OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL



Der MATCHBALL mit GOLF-EXTRA wurde Ende der Achtziger Jahre aus der Taufe gehoben. Der Wuppertaler Sportjournalist Manfred Osenberg hatte erkannt, dass gerade der Tennis- und Golfsport in den Medien nicht den Stellenwert bekam, den die beiden populären Sportarten verdienten. Seitdem erscheint der Matchball fünfmal im Jahr und gehört nicht nur im Bergischen Land längst zu den beliebtesten Sportzeitschriften. Auch die Golffreunde in Düsseldorf müssen nicht auf das bunte Magazin verzichten.

  

BERGISCHE TENNIS-MEISTERIN AUF WANGEROOGE

05.08.26 WUPPERTALERIN BEGEISTERT WANGEROOGE - Die kleine Ostfriesische Insel besitzt gleich zwei Polizeibeamtinnen, die für Ruhe und Ordnung sorgen. Doch in der letzten Juli-Woche waren gleich drei Ordnungshüterinnen auf Wangerooge, die dritte allerdings nur für sechs Tage. Anne Elisa Zorn (Foto oben), Wuppertals derzeit beste Tennisspielerin, trumpfte beim 52. Wangerooger Turnier in den Dünen auf und erheilt den meisten Beifall.
In der Vorrunde setzte sie sich ebenso durch wie im Viertelfinale gegen die Oldenburgerin Charlotte Heinen. Doch im Halbfinale kam für die 25-jährige Spielerin des SV Bayer Wuppertal, die in diesem Jahr Bergische Meisterin wurde, trotz toller Leistung das Aus. Die für Bremerhaven spielende Shaline-Doreen Pipa (28), die in den vergangenen Jahren schon das WFV-Tunrier gewonnen hatte, besiegte Lisa Löchter im Endspiel souverän. „Gegen die Wuppertalerin hätte ich sicherlich im Finale Probleme bekommen“, meinte Ex-Profi Pipa (Foto unten rechts).
Bei den Herren war Lennart Zynga aus Bielefeld erstmals dabei und hatte keine Mühe, das Finale gegen den Essener Steward Rehfuss glatt mit 6:3 und 6:4 für sich zu entscheiden.
Zynga wusste zu glänzen. Wie beim Rahmenprogramm die ehemalige Meppener Fußballspielerin und in Essen lebende Künstlerin Mirjam von Eigen (Foto untenen link). Sie bereist die ganze Welt, ist als Sängerin und Musiklehrerin längst zu einer Institution geworden. Aber in einer Woche des Jahres denkt Mirjam von Eigen nicht ans Studio, an die Bühne oder das Fernsehen. „Eine Woche im Sommer bin ich auf Wangerooge“, berichtet die 40-jährige Musik-Allrounderin beim Terrassen-Gespäch mit dem Wuppertaler Journalisten Manfred Osenberg, den es vor einigen Jahrzehnten auf die kleine Insel verschlagen hat.
Mirjam hat Wangerooge kennen und lieben gelernt. „Weil ich mich nirgendwo besser erholen kann“, sagt die Sängerin, die zuletzt auch im Fernsehen bei „Deutschland sucht den Superstar“ mit ihrer sympathischen Art als Expertin auftrat. Bei Dieter Bohlen betreut sie die jungen Teilnehmer, auf der Nordsee-Insel ihre schwerkranke Mutter, fährt sie vom Strandhotel Gerken im Rollstuhl zum Strand und ins Wasser. „Das kann ich nur hier!“
Ihre Mutter ist auch dabei, wenn Mirjam ihren Wangerooge-Auftritt hat. „Da bin ich Straßenkünstlerin, nur hier“, lächelt sie, nachdem sie rund 500 begeisterte Gäste auf der Zedeliusstraße am Rosengarten mit ihrem Charme und ihrer tollen Stimme eingefangen hat. Ein ganz besonderes Konzert. Mirjam Ende Juli 2026. Ein Sonnen-Abend. Kinder, Frauen, Männer tanzen auf der Straße, singen mit der an der Nordsee aufgewachsenen und in Essen lebenden Künstlerin.
Beim Tennisturnier war sie diesmal nicht dabei. Lieber genoss Mirjam von Eigen das Leben auf der kleinen, aber feinen Insel. TEXT UND FOTOS: MANFRED OSENBERG


ZWEI NEUE DEUTSCHE MANNSCHAFTSMEISTER

03.08.26 GOLF - Nach 2015, 2020 und 2021 holen die Frauen des Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee in der 13-jährigen Geschichte der Deutschen Golf Liga (DGL) zum vierten Mal den Titel Deutsche Mannschaftsmeisterinnen. Bei den Männern heißt der neue Titelträger erstmals in der DGL-Geschichte Golfclub Am Habsberg (Foto). Das Finale der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf fand zum dritten Mal in Folge im Golfclub München-Riedhof statt.
Im Frauenfinale setzte sich der G&LC Berlin-Wannsee gegen den Hamburger Golf-Club Falkenstein im Nordfinale am Ende mit 5,5:3,5 Punkten durch. Im kleinen Finale behielten die Frauen des Golf Club St. Leon-Rot gegen den Stuttgarter Golf-Club Solitude die Oberhand und sicherten sich mit 7:2 Punkten die Bronzemedaille.
Bei den Männern kam es zu einem Duell zwischen den Mannschaften des GC Am Habsberg und des Frankfurter Golf Clubs, beide aus der Süd-Staffel der 1. Bundesliga. Der GC Am Habsberg, betreut von Coach Peter Wolfenstetter, setzte sich am Ende durch und feierte mit 7:5 Punkten seinen ersten Meistertitel. 2026 spielte das Team erstmals in der 1. Bundesliga und qualifizierte sich als Aufsteiger direkt für das Final Four. Im Spiel um Platz drei bei den Männern begegneten sich die Mannschaften des GC Hubbelrath und die des G&LC Berlin-Wannsee. Diese Partie entschieden die Hubbelrather mit 6,5:5,5 Punkten für sich.
„Herzlichen Glückwunsch an unsere neuen Deutschen Mannschaftsmeisterinnen und Mannschaftsmeister zu diesem verdienten Titel! Was wir beim Final Four 2026 im GC München-Riedhof erlebt haben, war Mannschaftsgolf auf höchstem Niveau – packend, emotional und bis zur letzten Wertung offen. Mein großer Respekt gilt allen acht Teams, die mit Einsatz, Fairness und Teamgeist das Beste unseres Sports gezeigt haben. Dass sich die Besetzung der Männer-Halbfinals kurzfristig durch eine gerichtliche Entscheidung änderte, war für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung, die wir selbstverständlich respektiert und entsprechend umgesetzt haben. Auch der Gewitterabbruch am Samstagnachmittag, der die Halbfinals mitten in der spannendsten Phase unterbrach und die Entscheidung auf den frühen Sonntagmorgen vertagte, hat von allen noch einmal Geduld und mentale Stärke gefordert. Wie souverän und diszipliniert die Teams mit beiden Situationen umgegangen sind, verdient höchste Anerkennung", sagt DGV-Vorstand Sport Marcus Neumann.
DGV-Präsident Claus Kobold: „Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team des GC München-Riedhof um Clubpräsident Dr. Christian Walther und Geschäftsführer Kariem Baraka. Wie schon in den vergangenen Jahren haben alle Beteiligten erneut eine beeindruckende Kulisse für das DGL-Saisonhighlight 2026 geschaffen. Ein Turnier dieser Qualität und Dimension gelingt nur durch engagierte Verantwortliche, einsatzbereite Mitarbeiter und Volunteers sowie ein herausragendes Greenkeeper-Team. Nach drei ereignisreichen Jahren, die uns viele unvergessliche Momente beschert haben, verabschieden wir uns nun vorerst aus dem Süden der Republik und ziehen weiter ins Rheinland: Der Golfclub Schloss Myllendonk wird 2027 Gastgeber des Final Four sein und damit erstmals in seiner Geschichte diese besondere Bühne für den deutschen Mannschaftsgolf-Sport bieten. Wir freuen uns schon jetzt sehr darauf, gemeinsam mit unseren Teams, Fans und Partnern dort ein neues Kapitel aufzuschlagen! Gerade ohne das Engagement unserer Partner wäre dies nicht möglich. Mein Dank gilt hier allen Unterstützern.“ Foto: DGV/Heigl

HUBBELRATH ALS MITFAVORIT IM FINALE

28.07.26 GOLF - Acht Teams, zwei Tage, zwei Deutsche Meistertitel: Am 1. und 2. August 2026 entscheidet sich im Golfclub München-Riedhof, wer die Deutschen Mannschaftsmeister im Golf werden. Mit dabei beim Final Four der Deutschen Golf Liga (DGL) sind die Herren des GC Hubbelrath. Das Golfteam von der Bergischen Landstraße rechnet sich beim Saisonhöhepunkt der größten Amateur-Golfliga Europas gute Chancen aus. Nach fünf Spieltagen stehen die acht Mannschaften fest, die am Riedhof um die Titel kämpfen. Bei den Frauen haben sich qualifiziert:
GC St. Leon-Rot
Stuttgarter GC Solitude
Hamburger GC
G&LC Berlin-Wannsee (Foto)
Bei den Männern sind dabei:
GC St. Leon-Rot
GC Am Habsberg
GC Hubbelrath
G&LC Berlin-Wannsee
Beim Final Four wechselt nicht nur die Bühne, sondern auch der Spielmodus: Statt im Zählspiel treten die Mannschaften im direkten Matchplay gegeneinander an. Am Samstag stehen die Halbfinals auf dem Programm, am Sonntag folgen die Finals und die Spiele um Platz drei. Vierer und Einzel sorgen dabei an beiden Tagen für direkte Duelle und Entscheidungen Loch für Loch. Foto: DGV


TC BLAU-WEISS NEUSS GELINGT ERSTER SIEG



20.07.26 TENNIS BUNDESLIGA - Ein Sonntag bei Ewige Liebe BW Neuss. Das klingt dick aufgetragen, spiegelt aber das Verhältnis der Neusser zu ihrem TC Blau-Weiß Neuss wieder. Am Vormittag drängten 1100 Zuschauer auf die Tribünen und durften sich über einen 4:2 Sieg über Liganeuling TC SCC Berlin freuen. Der war allerdings mühevoller als erwartet, denn die Berliner hatten einen bärenstarken Auftritt am Niederrhein. Imanol Lopez Morillo kam als Underdog zur Jahnstraße und faszinierte mit seinem Siegeswillen. Der 26-Jährige Spanier hatte es mit Davis-Cup-Spieler Arthur Rinderknech (Foto oben) zu tun. Das Duell in Zahlen ausgedrückt: Imanol Lopez Morillo belegt in der ATP-Weltrangliste Platz 593, Arthur Rinderknech Platz 28. Die Neusser Neuverpflichtung hatte allerdings durch die Teilnahme an den Swiss Open und eine turbulente Rückreise wenig Schlaf abbekommen. Am Ende stand 6:4  4:6  8:10 an der Anzeigetafel.
Auf dem Nebenplatz wurde für BW Neuss gepunktet, denn Otto Virtanen schlug Markus Malazszak mit 6:3 und 6:2. Nach der Dusche war der Court wieder frisch für den nächste Attraktion. Valentin Vacherot stand im Fokus und dominierte die Partie gegen Daniel Masur mit 6:3 und 6:2.
Valentin Vacherot war übrigens mit seinem Cousin Arthur Rinderknech bei der Swiss Open im Einsatz. Am Sonntag begeisterte er seine Anhänger neben knallharten Aufschlägen mit tollem Tennis. Dalibor Svrčina sammelte weitere Punkte für die Gastgeber indem er einen Zweisatzsieg (6:4 und 6:2) gegen Benito Sanchez Martinez erzielte.
Am Nachmittag standen die Doppel an. Von einem „gebrauchten Arbeitstag“ war bei Arthur Rinderknech die Rede, denn auch im Doppel an der Seite von Harold Mayot setzte es eine Niederlage. Beim 4:6 und 2:6 ging das Berliner Duo Masur & Sánchez als Sieger vom Platz. Ihr Debüt im blau-weißen Trikot hatten Ryan Seggerman und Patrik Trhac und zogen im stimmungsvollen Match wichtige Punkte für die Ewige Liebe an Land. Sie bezwangen das Duo Imanol Lopez Morillo / Markus Malaszszak. Den Schwung wollen die Neusser mitnehmen, wenn nächsten Sonntag das Schlusslicht TC Augsburg an der Jahnstraße aufschlägt.

Fotos von der Neusser Jahnstraße: Odette Karbach

Valentin Vacherot kehrt trotz seines dichten ATP-Turnierkalenders für sein Tennis-Bundesliga-Team des TC Blau-Weiss Neuss zurück. Der Shanghai-Masters-Sieger 2025 reist direkt aus Gstaad an und führt die Neusser im Heimspiel gegen den TC SCC Berlin an. Foto: TC Blau-Weiss Neuss

VALENTIN VACHEROT SCHLÄGT AM SONNTAG FÜR DEN TC BLAU-WEISS NEUSS AUF

17.07.26 TENNIS BUNDESLIGA - Der TC Blau-Weiss Neuss kann sich am Sonntag, 19. Juli 2026, auf internationales Spitzentennis freuen: Valentin Vacherot, die Nummer eins der Neusser Bundesliga-Mannschaft und Sieger der Shanghai Masters 2025, hat seinen Einsatz für das Heimspiel in der Tennis-Bundesliga fest zugesagt. Der Monegasse reist direkt vom ATP-Turnier in Gstaad ins Rheinland – ein außergewöhnlicher Kraftakt. Nach dem Turnier in den Schweizer Alpen schlägt Vacherot am Sonntag für den TC Blau-Weiss Neuss auf, bevor es für ihn unmittelbar weiter zu den Generali Open Kitzbühel geht. Die ständigen Wechsel zwischen den unterschiedlichen Höhenlagen verlangen dem 26-Jährigen körperlich einiges ab. Dass er diesen eng getakteten Reiseplan dennoch auf sich nimmt, unterstreicht seine besondere Verbundenheit mit dem TC Blau-Weiss Neuss.
Bereits vor seinem Triumph bei den Shanghai Masters spielte Valentin Vacherot für den TC Blau-Weiss Neuss. Damals versprach er, auch nach seinem sportlichen Durchbruch für die Neusser zurückzukehren – dieses Versprechen löst er nun ein.
Ob Arthur Rinderknech, die Nummer zwei des TC Blau-Weiss Neuss, seinem Cousin Valentin Vacherot nach Neuss nachreist, hängt vom weiteren Turnierverlauf in Gstaad ab. Fest steht jedoch: Valentin Vacherot wird am Sonntag für den TC Blau-Weiss Neuss aufschlagen.
Tennisfans dürfen sich damit auf Weltklasse-Tennis im Neusser Jahnstadion freuen. Mit Valentin Vacherot kommt einer der aktuell spektakulärsten Spieler der ATP-Tour nach Neuss – und setzt trotz seines eng getakteten internationalen Turnierkalenders ein klares Zeichen für seine Verbundenheit zum TC Blau-Weiss Neuss.
Sonntag, 19. Juli 2026 | 11:00 Uhr Jahnstadion Neuss
TC Blau-Weiss Neuss – TC SCC Berlin

PARIS. LONDON. NEUSS. – ATP-STARS WECHSELN VOM GRAND SLAM DIREKT IN DIE TENNIS-BUNDESLIGA ZUM TC BLAU-WEISS NEUSS

02.07.26 TENNIS BUNDESLIGA - Während auf den Rasenplätzen des All England Club in London noch um den Wimbledon-Titel gespielt wird, laufen hinter den Kulissen bereits die Vorbereitungen für die nächste Station vieler ATP-Profis. Für zahlreiche Spieler endet die Rasensaison nicht mit dem dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres – sie wechseln direkt in die 1. Tennis-Bundesliga. Einer der Vereine, der dabei in diesem Sommer besonders im Fokus steht, ist der TC Blau-Weiss Neuss. Mit dem Shanghai-Masters-Sieger Valentin Vacherot (Monaco), den Wimbledon-Erstrundensiegern Arthur Rinderknech (Frankreich) und Otto Virtanen (Finnland), Francisco Comesaña (Argentinien), Dalibor Svrčina (Tschechien), Elmer Møller (Dänemark) sowie weiteren ATP-Profis präsentiert der zehnmalige Deutsche Meister eines der hochkarätigsten Aufgebote der 1. Tennis-Bundesliga 2026. Angeführt wird die Mannschaft von zwei ATP-Top-25-Spielern, insgesamt acht ATP-Top-204-Profis und Spielern aus 14 Nationen – ein außergewöhnliches internationales Ensemble, dessen Akteure noch vor wenigen Tagen bei Wimbledon, ATP-Turnieren oder Grand Slams im Einsatz waren.
Dass sich so viele internationale ATP-Profis für den TC Blau-Weiss Neuss entscheiden, ist kein Zufall. Während andere Bundesligisten mit deutlich größeren Budgets um internationale Spitzenspieler werben, setzt Blau-Weiss Neuss seit Jahren auf persönliche Beziehungen, Vertrauen und professionelle Betreuung. Hinter dieser Philosophie stehen insbesondere Marius Zay (Team-Chef) und Clinton Thomson (Team-Manager). Die beiden ehemaligen Profispieler, Bundesliga-Coaches und Leiter der Tennisschule „Tennis Ewige Liebe“ haben sich über viele Jahre auf der Profi-Tour und in der Tennis-Bundesliga ein internationales Netzwerk aufgebaut. Sie pflegen enge Kontakte zu Spielern, Trainern und deren Umfeld – oftmals über viele Jahre hinweg. Dieses gewachsene Vertrauen trägt maßgeblich dazu bei, dass sich internationale ATP-Profis immer wieder bewusst für den TC Blau-Weiss Neuss entscheiden.
„Viele unserer Spieler könnten bei anderen Vereinen mehr Geld verdienen. Dass sie trotzdem nach Neuss kommen, zeigt, dass bei uns das Gesamtpaket stimmt“, sagt Abraam Savvidis, Vorsitzender des TC Blau-Weiss Neuss. „Ich bin sehr stolz, dass wir mit unserem Budget eine Mannschaft dieser Qualität aufstellen konnten.“
Nach Angaben des Vereins sprechen sich die positiven Erfahrungen innerhalb der ATP-Tour herum. Spieler empfehlen den TC Blau-Weiss Neuss weiter, schätzen die professionelle Betreuung und das familiäre Umfeld – Faktoren, die nach Einschätzung der Verantwortlichen häufig schwerer wiegen als finanzielle Unterschiede.
Wie dieses Vertrauen entsteht, zeigt die Geschichte von Valentin Vacherot.
Als der Monegasse im vergangenen Jahr nach einer längeren Verletzungspause nach Neuss kam, war noch unklar, wann er wieder an seine Bestform anknüpfen würde. Der TC Blau-Weiss Neuss schenkte ihm Zeit, Vertrauen und die Möglichkeit, wieder Spielpraxis zu sammeln. Wenige Monate später folgte der größte Erfolg seiner Karriere: Mit seinem Triumph beim ATP Masters 1000 in Shanghai sorgte Vacherot international für Aufsehen und etablierte sich in der Weltspitze.
„Valentin kam im vergangenen Jahr nach einer langen Verletzung zu uns. Wir haben ihm das Vertrauen gegeben und ihm gesagt, dass er bei uns spielen wird, sobald er wieder fit ist. Dass er uns das in diesem Jahr zurückgibt und auf gar keinen Fall den Verein wechseln wollte, freut uns natürlich sehr“, sagt Marius Zay, Bundesliga-Coach und Team-Chef des TC Blau-Weiss Neuss.
„Wenn man auf diesem Niveau Bundesliga spielen und Profis optimal betreuen möchte, braucht man moderne Trainingsbedingungen. Mit dem neuen Gym und der erweiterten Infrastruktur können wir den Spielern heute ein deutlich besseres Gesamtpaket bieten.“, sagt Marius Zay.
Heimspiele der 1. Tennis-Bundesliga 2026, jeweils um 11.00 Uhr
Sonntag | 5. Juli 2026
TK Grün-Weiss Mannheim
Sonntag | 19. Juli 2026
TC SCC Berlin
Sonntag | 26. Juli 2026
TC Augsburg Siebentisch
Sonntag | 7. August 2026
TK Kurhaus Lambertz Aachen


OLYMPIASIEGER ALEXANDER ZVEREV IST GEFRAGT

06.06.26 TENNIS -  Der gebürtige Hamburger Alexander Zverev war überall in der Hansestadt present, um für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2040 in seiner Geburtsstadt zu werben. Am 31. Mai schied Hamburg aus dem Rennen um eine deutsche Olympia-Bewerbung aus. Beim Referendum stimmte eine Mehrheit von 54,9 Prozent gegen die Pläne des Senats.
Olympiasieger Alexander Zverev sorgt diese Woche für Furore. Der 29-Jährige steht zum vierten Mal in einem Grand-Slam-Finale. Stade Roland Garros gelang ihm der Halbfinalsieg über Jakub Mensik. Am Sonntag trifft er im Finale der French Open auf seinen guten Kumpel Flavio Cobolli. Foto: Odette Karbach15.05.26 GOLFSPORT - Er war schon mal die Nummer eins der Weltrangliste. Aber man hatte lange nichts mehr vom Mettmannner Martin Kaymer gehört, der mit dem Golf-Club Bergsich Land aus Wuppertal Meisterschaften gewonnen hat. Jetzt feierte der 41Jährige ein sensationelles Comeback. Die deutschen Golfer Martin Kaymer und Stephan Jäger haben zum Auftakt der 108. PGA Championship in der Nähe von Philadelphia für eine große Überraschung gesorgt. Die beiden Profis gehören zu einer Gruppe von sieben Spielern, die das zweite Major-Turnier des Jahres anführen. Auch der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Scottie Scheffler aus den USA liegt mit 67 Schlägen an der Spitze des Feldes. Einen Fehlstart legte dagegen der Masters-Sieger Rory McIlroy hin. Der Weltranglistenzweite aus Nordirland rangiert nach einer schwachen 74er-Runde nur auf dem 105. Platz.
Während Jäger seit geraumer Zeit immer wieder gute Ergebnisse auf der PGA Tour einfährt, überraschte der Auftritt Kaymers gehörig. Der 41-Jährige spielt seit Jahren auf der (noch) von Saudi-Arabien finanzierten LIV-Tour, landet dort aber nur selten auf den vorderen Rängen. Im Aronimink Golf Club zeigt er nun, dass er immer noch auf hohem Niveau Golf spielen kann. Der Profi aus Mettmann erklärte nach der Runde, dass er jetzt schmerzfrei sei und es genieße, wieder auf dem Platz zu stehen.


DAS COMEBACK DES JAHRES


15.05.26 GOLFSPORT - Er war schon mal die Nummer eins der Weltrangliste. Aber man hatte lange nichts mehr vom Mettmannner Martin Kaymer gehört, der mit dem Golf-Club Bergsich Land aus Wuppertal Meisterschaften gewonnen hat. Jetzt feierte der 41Jährige ein sensationelles Comeback. Die deutschen Golfer Martin Kaymer und Stephan Jäger haben zum Auftakt der 108. PGA Championship in der Nähe von Philadelphia für eine große Überraschung gesorgt. Die beiden Profis gehören zu einer Gruppe von sieben Spielern, die das zweite Major-Turnier des Jahres anführen. Auch der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Scottie Scheffler aus den USA liegt mit 67 Schlägen an der Spitze des Feldes. Einen Fehlstart legte dagegen der Masters-Sieger Rory McIlroy hin. Der Weltranglistenzweite aus Nordirland rangiert nach einer schwachen 74er-Runde nur auf dem 105. Platz.


Während Jäger seit geraumer Zeit immer wieder gute Ergebnisse auf der PGA Tour einfährt, überraschte der Auftritt Kaymers gehörig. Der 41-Jährige spielt seit Jahren auf der (noch) von Saudi-Arabien finanzierten LIV-Tour, landet dort aber nur selten auf den vorderen Rängen. Im Aronimink Golf Club zeigt er nun, dass er immer noch auf hohem Niveau Golf spielen kann. Der Profi aus Mettmann erklärte nach der Runde, dass er jetzt schmerzfrei sei und es genieße, wieder auf dem Platz zu stehen.



 
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