mich, dass es mit dem Wechsel im Sommer klappt.“
Kim Ott begann mit dem Handballspiel bei der HSG Siebengebirge und spielte danach mit dem TuS Königsdorf in der Jugend-Bundesliga und hatte auch erste Einsätze in der 3. Liga mit den Senioren. Aus dieser Zeit ist ihr auch das BHC- Leistungszentrum bekannt. „Dort hatte ich regelmäßig das Stützpunkttraining und beste Trainingsbedingungen vorgefunden. Und natürlich kenne ich die Halle und einige meiner zukünftigen Mitspielerinnen aus den A-Jugend-Duellen im vergangenen Jahr.“ Denn nach ihrer Zeit in Königsdorf wechselte Ott, als B-Jugendliche, vor vier Jahren zum Thüringer HC. Ihre Entwicklung ging rasant weiter. Jugend, 3. Liga mit dem THC II und während der Saison 2022/23 die ersten Einsätze im Bundesliga-Team. Dazu holte sie 2023 Bronze bei der U17-Europameisterschaft, war im Spiel um Platz drei mit sechs Treffern erfolgreichste deutsche Werferin. Nach einer Verletzung kämpfte sie sich zurück. In der aktuellen Bundesligasaison erzielte die 185-Zentimeter große Shooterin bisher elf Treffer und erreichte mit dem THC das Pokal-Final-Four, wo sie im Spiel um Platz drei viele Spielanteile erhielt und zweimal traf. Der Saisonendspurt mit dem THC hat es für Ott vor dem Wechsel nach Solingen in sich. Die Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft stehen an und als Titelverteidiger ist der Thüringer HC erneut ins Final-Four der European League eingezogen. „So kann ich weiter wertvolle Erfahrungen sammeln. Ich genieße beim THC ein hohes Niveau auch im Training und bin mir sicher, dass dies beim BHC aufrecht erhalten wird. Aber für meine persönliche Weiterentwicklung benötige ich viel Spielpraxis. Und die erhoffe ich mir durch den Wechsel“, so die 20-Jährige, die in Solingen wohnen wird und Sportmanagement in Köln studieren möchte. „Die Aufnahmeprüfung steht noch an.“
Glücklich zeigt sich Geschäftsführerin Assina Müller über die Verpflichtung von Kim Ott, die beim BHC mit der Nummer 25 auflaufen wird: „Kim zählt zu den vielversprechendsten deutschen Nachwuchsspielerinnen auf der Position Rückraumlinks. Bereits seit mehreren Jahren beobachten wir ihre sportliche Entwicklung intensiv, weshalb es mich besonders freut, dass wir sie von unserem Projekt überzeugen konnten. Sie besticht durch eine hohe Wurfeffektivität aus dem Rückraum sowie durch ihre ausgeprägte Physis. Mit diesen Voraussetzungen bringt sie hervorragende Perspektiven mit, um sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und unserem Spiel zusätzliche Qualität zu verleihen.“ Foto: BHC

NEUE HEIMAT FÜR DEN BHC

02.04.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Weil Solingen, Düsseldorf und Wuppertal dem BHC keine Hallen zur Verfügung stellen können, wird der BHC in der nächstwn Saison, ganz gleich in der 1. oder 2. Bundesliga, sein tägliches Training in Radevormwald durchführen Müssen. Aber erst einmal ist für die Solinger Handball-Asse Abstiegskampf angesagt. Der Bergische HC empfängt den VfL Gummersbach am Donnerstagabend (2. April) um 19 Uhr) zum 18. Bergischen Derby der DAIKIN HBL. Erstmalig steigt das Duell in der Mitsubishi Electric HALLE in Düsseldorf, die seit Wochen restlos ausverkauft ist. 4000 Fans fiebern der Partie entgegen, in der die Oberbergischen der klare Favorit sind.
„Es ist fast so, als würden wir gegen den SC Magdeburg spielen“, sagt das BHC-Trainergespann Arnor Gunnarsson und Markus Pütz angesichts der Kräfteverhältnisse. Während die Löwen jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt benötigen, darf sich der VfL Gummersbach im Rennen um die Champions-League-Plätze keinen Patzer erlauben. Zuletzt gelang das in überragender Manier, hat das Team von Coach Gudjon Valur Sigurdsson doch alle Pflichtspiele in diesem Jahr gewonnen – inklusive der letzten beiden Begegnungen 2025 sind es insgesamt acht Siege in Serie.
Bemerkenswert dabei: Die Oberbergischen pulverisierten den THW Kiel auswärts mit 34:26, sie schlugen den ebenfalls in dieser Saison sehr starken TBV Lemgo Lippe mit 28:27 und gewannen beim 33:26 gegen die SG Flensburg-Handewitt souverän. „Die Gummersbacher befinden sich in Topform. Sie haben eine unglaublich gute Abwehr und ein enorm gutes Tempospiel. Außerdem sind die Torhüter jetzt auch noch sehr gut“, hebt Gunnarsson hervor. Mit einer Paradenquote von 31,38 Prozent gehört Dominik Kuzmanovic inzwischen zu den besten Schlussleuten der Liga. Im Feld dominierte zuletzt Miro Schluroff das Geschehen mit Toren am Fließband. Im Rückraum ist der Club zudem mit Julian Köster und Kay Smits hervorragend besetzt. Kreisläufer Ellidi Vidarsson hat ebenfalls Topwerte. Aufgrund des auch in der Breite topbesetzten Kaders überrascht es Gunnarsson und Pütz nicht, dass der VfL ganz oben anklopft. 37:13 Punkte hat die Mannschaft auf dem Konto – nur einer fehlt zu Rang drei, der voraussichtlich zur Qualifikation für die Champions League genügt. „Da werden sie gegen uns nichts liegenlassen wollen“, ist Pütz überzeugt.
Doch die BHC-Profis wissen, dass sie nicht chancenlos sind. Überraschend holten sie beim 29:29 im Hinspiel einen Punkt in der Schwalbe-Arena. Sören Steinhaus traf zehn Mal, Johannes Wasielewski erzielte kurz vor Schluss das Tor zum Ausgleich. „Sie sind jetzt wohl noch etwas stärker. Bei uns muss wirklich alles und bei Gummersbach möglichst wenig funktionieren, damit wir etwas mitnehmen können“, sagt Gunnarsson.
Zuletzt erreichte der BHC zwar nicht sein Optimum, gewann aber 35:34 in Hamburg. „Der Sieg steht über allem“, stellt Pütz klar. „Aber es ist auch sicher, dass wir mit der Abwehrleistung gegen den VfL Probleme bekommen würden. Da müssen wir uns also dringend steigern – auch mit Blick auf die weitere Saison. Um Punkte zu holen, sollten wir regelmäßig nahe an unsere bestmögliche Leistung herankommen. Foto: Jochen Classen

BHC UND BREMEN TRENNEN SICH UNENTSCHIEDEN

30.03.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Der Bergische HC, bisher auswärts nicht wirklich überzeugend, musste ausgerechnet beim SV Werder Bremen antreten, der in dieser Saison zuhause noch ungeschlagen ist. Die Vorzeichen für den BHC, etwas Zählbares von der Weser mitzunehmen, wurden nicht besser: Spielmacherin Alexandra Lundström und Rechtsaußen Lucy Krahwinkel fielen kurzfristig krankheitsbedingt aus. Dennoch sahen die über 300 Zuschauer, darunter viele BHC-Fans, eine ausgeglichene, spannende und faire Partie, mit vielen Führungswechseln.
Die Gäste begannen erneut mit drei Linkshänderinnen, kombinierten klug im Rückraum und kamen über die Kooperation mit dem Kreis zum Erfolg. Im Tor bot Lena Lindemann einmal mehr eine starke Leistung. Torjägerin Svenja Mann setzte den ersten Siebenmeter zwar noch neben das Tor, traf dann aber fast nach Belieben und avancierte mit zehn Treffern zur erfolgreichsten Werferin des Spiels. Eine Zeitstrafe gegen Abwehrchefin Veki Tolic nutze Bremens Leni Ruwe zur ersten
Drei-Tore-Führung (14:11, 23.). Franzi Thomas und ein Mann-Hattrick brachten den BHC wieder in Front. Hannah Kamp erzielte mit der Pausensirene den 16:17-Halbzeitstand.
Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe. Zu Beginn der Crunch-Time traf Svenja Mann zum 25:27 (50.). Aber Bremen konterte und war plötzlich im Vorteil als Luise Albert auf 30:28 (58.) setzte. BHC-Trainerin Assina Müller nahm die Auszeit, beorderte Veki Tolic auf die Spielmacher-Position und ließ mit der siebten Feldspielerin agieren. Mit Erfolg: „Turm“-Tolic traf zweimal die richtige Entscheidung. Zuerst spielte sie Norma Goldmann frei, die auf 30:29 verkürzte, danach verwandelte Tolic selbst ihren fünften Strafwurf souverän zum 30:30-Endstand. Ein Ergebnis, das den Spielverlauf gut wiedergibt. Foto: Kevin Becher

TOP TEN BARTH-KANONE

30.03.26 FUSSBALL-WETTBEWERB UM BARTH-KANONE - Der FSV Vohwinkel verlor das Bezirksliga-Gipfeltreffen beim SV Solingen mit 0:2 und fiel auf Rang drei zurück. Die Tormaschine stotterte, soll aber am Donnerstag wieder erfolgreich sein. Dann treffen die Füchse auf den TSV Ronsdorf. In einem weiteren Wuppertaler Ortskampf gibt es am Opphof (19,30) das Duell zwischen den Torjägern Nermin Hadzic von Rott und Aleksandar Stanojevic von Mit-Aufsteiger Jugoslavija.
Die Top Ten der Wuppertaler Torjäger:
1. Alphonso Henock Manata FSV Vohwinkel 25 Tore
2. Nermin Hadzic SC Viktoria Rott 18 Tore
3. Niklas Dörrier FSV Vohwinkel 17 Tore
4. Aleksandar Stanojevic FK Jugoslavija 15 Tore
5. Tim Zemlianski FSV Vohwinkel 10 Tore
    Kleomenis Tsioutsioulitis Cronenberger SC 10 Tore
    Luca Lenz FK Jugoslavija 10 Tore
    Benedikt Steven SSV Germania 10 Tore
9. Mirza Mujkanovic FK Jugoslavija 8 Tore
    Yassin Bouaasria FK Jugoslavija 8 Tore
Foto von Benedikt Steven: Odette Karbach

TRAINERTEAM VERLÄNGERT BEIM SSV GERMANIA 1900

30.03.26 FUSSBALL PERSONALIE - Sie stehen auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie, denn mit Cheftrainer Ünsal Bayzit und sein Team wurde eine Vertragsverlängerung vereinbart. Zum Team zählen: Trainer Mahir Yildirim (Foto rechts), Co-Trainer Christoph Schneider, TW-Trainer Cumhur Bayzit, Betreuer Kevin Denters, Teammanager Önder Yildirim und sportlicher Leiter Ali Askan. Foto: Odette Karbach

ABSTIEGSKAMPF

29.03.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Die Gastgeber des SSV Germania 1900 Wuppertal waren sich bewusst, dass sie gegen Kellerkind SSV Berghausen einen Sieg davon tragen mussten. Der Schlamassel fing in der ersten Halbzeit an. Nach einer halben Stunde führten die Langenfelder durch Treffer von Alessander Tontsch und Robin Bastian mit 2:0. Enes Hirlak sorgte für den Anschlusstreffer der Hausherren und Benedikt Steven entschied sich kurz vor dem Pausenpfiff für Entspannung durch sein Tor zum 2:2.

Die zweite Halbzeit war sechs Minuten jung, da wurde erneut Enes Hirlak bejubelt für seinen Treffer zur 3:2 Führung. Weitere vierzig Minuten hielten die Zuschauer in den Bann, hatten die Germanen doch reichlich Chancen. Doch dem Abschluss fehlte der letzte Schliff, während das Team Berghausen stetig bissiger wurde. Die Freudenberger wollten die Führung über die Zeit bringen, doch die Nachspielzeit hatte es in sich. Raphael Schruff schoss den 3:3 Ausgleichstreffer für die Gäste und in der 93. Minute ließ sich Torschütze Musa Ceesay zum Matchwinner feiern. 

Fotos vom Freudenberg: Odette Karbach

DIE DOMINANZ DER SOLINGER HANDBALLKLUBS

27.03.26 BERGISCHER FRAUENHANDBALL - Der Bergische HC gewinnt gegen Rostock und reist nach Bremen. Wer guten Handball sehen will, der schaut sich die Bundesligaspiele der Solinger Klubs an. Die Männer des BHC besitzen gute Chancen, die Klasse zu halten. Und die Frauen aus Solingen glänzen mit guten Leistungen. Sowohl der Tabellenfünfte HSV Gräfrath (Samstag 18,30 Uhr gegen Buchholz/Rosengarten) als auch der Tabellennachbar BHC (Samstag 18,30 bei Werder Bremen) hoffen auf weitere Punktgewinne,
Mit 28:20 (14:11) nahm der Bergische HC gegen den Rostocker HC erfolgreich Revanche für die 25:30-Hinspielniederlage. Beste Werferinnen im Team von Trainerin Assina Müller, die fleißig Spielanteile verteilte, waren Djazzmin Trabelsi (6) und Pia Terfloth (5). Außerdem wusste erneut Franziska Thomas zu gefallen und war viermal erfolgreich. Patryca Drewnik traf sechsmal für Rostock. Müller vertraute der Startformation mit drei Linkshänderinnen (Terfloth, Mann und Krahwinkel), die in der Vorwoche gegen Tabellenführer Leipzig schon erfolgreich agierte. Terfloth und Svenja Mann waren es auch, die den BHC 2:0 in Führung brachten. Nachlässigkeiten in der Abwehr sorgten dafür, dass Rostock bei eigener Unterzahl ausgleichen konnte. Der BHC verschaffte sich leichte Vorteile, leistete sich aber zu viele Fahrkarten, um sich entscheidend abzusetzen. Immerhin setzten Trabelsi und Terfloth auf den 14:11-Pausenstand.
Das BHC-Angriffsspiel gegen die unerwartet defensiv agierende Rostocker Abwehr war ansehnlich. Die Kooperation mit Lina Seiffarth (FOTO) über den Kreis funktionierte gut, das Abräumen über die linke Seite mit Franziska Thomas und Djazzmin Trabelsi war erfolgreich. In der zweiten Halbzeit bekam Nachwuchs-Torhüterin Lena Zakszewski ihre Chance und bedankte sich mit einigen Paraden und zwei Assists. So setzte sich der BHC weiter ab, überstand eine doppelte Unterzahl nahezu unbeschadet. Die Rostockerinnen stellten auf die unbequeme offensive Abwehr um, aber auch das bereitete den Gastgeberinnen keine Probleme. Ein 5:0-Lauf in den letzten vier Minuten, den Rechtsaußen Hannah Kamp mit einem Hattrick abschloss, schraubte das Ergebnis in die Höhe. Am Ende bejubelte der BHC den 28:20-Endstand und schob sich auf den sechsten Tabellenplatz vor. Foto: Kevin Becher

NEUZUGANG IM FUCHSBAU

27.03.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Dominik Heinen verstärkt die Füchse zur Saison 2026/27. Der FSV Vohwinkel freut sich, zur Saison 2026/27 einen alten Bekannten im Fuchsbau willkommen zu heißen: Dominik „Heini“ Heinen kehrt zurück und wechselt im Sommer vom FC Remscheid zu den Füchsen. Der 28‑jährige zentrale Mittelfeldspieler trug bereits in der Oberliga-Saison 2017/18 das Trikot des FSV und hinterließ damals wie heute einen bleibenden Eindruck. Seit seinem ersten Engagement im Fuchsbau hat Heini eine beeindruckende sportliche Entwicklung genommen: 11 Einsätze in der Regionalliga, 142 Spiele in der Oberliga sowie weitere 140 Partien in der Landesliga machen ihn zu einem der erfahrensten und konstantesten Mittelfeldspieler der Region. Mit dieser Erfahrung, seinem Spielwitz und seiner außergewöhnlichen Übersicht ist Heini ein echter Spielmacher – ein Spieler, der Begegnungen lenken, prägen und jederzeit entscheiden kann. Für die sportliche Leitung war schnell klar: Er ist der absolute Wunschspieler für die kommende Saison. Stimmen zur Verpflichtung Julian Kanschik, Sportliche Leitung:
„Ich kenne Heini aus unserer gemeinsamen Zeit beim CSC. Wir haben viele Spiele zusammen auf dem Platz gestanden. Ich bin absolut überzeugt von seinen Qualitäten, weiß genau, was er kann – und dass er uns sofort verstärken wird.“
Christian Bialke, Sportdirektor:
„Ich hatte bereits das Vergnügen, Heini in der Oberliga in Cronenberg zu trainieren. Ich freue mich riesig, dass er sich für unseren Weg entschieden hat. Er passt sportlich wie menschlich perfekt zu uns.“ Foto: FSV

EX-OB ERHIELT MEISTE STIMMEN

27.03.26 WAHL DES WSV-VERWALTUNGSRATS - Viel Lärm um wenig. Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Wuppertaler Sportvereins haben die anwesenden 234 stimmberechtigten Mitglieder einen neuen Verwaltungsrat gewählt. Dabei erhielt Ex-Oberbürgermeister Andreas Mucke die meisten Stimmen. Keine Überraschung, ist Mucke doch seit Jahren als bekennender Fan des WSV bekannt. Es ziehen die neun Kandidaten mit den meisten Stimmen in den neuen Verwaltungsrat ein. Gewählt wurden Andreas Mucke (204 Stimmen), Heimo Schitter (187), Marc Schulz (182), Benedikt Post (166), Dirk Polick (164), Jens Klein (160), Ralf Bartsch (159), Bernd Gläßel (155) und Christian Wimmer (153). Alle Gewählten haben die Wahl angenommen. Der Verwaltungsrat wählt den Vorstand, der dringend sportliche Kompetenz benötigt und derzeit nur aus zwei Personen besteht. Im Gespräch als Sportdirektor sind Ex-WSV-Kicker Silvio Pagano und Ex-Manager Stephan Küsters, der durch sein Fachwissen und seine Rentenverträge beim WSV "bekannt" wurde. Archivfoto bei der Barmenia-Ehrung mit Manfred Osenberg und Steffi Osenberg: Odette Karbach

BHC GEWINNT DAS DRAMA VON HAMBURG

27.03.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Der Bergische HC hat zwei enorm wichtige Punkte im Kampf um den Verbleib in der DAIKIN HBL eingefahren. Beim HSV Hamburg setzen sich die Gäste dank einer starken Abschlussquote mit 35:34 (18:17) durch und kompensieren damit sogar 14 technische Fehler. Ohne Nico Schöttle (Schulterprobleme), aber dafür mit Elias Scholtes, der sich nach einer Sprunggelenksverletzung zurückmeldete, trat der BHC in der Sporthalle Hamburg an. Von Anfang an war die Fehlerquote hoch. Diverse Bälle gingen im Angriff verloren, so dass der gute Start von Torhüter Christopher Rudeck in die Karten spielte. Daher gerieten die Gäste zunächst nicht in Rückstand, mussten sich allerdings darüber ärgern, ihren kleinen Vorsprung nicht auszubauen. Sören Steinhaus übernahm erneut erfolgreich die Verantwortung, Johannes Wasielewski traf vor der Pause ebenfalls vier Mal, und auch über den Kreis lief beim BHC viel – sowohl mit Aron Seesing als auch Lars Kooij.                                                                                                                                   

Das 18:18 ließ nach der Pause nicht lange auf sich warten. Bis zum 25:25 war das Match nun komplett offen – es hagelte Tore. Dann aber scheiterten die Bergischen zwei Mal in Folge und gerieten zum ersten Mal überhaupt in Rückstand. Fast fünf Minuten blieb der BHC ohne Treffer, hatte dann wieder Mühe und geriet ins Zeitspiel. Beim letzten Pass rechneten die Hanseaten mit einem Abschluss des starken Kim Voss-Fels. Aber der Ball landete bei Noah Beyer, der sich unbemerkt freilief und aus sechs Metern zum 26:26 netzte. Es sollte nicht der letzte Streich des Linksaußen gegen seine künftige Mannschaft gewesen sein. Doch es wurde noch ein Drama. Der HSV verkürzte nach einer Auszeit und profitierte vom nächsten BHC-Fehler. Babak sorgte mit dem 32:30 für Beruhigung, aber zweieinhalb Minuten vor Schluss fiel der Ausglich dennoch. Nun zählte es: Steinhaus knallte die Kugel zum 33:32 in die Maschen, den nächsten Angriff der Hausherren verteidigte der BHC bravourös. Bei 60 Sekunden auf der Uhr hatten die Löwen die Riesenchance zur Entscheidung. Und Beyer schlug erneut zu. Er verwandelte von außen zum 34:32, Fynn Hangstein legte das 35:33 hinterher. Was für ein Sieg.

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