OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL


WICHTIGER SIEG GEGEN HANNOVER

03.05.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Der Bergische HC hat sich in einem dramatischen Match gegen die TSV Hannover-Burgdorf durchgesetzt und die nächsten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Der 30:29 (13:14)-Erfolg hat die Lage im Tabellenkeller zwar nicht verbessert, weil alle drei dahinter liegenden Konkurrenten ebenfalls erfolgreich waren. Umso wichtiger war also die Verteidigung des Status quo mit weiterhin drei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze.
Schon in der ersten Halbzeit hätten sich die Gastgeber vor 2641 lautstarken Fans in der Wuppertaler Unihalle einen Vorsprung erkämpfen können. Mehrere Male führten die Löwen mit drei Toren Unterschied, leisteten sich aber doch zu viele Fehlwürfe insbesondere aus der Nahdistanz. Davon sowie ein paar wenigen unnötigen Ballverlusten profitierten die Hannoveraner, die sich so von 4:7 und 7:10-Rückständen erholten.
Christopher Rudeck war zwar ebenfalls bei zwei Siebenmetern und einem Sechs-Meter-Wurf zur Stelle, doch der BHC ließ noch etwas mehr liegen. Das galt allerdings nicht für Sören Steinhaus. Während des gesamten Matches leistete sich das Rückraum-Ass nur einen Fehlversuch – bei einem Notwurf im passiven Spiel. Zehn Mal war er erfolgreich, dazu lieferte er noch fünf Assists. Es war eine herausragende Partie von ihm. Er war dann auch mit dafür verantwortlich, dass sich der BHC vom 1:6-Torlauf kurz vor der Halbzeit wieder erholte. Steinhaus verkürzte auf 12:13, Noah Beyer auf 13:14. 

Zu Beginn der ersten Halbzeit hatten die Hausherren gleich zwei Mal gezaubert. Johannes Wasielewski und Steinhaus schlossen Kempa-Anspiele erfolgreich ab. Absolut sehenswert. Das Halbzeitergebnis hatte sich der BHC sicher anders vorgestellt, doch nach Wiederbeginn stellt er die Weichen. Bei freien Abschlüssen gingen die Bälle nun durch die Bank konsequent ins Tor. Dazu lieferte Rudeck nun auch diverse Paraden aus dem Spiel heraus. Wasielewski glich zum 14:14 aus. Zwei verwandelte Siebenmeter von Noah Beyer brachten die erste Führung der zweiten Hälfte, die der BHC nicht mehr aus der Hand gab. Es gelang zwar vorerst nicht, sich abzusetzen, aber die Gastgeber blieben vorne. Zunächst vor allem durch Steinhaus, dann auch durch Lars Kooij, Julian Fuchs, Beyer sowie Aron Seesing. Als beim 26:23 Fuchs den Ball eroberte und gleich selbst zum 27:23 traf, schien das schon eine Vorentscheidung zu sein. Nur noch sechs Minuten waren zu spielen.
Hannover war aber noch nicht geschlagen. Mit dem siebten Feldspieler hatte die TSV Erfolg, während sich der BHC im Angriff teilweise aufrieb. Noah Beyer war in dieser Phase der Garant für gute Nerven und wichtige Treffer. Sein 28:25 tat genauso gut wie das 29:27 per Siebenmeter. Das wichtigste Tor war aber das 30:28 in Unterzahl. 20 Sekunden vor Schluss brachten die Löwen ihn auf außen zum Wurf – und Beyer versenkte mit aller seiner Abgezocktheit.Tatsächlich war das noch nicht die Entscheidung. Jonathan Edvardsson verkürzte sofort, und im letzten BHC-Angriff ahndeten die Unparteiischen sofort ein passives Spiel und sprachen Hannover einen Freiwurf zu. Die Uhr tickte herunter, so dass Hannes Feise direkt werfen musste. Ein starker Versuch, an dem Rudeck noch dran war und so die beiden ersehnten Punkte im Bergischen Land hielt.

Fotos aus der Wuppertaler Unihalle: Jochen Classen

TROTZ 1:1 NOCH HOFFNUNG AUF KLASSENERHALT

02.05.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Nur 1:1 gegen den FC Gütersloh. Eigentlich zu wenig für den WSV im spannenden Abstiegskampf der Regionalliga. Die Wuppertaler erkämpften sich das verdiente Unentschieden und kletterten auf den drittletzten Tabellenplatz, zogen mit der SSVg Velbert gleich, die beim Schlusslicht Wiedenbrück mit 0:1 verloren. Platz 16 könnte nur dann reichen, wenn Fortuna Düsseldorf absteigen würde aus Liga zwei. Folglich müsste die Zweite der Fortunen die Regionalliga verlassen. Jeff-Denis Fehr hatte nach 56 Minuten den Ausgleich erzielt, nachdem Gütersloh in der 33. Minute durch Niklas Fresse in Führung gegangen war. 

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

WSV NUMMER EINS - BEI DER JUGEND

02.05.26 FUSSBALL JUGEND KREISPOKAL - Wer ist die Nummer eins im bergischen Fussball? Der Wuppertaler SV oder die SSVg Velbert? Bei den Herren ist es ausgeglichen. Doch bei der Jugend ist der WSV tonangebend, Aushängeschild ist die U 17 des WSV, die in der DFB-Nachwuchsliga ganz vorne liegt. Und im Endspiel um den Kreispokal gewannen die Rot-Blauen am 1. Mai 2026 in Velbert klar mit 6:1. Die Überlegenheit der Wuppertaler Jungs war so gross, dass durchaus ein zweistelliger Erfolg gut möglich war. Besonders groß die Freude bei WSV-Trainer Ismail Jaroui, der während der Saison von der SSVg zum Niederrheinliga-Fünften gekommen war. Alle Fotos: Jochen Classen

WSV UND DIE ERINNERUNGEN

01.05.26 - Am Samstag um 14 Uhr tritt der Tabellenvorletzte WSV im Stadion am Zoo gegen den FC Gütersloh an. Die Westfalen liegen auf Platz sechs und haben sage und schreibe 28 Punkte mehr auf dem Konto als der Abstiegskandidat aus Wuppertal und kommen als Favoriten. Fortuna Köln wird sich kaum noch die Butter vom Brot nehmen lassen und werden wohl Meister vor den Oberhausener Rot-Weißen, die zuletzt beim mühevollen 2:2 gegen den WSV eine große Chance verspielten. Da werden Erinnerungen wach an die große WSV-Zeit, als der KICKER vor 55 Jahren sogar auf der Titelseite und Fußball-Report-Herausgeber im Innenteil über den bevorstehenden Bundesliga-Aufstieg berichtete. Auch der Fußball-Report erinnert in seiner Mai-Ausgabe an die guten, alten Zeiten im Stadion am Zoo.

GUMMERSBACH NUR 29:29 GEGEN GÖPPINGEN

01.05.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Seit Donnerstagabend (30.4.) spitzt sich der Abstiegskampf in der Hanbdball Bundesliga zu. Denn Leipzig gewann gegen Erlangen und ist - wie Wetzlar - nur noch zwei Punkte schlechter als die Solinger, die nun gegen Hannover unbedingt punkten müssen.
Der Bergische HC hat bei der HSG Wetzlar eine große Möglichkeit verpasst, um sich im Abstiegskampf der DAIKIN HBL etwas Luft zu verschaffen. Die nächste Gelegenheit steht an diesem Samstag bevor. Wenn um 19 Uhr die TSV Hannover-Burgdorf in der UNIHALLE Wuppertal zu Gast ist, will der BHC Erinnerungen ans Pokalspiel gegen die Niedersachsen wecken.
Anfang November gewannen die Löwen das Achtelfinale mit 40:38 nach zwei Verlängerungen. Zwei Wochen später revanchierten sich die Hannoveraner allerdings in der Bundesliga mit einem 34:30-Heimsieg. Nun treffen die Teams also zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander – und es hat sich einiges geändert. Christian Prokop ist nicht mehr Trainer bei den Niedersachsen. Seit Januar hat Juan Carlos Pastor übernommen. Foto: Jochen Classen

BHC VERPFLICHTET JASMINA GIERGA VOM BSV SACHSEN ZWICKAU

30.04.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Der Bergische HC verstärkt sich zur neuen Saison mit Jasmina Gierga. Die Spielmacherin wechselt vom Erstligisten BSV Sachsen Zwickau ins Bergische Land.
„Ich war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung“, so die 22-Jährige, die seit der C-Jugend das BSV-Trikot trägt. „Nach dem Abschluss meines Bachelor-Studiums ist der Zeitpunkt für einen Wechsel ganz gut, um auch sportlich etwas Neues zu wagen bevor es mit dem Master-Studium weitergeht. Das BHC-Projekt hat mich gleich angesprochen. Die Rahmenbedingungen sind einfach klasse“, zeigt sich Gierga nicht nur begeistert vom Leistungszentrum an der Kanalstraße. „Natürlich erhoffe ich mir mehr Spielanteile als zuletzt in Zwickau. Ich bin bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen und möchte meinen Beitrag zu leisten, dass es mit dem BHC weiter aufwärts geht.“
Für Geschäftsführerin Assina Müller ist die Verpflichtung von Jasmina Gierga ein weiterer wichtiger Baustein für die nächsten (mindestens) zwei Jahre: „Jasmina ist ein echtes Eigengewächs aus Zwickau und hat bereits in jungen Jahren verinnerlicht, was es bedeutet, leistungsorientierten Handball auf hohem Niveau zu leben. Ihre kontinuierliche Entwicklung im Bundesligaumfeld hat sie sportlich wie persönlich geprägt und ihr ein tiefes Verständnis für die Anforderungen des Spitzenhandballs vermittelt. Wir trauen ihr zu, auf der Position Rückraummitte eine zentrale Führungsrolle einzunehmen. Sie soll unserem Spiel die notwendige Struktur und Klarheit verleihen, das Tempo steuern und gleichzeitig die Durchschlagskraft im Angriff gezielt erhöhen.
Diese langfristig angelegte Verpflichtung ist ein wichtiger Baustein für unsere sportliche Ausrichtung. Sie gibt der Mannschaft Stabilität, Orientierung und die nötige Sicherheit, um sich nachhaltig weiterzuentwickeln.“ Foto: BHC

CAROLIN SIMON MACHT DEN WEG VON MÜNCHEN NACH LEVERKUSEN

28.04.26 FUSSBALL FRAUEN BUNDESLIGA - Nach zehn Jahren kehrt Carolin Simon zurück nach Leverkusen. Somit stößt im Sommer eine fünffache deutsche Meisterin zum Kader der Bayer 04 Frauen. Von dort heißt es: "Wir freuen uns auf Carolin Simon vom FC Bayern München, die einen Vertrag bis 2028 unterschrieben hat!„ Foto: Odette Karbach

UM DIE BATH KANONE: RUNDE 30 MANATA-TREFFER

 1. Alphonso Henock Manata FSV Vohwinkel 30 Tore
 2. Niklas Dörrier FSV Vohwinkel 21 Tore
 3. Nermin Hadzic SC Viktoria Rott             20 Tore
 4. Aleksandar Stanojevic FK Jugoslavija   17 Tore
 5. Benedikt Steven SSV Germania   14 Tore
 6. Luca Lenz FK Jugoslavija    12 Tore
 7. Tim Zemlianski FSV Vohwinkel   10 Tore
     Kleomenis Tsioutsioulitis Cronenberger SC   10 Tore
     Dominik Schäfer Cronenberger SC     10 Tore
10. Mirza Mujkanovic FK Jugoslavija   8 Tore

BHC-SPIELMACHERIN ANNALENA WELSCH BEENDET KARRIERE

28.04.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Seit 2022 trägt Spielmacherin Annalena „Ronny“ Welsch das Trikot des Bergischen HC und war maßgeblich an den beiden Aufstiegen in die 3. und zuletzt in die 2. Liga beteiligt. Zum Saisonende hängt die 29-jährige Spielmacherin ihre Handballschuhe an den Nagel. „Vorerst zumindest“, erklärt sie augenzwinkernd. „Ich habe immer noch große Lust, Handball zu spielen, aber mein verletzter Ellenbogen lässt es leider nicht zu. Vielleicht klappt es irgendwann mal wieder“, hofft die Allrounderin auf Besserung. Die schwere Verletzung zog sich Welsch im Januar 2025 beim Spiel in Mainz nach einem unglücklichen Sturz zu. Die lange Behandlungszeit auf dem Spielfeld durch den Rettungsdienst hatte schließlich einen Spielabbruch zur Folge.
In dieser Saison machte Ronny Welsch 22 Spiele bis ein erneuter Eingriff am lädierten Wurfarm vor vier Wochen für ein vorzeitiges Saisonende sorgte. Ein herber Verlust für den BHC wie auch Interims-Trainerin und Geschäftsführerin Assina Müller zum Ausdruck bringt: „Ronny wechselte seinerzeit aus Königsdorf zum BHC und hat die erfolgreichen Aufstiege in die 3. und 2. Liga nicht nur miterlebt, sondern mit großem Einsatz maßgeblich mitgestaltet. Über viele Jahre hinweg prägte sie als zentrale Spielerin auf Rückraummitte das Gesicht unserer Mannschaft und übernahm dabei stets Verantwortung – auf und neben dem Feld.
In der vergangenen Saison konnte sie ihre Leistungen noch einmal eindrucksvoll steigern und unterstrich damit ihre sportliche Qualität und Bedeutung für das Team. Umso schwerer wiegt die Ellenbogenverletzung, die sie sich im Spiel gegen Mainz zuzog und die sie nun dazu zwingt, ihre aktive Karriere zu beenden. Ich danke Ronny von Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Loyalität und die vielen gemeinsamen Momente, die unseren Weg geprägt haben. Für ihren weiteren Lebensweg wünsche ich ihr – sportlich wie privat – nur das Allerbeste.“ Foto: Kevin Becher

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