OSENBERG - SPORTPRESSE
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FRÖHLICH FREUT SICH ÜBER SEIN ERSTES WSV-TOR AUF DEM FREUDENBERG

05.07.26 TESTSPIELE - Sollte er sich ärgern oder freuen? Der neue WSV-Trainer Tim Schneider zeigte sich nach dem 2:2 im ersten Testspiel gegen den VfB Hilden durchaus zufrieden. Den VfB hat er in diesem Jahr in die Regionalliga geführt. Warum soll ihm dieses Kunststück mit der jungen, hungrigen und total runderneuerten Truppe in Wuppertal nicht gelingen? Trotz allem Druck nach der Mini-Vorbereitung könnte es aber nur dann das hochgesteckte Ziel (Platz im oberen Drittel) erreicht werden, wenn die in Windeseile verpflichtete und von "Schwerarbeiter" Kennart Strufe geholten "Neuen" keine Flops sind. Durch ein frühes Tor des von Erkenschwick geholten Brian,Igbinadolor) ging der WSV in Führung. Und nach dem Ausgleich der Hildener war es der erst 17 Jahre alte Linus Lillebror Fröhlich, der für die Gastgeber kurz vor der Pause zum 2:1 traf. Etienne Feese gelang nach 70 Minuten der Ausgleich. 2:2 - ein gerechtes Unentschieden in einem Test vor 333 Zuschauern auf dem Freudenberg. MAO

Fotos vom Freudenberg: Jochen Classen

WSV SICHERT SICH DIE DIENSTE VON EREN ALBAYRAK

04.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV hat sich für die kommende Spielzeit in der Offensive verstärkt und verpflichtet Mittelstürmer Eren Albayrak von der SG Finnentrop/Bamenohl.
Der 23-Jährige lief in den vergangenen beiden Spielzeiten für den Oberligisten aus Westfalen auf und machte dort mit starken Torquoten auf sich aufmerksam. In der abgelaufenen Saison erzielte der 1,85 Meter große Rechtsfuß 18 Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Bereits in der Saison zuvor gelangen ihm in 29 Einsätzen zehn Tore und fünf Assists. Ausgebildet wurde Albayrak in der Jugend des Hombrucher SV.
Vorstand Sport Lennart Strufe freut sich über den Neuzugang:
„Bei der Besetzung unserer Offensive war es uns wichtig, unterschiedliche Spielertypen zusammenzustellen. Eren ergänzt unser Angriffsprofil als beweglicher Mittelstürmer, der Spielintelligenz, Torgefahr und mannschaftsdienliche Arbeit miteinander verbindet. Dabei arbeitet er auch mit großer Intensität gegen den Ball und bringt die Mentalität mit, die wir für unsere Spielweise benötigen. Genau diese Kombination aus seinen fußballerischen Qualitäten und seiner Persönlichkeit macht ihn zu einer wertvollen Verstärkung für unsere Mannschaft.“
Die WSV-Fans müssen nicht lange warten, um den Angreifer erstmals im WSV-Trikot zu sehen: Bereits beim ersten Testspiel der Sommervorbereitung am morgigen Sonntag gegen Regionalliga-Aufsteiger VfB Hilden wird Eren Albayrak erstmals im Aufgebot von Trainer Tim Schneider stehen. Foto: WSV

BAUMGARTEN FÜR ZECIRI

04.07.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Erst Kunstrasen, dann Landesliga-Aufstieg. Die Ziele des FK Jugoslawija sind einen Monat vor Saisonstart klar abgesteckt. „Wir wollen 2027 die Nummer zwei im Tal hinter dem WSV sein“, hatten die Verantwortlichen vor drei Jahren erklärt, als der Klub noch in der Kreisliga A kickte,
Mit dabei Jean Baumgarten. Aber nicht mehr als Spieler, sondern als Assistent seines Freundes, Cheftrainer Flrorim Zeciri. Den vertritt Baumgarten in den nächsten Wochen. Weil Florim endlich mal mit seiner Familie Urlaub machen möchte.
Die beiden Trainer können einide interessante Neuzugänge begrüßen, unter andere, Tarkan Türkmen, der vom DV Solingen zum Uellendahl wechselt, wo Jugos trainieren wird, weil der Platz am Opphof nun doch einen Kunstrasen erhält. Weitere Zugänge:
Florian Juka (FC Roj), Hazim Dezic (SSV Germania), Sebastian Schmieta (TSV Ronsdorf), Ali Bouzraa, Taha Belfidil (beide SC Ayyildiz Remscheid), Maximilian Kytza (SSV Bergisch Born). Text: Manfred Osenberg, Foto: Odette Karbach

FABRIZIO FILI WECHSELT ZUM WSV

03.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der nächste Neuzugang für die kommende Spielzeit steht fest: Fabrizio Fili wechselt vom VfB Lübeck zum WSV und wird künftig das zentrale Mittelfeld verstärken. Der 22-jährige gebürtige Leverkusener bringt trotz seines jungen Alters bereits reichlich Erfahrung aus der Oberliga mit. Insgesamt absolvierte der 1,78 Meter große Mittelfeldspieler bislang 54 Oberliga-Partien. Darüber hinaus kam er in der Rückrunde der vergangenen Saison dreimal in der Regionalliga Nord für den VfB Lübeck zum Einsatz.
Seine fußballerische Ausbildung genoss Fili bei Viktoria Köln. Dort sammelte er unter anderem 24 Einsätze in der U19-Bundesliga, ehe ihn sein Weg über die SG Wattenscheid, die Spielvereinigung Erkenschwick, den SV Schermbeck und Germania Ratingen schließlich zum VfB Lübeck führte.
Sportvorstand Lennart Strufe freut sich auf den Neuzugang: „Mit Fabrizio gewinnen wir einen zentralen Mittelfeldspieler, der mit seiner Technik, seiner Spielintelligenz und seiner Ruhe am Ball überzeugt. Besonders unter Druck findet er immer wieder gute Lösungen und verleiht unserem Spiel die Struktur und Sicherheit, die wir im Zentrum gesucht haben. Darüber hinaus bringt er die Dynamik und Ballsicherheit mit, um sowohl defensiv als auch offensiv Akzente zu setzen. Mit seinen Qualitäten kann er unserem Spiel mehr Kontrolle, Stabilität und zusätzliche Impulse verleihen.“
Mit Fabrizio Fili gewinnt unser Team einen spielstarken Mittelfeldakteur, der trotz seines jungen Alters bereits wertvolle Erfahrung mitbringt und das Zentrum sowohl spielerisch als auch taktisch bereichern soll. Foto: WSV

DUJE GOLES VERSTÄRKT DIE OFFENSIVE DES WSV

03.07.27 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV kann den nächsten Neuzugang für die kommende Spielzeit präsentieren: Offensivspieler Duje Goles wechselt vom TuS Ennepetal an die Hubertusallee.
Der 23-Jährige bringt reichlich Erfahrung aus der Oberliga Westfalen mit. In bislang 86 Oberliga-Partien war Goles an 30 Treffern direkt beteiligt. In der vergangenen Saison erzielte der offensive Mittelfeldspieler sechs Tore und bereitete vier weitere Treffer für den TuS Ennepetal vor. Dort spielte er unter anderem gemeinsam mit Ex-WSV-Spieler Kevin Hagemann.
Der 1,80 Meter große Rechtsfuß überzeugt vor allem durch seine technische Qualität, seine Dynamik und seine Vielseitigkeit im Offensivspiel. Mit seinen Fähigkeiten soll er die Offensive des WSV weiter verstärken.
Lennart Strufe, Vorstand Sport des Wuppertaler SV, sagt: „Duje ist ein variabel einsetzbarer Offensivspieler, der Technik, Dynamik und Kreativität miteinander verbindet. Er verfügt über ein gutes Gespür für Spielsituationen, ist sowohl als Torschütze als auch als Vorlagengeber gefährlich und gibt uns im Offensivbereich zusätzliche Flexibilität. Trotz seines jungen Alters hat er bereits gezeigt, dass er konstant gute Leistungen auf den Platz bringen kann. Wir freuen uns sehr, dass er sich für den WSV entschieden hat und sind überzeugt, dass er mit seinen fußballerischen Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit hervorragend zu unserer Mannschaft passt.“
Mit der Verpflichtung von Duje Goles gewinnt der Wuppertaler SV einen entwicklungsfähigen Offensivspieler hinzu, der trotz seines jungen Alters bereits über wichtige Erfahrung verfügt und künftig das Offensivspiel der Rot-Blauen bereichern soll. Foto: WSV

WSV FREUT SICH: SARIC BLEIBT

02.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV kann eine weitere wichtige Personalentscheidung vermelden: Semir Saric hat seinen Vertrag verlängert und wird den gemeinsamen Weg auch in der Oberliga mitgehen.
Der 28-jährige offensive Mittelfeldspieler zählt seit Jahren zu den Säulen des WSV. Mit seiner technischen Qualität, seiner Spielintelligenz und seiner Erfahrung ist der Rechtsfuß nicht nur auf dem Platz ein wichtiger Baustein, sondern auch eine echte Identifikationsfigur für die Fans. In bislang 220 Pflichtspielen für den Wuppertaler SV erzielte Saric 41 Tore und bereitete weitere 35 Treffer vor.
Lennart Strufe, Vorstand Sport des Wuppertaler SV, sagt:
„Semir ist seit vielen Jahren ein prägendes Gesicht des Wuppertaler SV und hat sich mit inzwischen über 200 Pflichtspielen einen besonderen Stellenwert im Verein erarbeitet. Er verbindet sportliche Qualität mit großer Konstanz und verfügt über eine hervorragende Technik, eine hohe Spielintelligenz sowie Torgefahr. Gleichzeitig kennt er den Verein, das Umfeld und die Erwartungen, die mit dem WSV-Trikot verbunden sind, wie kaum ein anderer. Gerade in einer Phase des Neuaufbaus sind Kontinuität und Identifikationsfiguren von besonderem Wert – Semir vereint beides. Mit seiner Erfahrung, seiner Persönlichkeit und seiner Verbundenheit zum WSV wird er auch künftig eine wichtige Rolle für die sportliche Entwicklung unserer Mannschaft spielen.“
Auch Semir Saric blickt mit großer Vorfreude auf die kommende Saison:
„Der WSV ist für mich längst mehr als nur ein Verein. Ich habe hier viele besondere Momente erlebt und fühle mich mit der Stadt, den Fans und dem gesamten Umfeld eng verbunden. Gerade nach dem Abstieg war für mich schnell klar, dass ich Verantwortung übernehmen und meinen Teil dazu beitragen möchte, den WSV wieder dorthin zu bringen, wo er hingehört. Ich freue mich auf die neue Saison und darauf, gemeinsam mit der Mannschaft und unseren Fans den Neuanfang anzugehen.“ Foto: Semir Saric mit Manfred Osenberg bei der Jubiläumsfeier der Firma Peter Barth

WSV: NOCH EIN ERKENSCHWICKER

01.07.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV hat sich für die kommende Saison die Dienste von Brightney Igbinadolor gesichert. Der 21-jährige Offensivspieler wechselt von der SpVgg Erkenschwick ins Stadion am Zoo.
In der vergangenen Saison kam der Rechtsfuß in der Oberliga Westfalen auf 22 Einsätze. Dabei erzielte er acht Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Der 1,91 Meter große Angreifer wurde in Spanien geboren, hat nigerianische Wurzeln und wird künftig mit dem Trikotnamen „Brian“ für den WSV auflaufen.
Mit der Verpflichtung erhält die Offensive der Rot-Blauen eine weitere Option für die kommende Spielzeit. Der Verein setzt dabei auf das Entwicklungspotenzial des jungen Angreifers, der nun den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen soll.
Auch die sportliche Leitung des Wuppertaler SV sieht in der Verpflichtung eine gezielte Verstärkung für die kommende Saison. Der Angreifer soll sich schnell in das bestehende Mannschaftsgefüge integrieren und seine Qualitäten in das Offensivspiel einbringen.
Sportvorstand Lennart Strufe freut sich über den neuen Offensivspieler: „Brightney bringt ein sehr spannendes Gesamtpaket mit. Er vereint körperliche Präsenz, Tempo und Abschlussstärke und verfügt damit über Eigenschaften, die wir für unser Offensivspiel gesucht haben. Gleichzeitig ist er ein Spieler, der mit hoher Intensität arbeitet und sich kontinuierlich weiterentwickeln möchte. Für uns war mitentscheidend, dass er sich mit unserer Spielidee identifiziert und den eingeschlagenen Weg des Vereins mit voller Überzeugung mitgehen möchte. Wir sind überzeugt, dass er mit seinen Qualitäten unserer Mannschaft neue Impulse geben kann.“ Foto: WSV

KEINE FREUDE AUF DEM FREUDENBERG

28.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Nicht im Stadion, auch nicht auf den vier  anderen dem WSV zur Verfügung stehenden Plätzen, sondern auf dem Freudenberg absolvierte der Viertliga-Absteiger das erste Traning. Mit einem Mini-Kader. Ob Cheftrainer Tim Schneider und der noch verpflichtete Co-Trainer Niklas Bonnekessel über die zahlreichen, noch fehlenden Kicker glücklich waren? Sicherlich nicht. Neben den bisherigen WSV U9 Spielern, Subaru Nishimura (ohne Vertrag), Semir Saric (ohne Vertrag), Noah Heim (ohne Vertrag), Phil Britscho (ohne Vertrag)  und den beiden Torhütern  Fotios Adamidis und Max Glogau (WSV U19) trainierten auch eine Handvoll Talente aus der U19 mit. Bis Mittwoch (1.7.) sollen fünf weitere Spieler einen Vertrag bekommen. Wird auch langsam Zeit.

Fotos vom Freudenberg: Jochen Classen

DIE STADTLIGA WIRD NOCH ATTRAKTIVER

26.06.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Der Fußballverband Niederrhein hat die Staffeleinteilung für die Saison 2026/27 veröffentlicht. In der Stadtliga mischen jetzt noch die Breiten Burschen und die Hafenboys mit.
VfB Hilden II (Absteiger)
FC Remscheid (Absteiger)
SC Reusrath
Tuspo Richrath
HSV Langenfeld
BV Gräfrath
DV Solingen II
SG Hackenberg
1. Spvg Solingen-Wald 03 II (Aufsteiger)
SSV Bergisch Born II (Aufsteiger)
FSV Vohwinkel
ASV Mettmann
FK Jugoslavija Wuppertal
TSV 05 Ronsdorf
SSV Germania 1900 Wuppertal
Cronenberger SC
SC Breite Burschen Barmen (Aufsteiger)
SC Sonnborn 07 (Aufsteiger)

WIE WSV-LEGENDE HORST SZYMANIAK

26.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - 1955 kam ein Riesentalent aus Erkenschwick an die Wupper, der 43 Länderspiele bestritt und zum Weltstar avancierte. Jetzt verpflichtete der WSV erneut einen vielversprechenden Mittelfeldspieler aus Erkenschwick.  Der 24-jährige Dario Biancardi spielte nach zahlreichen Vereinswechseln in der Oberliga Westfalen im zentralen Mittelfeld.
In der vergangenen Saison absolvierte Biancardi 31 Partien in der Oberliga Westfalen, in denen ihm 7 Tore und 3 Assists gelangen. Insgesamt kommt der Rechtsfuß bislang auf 63 Spiele in der Oberliga Westfalen sowie 4 Einsätze in der Regionalliga West für Türkspor Dortmund.
In den nächsten Tagen sollen weitere Spielerverträge unterschrieben werden. Das erste Training findet am Sonntag ab 10 Uhr auf dem Freudenberg statt, Die totale Runderneuerung wird es wahrscheinlich nicht geben. Im Trainerstab soll es überraschend bis auf Cheftraner Schneider keine neuen Gesichter geben.

HERZENBRUCH ALS SPÄTHEIMKEHRER

25.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Der Wuppertaler SV musste warten, bis er 33 Jahre alt wurde. Nach rund 14 Jahren kehrt Felix Herzenbruch endlich zurück. Er soll der neue Abwehrchef werden. Der gebürtige Wuppertaler hat bei zahlreichen, auch höherklassigen Klubs gespielt.
Zuletzt lief Herzenbruch zwei Spielzeiten für die SSVg Velbert auf und führte die Mannschaft als Kapitän aufs Feld. Mit mehr als 260 Einsätzen in der Regionalliga West, über 70 Spielen in der 3. Liga, einem Einsatz in der 2. Bundesliga sowie mehr als 70 Oberliga-Partien bringt er reichlich Erfahrung und Führungsqualität mit nach Wuppertal.
Für den WSV war dabei nicht nur die sportliche Qualität des Verteidigers ausschlaggebend. „Felix ist gebürtiger Wuppertaler und wurde beim WSV ausgebildet. In seiner bisherigen, anspruchsvollen Profikarriere hat er auf und neben dem Platz wertvolle Erfahrungen gesammelt und sich zu einem Führungsspieler entwickelt, der Verantwortung übernimmt und mit Leidenschaft und Ehrgeiz vorangeht“, erklärt Vorstand Sport Lennart Strufe.
Besonders wichtig ist dem Verein gewesen, dass sich Herzenbruch bewusst für den gemeinsamen Weg entschieden hat. „Heute bringt er die sportliche Qualität, die Ruhe und die Persönlichkeit mit, die wir für unsere Mannschaft gesucht haben. Für uns war zudem entscheidend, dass er sich bewusst für die Herausforderung beim WSV entschieden hat und den eingeschlagenen Weg unseres Vereins mit voller Überzeugung aktiv mitgestalten möchte. Er kann somit ein wichtiger Teil in unserer weiteren Entwicklung werden“, so Strufe weiter.
Auch für Herzenbruch besitzt die Rückkehr nach vielen Jahren eine besondere Bedeutung. Der erfahrene Defensivspieler sieht den richtigen Zeitpunkt gekommen, wieder das Trikot seines Ausbildungs- und Heimatvereins zu tragen und die sportliche Entwicklung des WSV aktiv mitzugestalten.
„Ich freue mich, nach all der Zeit noch einmal für meinen Heimatverein auflaufen zu dürfen. Es fühlt sich für mich nach dem richtigen Zeitpunkt an, erneut das rot-blaue Trikot zu tragen und bei der Neuausrichtung des Vereins aktiv mitzuwirken“, sagt Herzenbruch.
Der WSV gewinnt damit einen erfahrenen Führungsspieler, der die Mannschaft auf und neben dem Platz unterstützen und den eingeschlagenen Weg des Vereins aktiv mitgestalten soll.Foto: Odette Karbach

VERTRAG VERLÄNGERT

24.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Wir wir bereits vorige Woche meldete, wird der junge Torwart Fotios Adamidis beim Neu-Oberlidgisten WSV bleiben. Der 19-Jährige, der im Vorjahr vom MSV Duisburg an die Wupper gekommen war, unterschieb einen Vertrag für ein weiteres Jahr. Die nächsten Verträge sollen in den nächsten Tagen unterschrieben werden. Adamidis ist bisher der einzige von vier Keepern (Foto Jochen Classen) , der nicht wechselt.

WEHE, LEVERKUSEN VERLIERT

24.06.26 DFB-POKAL - Die 1. Runde des DFB-Pokals ist terminiert!
Freitag, 21. August 2026:
SC St. Tönis 11/20 - Eintracht Frankfurt (18.00)
Preußen Münster - Karlsruher SC (18.00)
Waldhof Mannheim - 1. FC Kaiserslautern (18.00)
Hansa Rostock - VfB Stuttgart (20.45)
Samstag, 22. August 2026:
SV Wehen Wiesbaden - Bayer Leverkusen (13.00)
Energie Cottbus - FC Augsburg (13.00)
Erzgebirge Aue - TSG Hoffenheim (15.30)
SV Hemelingen - Hannover 96 (15.30)
1. FC Saarbrücken - Hertha BSC (15.30)
Viktoria Köln - 1. FC Nürnberg (15.30)
MSV Duisburg - SV Elversberg (15.30)
Lüneburger SK Hansa - Werder Bremen (15.30)
Eintracht Trier - RB Leipzig (18.00)
SG Sonnenhof Großaspach - Arminia Bielefeld (18.00)
1860 München - Holstein Kiel (18.00)
Sonntag, 23. August 2026:
SSV Jeddeloh II - 1. FC Heidenheim (13.00)
SpVgg Greuther Fürth - VfL Bochum (13.00)
Eintracht Braunschweig - Union Berlin (15.30)
TSV Schott Mainz - Borussia Mönchengladbach (15.30)
VfB 1921 Krieschow - FSV Mainz 05 (15.30)
Carl Zeiss Jena - Darmstadt 98 (15.30)
Bahlinger SC - 1. FC Magdeburg (15.30)
SV Westfalia Rhynern - Dynamo Dresden (15.30)
Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg (18.00)
Rot-Weiss Essen - FC St. Pauli (18.00)
1. FC Phönix Lübeck - SC Paderborn (18.00)
Montag, 24. August 2026:
SC Verl - Hamburger SV (18.00)
VSG Altglienicke - VfL Wolfsburg (18.00)
Würzburger Kickers - 1. FC Köln (18.00)
Hallescher FC - Schalke 04 (20.45)
Dienstag, 1. September 2026:
HEBC Hamburg - Borussia Dortmund (20.45)
Mittwoch, 2. September 2026:
VfL Osnabrück - Bayern München (20.45)

QUANTITÄT STATT QUALITÄT?

23.06.26 DIE KRISE IM WUPPERTALER SPITZENSPORT - Es ist kein Geheimnis, dass der Spitzensport im Tal an Krücken geht. Kein einziger Klub im Fußball, Handball, Basketball und Eishockey ist im oberen Drittel der Bundesligen vertreten. Und auch im Nachwuchsbereich gibt es - bis auf wenige Ausnahmen - kaum Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Kein Wunder, dass die Wuppertaler Schulen in die Kritik geraten sind. Da kommt die Meldung gerade recht, dass die Bundesjugendspiele vor einer erneuten Kehrtwende stehen: Nachdem der klassische Wettkampfmodus an Grundschulen zuletzt zugunsten einer spielerischeren Umsetzung zurückgedrängt wurde, hat die Kultusministerkonferenz nun beschlossen, dass Schulen künftig wieder mehr Wahlfreiheit erhalten. Sie können selbst entscheiden, ob sie die Bundesjugendspiele leistungsorientiert oder spielerisch gestalten möchten.
Damit kehrt eine alte Debatte zurück: Wie viel Wettbewerb ist Kindern zuzumuten? Und kann es sogar pädagogisch sinnvoll sein, dass Schülerinnen und Schüler sich messen, gewinnen, verlieren und mit Enttäuschung umgehen lernen? Mentalcoach Michael von Kunhardt sieht gute Gründe, den Wettbewerb wieder stärker in die Schule zurückzuholen. Aus seiner Sicht geht es bei den Bundesjugendspielen nicht nur um Zeiten, Weiten und Urkunden, sondern um wichtige Lebenserfahrungen: Kinder lernen, sich anzustrengen, mit Nervosität und Druck umzugehen, Rückschläge auszuhalten und Stolz auf eigene Fortschritte zu entwickeln. Entscheidend ist dabei nicht, jedes Kind zum Sieger zu erklären, sondern Leistungserlebnisse so zu begleiten, dass sie Selbstvertrauen, Resilienz und Fairness fördern.

15 SPIELER STEHEN FEST

21.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Am nächsten Sonntag (28.6.) startet der Viertliga-Absteiger WSV mit der Vorbereitung auf seine erste Saison in der Oberliga-Niederrhein. Nach der langen Pause stehen erst ein Torwart Foitios Adamidis und 14 Feldspieler fest. Doch wenn die ersten Testspiele beim Landesliga-Absteiger 1. FC Wülfrath (16.7.) und am 26.7. in Menden sowie der Hit gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach (18. Juli, 14 Uhr, Stadion am Zoo). stattfinden, wollen der neue Trainer Tim Schneider und der neue Sportvorstand Lennart Strufe den Kader mit 22 oder 23 Spielern komplett haben. Viel wird davon abhängen, wenn die in der Vergangenheit in der Vorbereitung gemachten Fehler nicht mehr gemacht werden. Allerdings soll das Trainingspensum überraschend noch etwas reduziert werden. Schon in der Abstiegssaison wurde wie bei einem Oberligisten trainiert und nur abends, weil der Ex-Trainer als selbständiger Unternehmer (Gebäudereinigung) tagsüber kaum Zeit für den WSV hatte. Das hat sich geändert. Die Heimspiele sollen freitags am Zoo stattfinden.  Foto: WSV

CHRISTOPH BIERMANN: DIE TABELLE LÜGT IMMER"- EIN VORTRAG ÜBER FUSSBALL, ZUFALL UND DATEN

16.06.26 FUSSBALL VORTRAG - Journalist und Fußballexperte Christoph Biermann kam am 16. Juni als Gast in die Vorlesung „Die Kultur des Fußballs“ von Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Matías Martínez. Biermann, der unter anderem für das Magazin „11Freunde“ schreibt, begibt sich in seinem Vortrag auf die Suche nach dem Zufall im Fußball – er berichtet über Gespräche mit Trainern, Managern, Vereinsbesitzern und Mathematikern und darüber, was er bei diesen Begegnungen herausgefunden hat.
Warum die Tabelle nicht die Wahrheit sagt
Christoph Biermann beginnt seinen Vortrag mit einer provokanten These: „Die Tabelle lügt immer.“ Um dies zu verdeutlichen, startet er eine Blitzumfrage im Publikum: Wer glaubt, dass die Abschlusstabelle die wahre Leistung einer Mannschaft widerspiegelt? Die meisten Zuhörer bleiben skeptisch – ein Zeichen dafür, wie sehr Fußballfans um die Unberechenbarkeit ihres Sports wissen. Als Einstieg zeigt Biermann ein unterhaltsames Experiment: Lionel Messis „Crossbar Challenge“, bei der der Ausnahmefußballer versucht, die Torlatte zu treffen. Dieses Video leitet über zum Kernkonzept seiner Analyse: Expected Goals (xG). Während die Torwahrscheinlichkeit eines einzelnen Schusses berechnet wird, summieren Expected Goals die Torchancen eines Spielers oder Teams über eine Partie hinweg. Sie ermöglichen eine neue Perspektive auf Effizienz – jenseits der reinen Trefferzahl.
Ein prägnantes Beispiel ist die Karriere von Paco Alcácer, einem spanischen Stürmer, dessen Torquote in verschiedenen Ligen stark schwankte. Beim FC Barcelona traf er in seinen ersten 12 Spielen 12 Mal, während er in der Bundesliga beim BVB zunächst eine phänomenale Quote von 1,34 Toren pro 90 Minuten erreichte – doch seine Expected Goals lagen deutlich niedriger. Diese Diskrepanz zeigt: Tore sind nicht gleichbedeutend mit guter Leistung. Glück, Form und individuelle Fähigkeiten spielen eine große Rolle. Biermann führt das Konzept der Expected Points (xP) ein: eine Tabelle, die nicht auf Ergebnissen, sondern auf den tatsächlichen Torchancen basiert. Sie offenbart, welche Teams über- oder unterdurchschnittlich abschnitten – und entlarvt so die „Lügen“ der klassischen Abschlusstabelle.
Zufall, Daten und die Illusion der Kontrolle
Im Hauptteil seines Vortrags vertieft Biermann die Rolle von Zufall und Wahrscheinlichkeit im Fußball. Im Vergleich zu Sportarten wie Basketball oder Volleyball ist Fußball besonders unberechenbar: Ein großes Spielfeld, wenige Tore und viele Zweikämpfe machen ihn anfällig für Glücksmomente. Selbst Außenseiter können durch eine Serie günstiger Entscheidungen oder eine unerwartete Dynamik zum Meister werden. Doch der Fußball ist nicht nur Spielball des Glücks. Datenanalyse hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Biermann erzählt von seiner Begegnung mit Jim Towers, einem Pionier der Fußball-Datenwissenschaft. Towers, der einst behauptete, Ergebnisse interessierten ihn nicht – nur die Leistung –, wurde zum erfolgreichen Clubbesitzer (u. a. des FC Brentford in der Premier League). Seine Philosophie: Fußball als Wahrscheinlichkeitsspiel verstehen und durch kluges Taktieren die eigenen Chancen maximieren.
Heute nutzen viele Vereine Expected Goals und Expected Points, um Transfers zu bewerten oder Spielstrategien anzupassen. Doch Biermann warnt: Daten sind nur ein Werkzeug. Selbst Spitzenstürmer wie Harry Kane übertreffen ihre xG-Werte regelmäßig, während andere Spieler darunter bleiben. Zudem spielen Faktoren wie Verletzungen, Schiedsrichterentscheidungen oder psychologische Effekte eine Rolle – Dinge, die sich nicht in Algorithmen pressen lassen.
Sein Fazit: Fußball bleibt ein Spiel der Emotionen und Überraschungen. Daten können helfen, Muster zu erkennen, aber sie erklären nicht alles. Die wahre Kunst liegt darin, beide Welten – die der Statistik und die der menschlichen Faktoren – in Einklang zu bringen. Denn was macht den Fußball zur beliebtesten Sportart auf diesem Planeten? „Wir gucken dem Schicksal bei der Arbeit zu“, lautet die anschauliche Antwort des Christoph Biermann. Und kommen wir da zu seinem Herzensclub, dem VfL Bochum, der vier Spielzeiten in der 1. Bundesliga mitmischte und dreimal den FC Bayern München schlagen konnte.
Warum Fußball mehr ist als nur Zahlen
Christoph Biermanns Vortrag gipfelt in einer klaren Botschaft: Fußball ist und bleibt ein Spiel des Zufalls. Die Tabelle mag die Realität abbilden – aber sie lügt, wenn sie vorgibt, die wahre Stärke einer Mannschaft widerzuspiegeln. Expected Goals und Expected Points bieten wertvolle Einblicke, doch sie sind kein Allheilmittel. Biermann plädiert dafür, den Fußball nicht nur als Datensatz zu sehen, sondern als Sport, der von Geschichten, Emotionen und unerwarteten Wendungen lebt. Daten können Transparenz schaffen, aber sie dürfen nicht die Magie des Spiels zerstören. Sein Buch „Die Tabelle lügt immer“ zeigt: Erst wenn wir den Zufall akzeptieren, verstehen wir den Fußball wirklich.
Für Fans bedeutet das: Genießt die Unberechenbarkeit! Für Verantwortliche in Vereinen heißt es: Nutzt Daten als Hilfsmittel – aber vergesst nie die menschliche Komponente. Denn am Ende geht es im Fußball nicht nur um Punkte, sondern um Leidenschaft, Dramatik und die Momente, die sich keiner Statistik fügen. Text und Foto: Odette Karbach

NEUER CHEFTRAINER FÜR DEN WSV: TIM SCHNEIDER, NEUER SPORTCHEF LENNART STRUFE

12.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Lennard Strufe ist der neue Sportchef des WSV – wie wir bereits vor zwei Wochen exklusiv berichtet haben. Er hat die schwere, aber doch sehr interessante Aufgabe mit dem neuen Cheftrainer Tim Schneider eine total veränderte Mannschaft aufzubauen. Strufe war bis vor zehn Jahren beim WSV (Geschäftsstelle, Jugendtrainer usw.) tätig, bevor es ihn in die Bundesliga zog.
Trainer Tim Schneider, der 44-Jährige wechselt vom VfB Hilden zum WSV, mit dem er in der abgelaufenen Saison den Meistertitel in der Oberliga erreichte und den Aufstieg in die Regionalliga realisierte. In den vergangenen Jahren hat sich Schneider durch seine kontinuierliche Arbeit, seine fachliche Kompetenz sowie seine Entwicklung von Spielern einen hervorragenden Ruf erarbeitet.
Tim Schneider war der absolute Wunschkandidat des Wuppertaler SV für die vakante Position des Cheftrainers. Der Verein hat sich nach intensiven Gesprächen frühzeitig und bewusst für ihn entschieden. In den Entscheidungsprozess war auch der neue Sportvorstand bereits eingebunden, dessen offizielle Vorstellung zeitnah erfolgen wird. Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt und auf Kontinuität sowie nachhaltige Entwicklung ausgerichtet. Gemeinsam mit dem Trainerteam und den Verantwortlichen soll eine Mannschaft geformt werden, die durch Einsatzbereitschaft, Leidenschaft und eine klare spielerische Identität überzeugt.
„Der Wuppertaler SV hat eine besondere Strahlkraft und ein enormes Potenzial. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Beginn an sehr klar und vertrauensvoll. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Verein etwas aufzubauen und die Mannschaft intensiv auf die kommende Saison vorzubereiten“, so Tim Schneider. Foto: WSV

DOPPELTE FREUDE AUF DEM FREUDENBERG

08.06.26 FUSSBALL SAISONABSCHLUSS – Es war keine entspannte Saison beim SSV Germania 1900 Wuppertal. Sowohl die 1. Mannschaft rutschte in der Bezirksliga in den Tabellenkeller, als auch die Zweitvertretung in der Kreisliga B. Um so erfreulicher, dass beide Teams auf der Zielgraden der Spielzeit aufatmen und die Klasse halten konnten. Da bot es sich am letzten Spieltag an, die Heimspiele zeitgleich auszutragen. Die erste Garde empfing die Zweitvertretung der SSVg Velbert auf dem Naturrasenplatz, wo die Hausherren beim 3:1 als Sieger vom Grasfeld gingen. Die Gäste werden auch kommende Saison wieder Gegner der Germanen sein. Auf den Kunstrasenplatz spielte der Tabellendritte SC Uellendahl seine Dominanz aus. Die Eulen  schlugen Germania II um Spielertrainer Christian Köppe mit 7:3. Nach dem Abpfiff glühte bereits die Holzkohle und die Getränke waren gekühlt. Foto: Odette Karbach

LENNART STRUFE ZUM WSV

04.06.26 FUSSBALL FUNKTIONÄRE - Arne Stratmann, Michael Uthmann und Lennart Strufe – drei Wuppertaler Fußballkenner, die ihr Glück bei Bundesligaklubs versuchten, zum Beispiel bei der TSG Hoffenheim. Einer von ihnen soll die verwaiste sportliche Leitung beim Regionallga-Absteiger übernehmen, nämlich Lennart Strufe. Der 36-Jährige war vor zehn Jahren schon beim WSV in mehreren Positionen (Jugendtrainer, Marketingleiter) tätig, bevor es ihn nach Sinsheim zog, wo die TSG Hoffenheim beheimatet ist. Über Jahn Regensburg kam er zum 1. FC Köln, wo er als Scout tätig war. Auf Grund der neuen strategischen Ausrichtung wurde er freigestellt und wäre nun beim WSV mit dem neuen Trainer Tim Schneider – wie wir gestern berichtet haben - bereit für die Transfer- und Kaderplanung am Zoo. Ziel? Ein Platz im oberen Tabellendrittel in der Oberliga Niederrhein. Hauptkonkurrenten sind die Nachbarn SSVg Velbert und Landesliga-Meister Solingen 03. Und Schneiders Noch-Klub VfB Hilden, wenn er doch noch den Regionalliga-Aufstieg verpassen sollte.

NOCH EIN SCHNEIDER BEIM WSV

03.06.26 FUSSBALL OBERLIGA - Wenn am 18. Juli 2026 Bundesligist Borussia Mönchengladbach ins Stadion am Zoo kommt um gegen Regionalliga-Absteiger WSV zu testen, wird ein neuer Cheftrainer am Spielfeldrand stehen: Tim Schneider. Der 44-Jährige wird am letzten Oberliga-Spieltag noch seinen langjährigen Klub VfB Hilden coachen und (bei einem Sieg gegen St. Tönis) den Aufstieg in die Regionalliga feiern. Deshalb wurde auch die Verpflichtung von Schneider noch nicht öffentlich gemacht. Verständlich. Es wäre der größte Erfolg als Trainer. Tim Schneider ist nicht verwandt oder verschwägert mit WSV-Teamchef Dirk Schneider, der seit vielen Jahren als Teammanager und davor als Jugendleiter gute Arbeit geleistet hat. Nicht mehr im Gespräch als neuer Sportchef des WSV ist Ex-Kapitän Frank Zilles, der als Manager bei Hildens Konkurrent Ratingen erfolgreich arbeitet. Foto: Jochen Classen

FSV VOHWINKEL VERPFLICHTET FINN BELZER

02.06.26 FUSSBALL TRANSFER - Der FSV Vohwinkel freut sich, Finn Belzer im Fuchsbau begrüßen zu dürfen. Der 25‑jährige Außenverteidiger wechselt vom FC Remscheid zurück – dorthin, wo für ihn als Kind alles begann.
Belzer ist auf der defensiven Außenbahn flexibel einsetzbar und bringt genau das Profil mit, das dem Lüntenbeck-Team in der Viererkette weiter nach vorne bringt: Robustheit, hohe Geschwindigkeit, enorme Physis und eine beeindruckende Dynamik. Von seiner Art Fußball zu arbeiten, seinem Einsatzwillen und seiner außergewöhnlichen Laufbereitschaft versprechen sich die verantwortlichen im Fuchsbau, dass Finn der Defensive mehr Wucht verleiht und unser Spiel variabler machen.
Seine fußballerische Reise ist eng mit dem Bergischen Land verbunden:
• Im Kindesalter begann Finn beim FSV Vohwinkel mit dem Fußballspielen.
• Anschließend verbrachte er 10 Jahre in der Jugend des Wuppertaler SV, wo er in der U19‑Bundesliga Kapitän war.
• Danach folgten 54 Oberliga‑Einsätze für den Cronenberger SC.
• Zuletzt absolvierte er 50 Landesliga‑Spiele für den FC Remscheid, bevor er nun den Weg zurück in den Fuchsbau findet. Der gesamte Verein freut sich über die Rückkehr eines Spielers, der sportlich wie menschlich perfekt ztum FSV Vohwinkel passt. Foto: FSV

WUPPERTALER TORJÄGER

02.06.26 Um die BARTH-KANONE - Mit seinem 34. Saisontor konnte Coverboy Henock Manata in der Nachspielzeit noch zum 3:3 bei DV Solingen II ausgleichen. Der Torjäger des FSV Vohwinkel führt mit klarem Vorsprung die FUSSBALL-REPORT-Tabelle an. Die Top Ten vom 1. Juni 2026:
 1. Alphonso Henock Manata FSV Vohwinkel 34 Tore
 2. Niklas Dörrier FSV Vohwinkel 22 Tore
 3. Nermin Hadzic SC Viktoria Rott 21 Tore
 4. Aleksandar Stanojevic FK Jugoslavija 18 Tore
 5. Luca Lenz FK Jugoslavija 17 Tore
 6. Benedikt Steven SSV Germania 15 Tore
 7. Tim Zemlianski FSV Vohwinkel 10 Tore
     Kleomenis Tsioutsioulitis Cronenberger SC 10 Tore
     Dominik Schäfer Cronenberger SC 10 Tore
10. Jonas Schneider FSV Vohwinkel 9 Tore

NERMIN HADZIC NACH CRONENBERG

02.06.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Routiniers sind wieder gefragt. Vohwinkel holt Fredy Lührtr (33) zurück. Und auch Cronenberg verlässt sein „Jugendkonzept“ und verpflichtet für die kommende Saison den 31 Jahre alten Torjäger Nermin Hadzic. Er kommt vom Absteiger Viktoria Rott, den er im Vorjahr in die Bezirksliga geschossen hatte. Hadzic gehört zu den besten Stürmern im Wuppertaler Fußball, konnte aber mit seinen bisher 20 Treffern nicht den von Insidern erwarteten Abstieg verhindern. Auch die Trainerkrise trug nicht dazu bei, die Stimmung auf dem Rott zu verbessern. Foto: Odette Karbach

DER FSV VOHWINKEL HOLT TORJÄGER FREDI LÜHR ZURÜCK IN DEN FUCHSBAU

29.05.26 FUSSBALL TRANSFER - Der FSV Vohwinkel freut sich, einen der prägendsten Offensivspieler der jüngeren Vereinsgeschichte wieder im Fuchsbau begrüßen zu dürfen: Frederic „Fredi“ Lühr kehrt nach einem Jahr beim TSV Gruiten zurück zu seinen Füchsen. Der 33-jährige Stürmer ist nicht nur ein Rückkehrer – er ist ein echtes Vereinsgesicht. 173 Spiele, 134 Tore sprechen eine klare Sprache. Besonders legendär bleibt die Saison 23/24, in der Fredi unglaubliche 46 Treffer in 30 Partien erzielte und damit eine der stärksten Einzelspielzeiten der Vereinsgeschichte hinlegte.
Auch sein Jahr in Gruiten war beeindruckend: 37 Tore in 19 Spielen zeigen, dass Fredi nichts von seiner Abschlussstärke verloren hat. Mit seiner Erfahrung, seiner Präsenz auf und neben dem Platz und seiner typischen Malocher-Mentalität erhält der FSV einen Führungsspieler zurück, der das Offensivspiel und die Kabine sofort bereichern wird.
Der gesamte Verein freut sich über die Rückkehr eines Ausnahmestürmers, eines starken Charakters und eines echten FSV-Gesichts. Foto: Odette Karbach

HILDEN HAT DIE REGIONALLIGA IM VISIER

29.05.26 FUSSBALL OBERLIGA – Werden diesen Sommer Spiele der 4. Liga vom Stadion am Zoo zur Hoffeldstraße umziehen? Die Weichen dafür werden am Sonntag gestellt, wenn der VfB 03 Hilden den 1. FC Monheim empfängt. Siegen ist Pflicht lautet das Motto, das Urgestein „Calli“ ausgibt. Gemeint ist der 36-jährige Stürmer Pascal Weber, der die größte Erfahrung mit Aufstiegen vorweisen kann. Für Siege ist auch die Abteilung Defensive gefordert, wo der Cronenberger Len Heinson (Foto) im Einsatz ist. Verfolger Ratingen 04/19 steht mit einem Punkt weniger auf Platz 2 und wird sich am Sonntag vor heimischem Publikum sicherlich keine Blöße gegen den Tabellenvierzehnten DJK Adler Union Frintrop geben. Falls doch, wird es am 33. Spieltag bei Cammondo Itterstadt Bierduschen geben. Das Saisonfinale bestreiten die Titelaspiranten wie folgt: Die Hildener Elf muss in Tönisvorst den SC St. Tönis 11/20 bezwingen während die Ratinger beim 1. FC Monheim drei Punkte einfahren müssen.
Sollte das Topduo bei beiden Herausforderungen patzen, könnte der Krefelder FC Uerdingen 05 am 7. Juni Geschichte schreiben. Foto: Odette Karbach

1. ZWISCHENRUNDE DES SPARKASSEN CUPS

20.05.26 - Die 15. Auflage des Sparkassen Cups ging heute auf drei Sportplätzen an den Start. Das beliebte Fußballturnier der Wuppertaler Grundschulen wurde im Rauental, im Sonnborner Hafen und auf dem Freudenberg ausgetragen. Somit mussten 36 Schulteams versuchen, Gruppenerster der 12 Gruppen zu werden, denn nur die Erstplatzierten lösen das Ticket für die 2. Zwischenrunde am 02.06.2026. Da gab es natürlich wieder einige Tränen der Enttäuschung zu sehen, aber auch sehr viel Jubel und Leidenschaft. Das Südstadt-Derby der benachbarten Schulen Reichsgrafenstraße und Angelo-Roncalli-Schule kommt leider nicht zustande, denn Team Reichsgrafenstraße schied aus, während Team Angelo-Roncalli sich zum Gruppensieger machte. Ansonsten war die Elberfelder Südstadt ein gutes Pflaster für die Schulen Radenberg, Nathrather Straße und der Sophienschule. In Sonnborn konnten sich folgende Teams durchsetzen: Echoer Str., Birkenhöhe, Peterstr. und Küllenhahn. Auf dem Sportplatz Rauental machten sich die Schulen Hammesberger Weg, Mercklinghausstr., Rudolf-Steiner-Schule und Corneliusschule zum Gruppensieger.

Fotos vom Freudenberg: Odette Karbach

ABSTIEGSCOACH WUNDERLICH MUSS GEHEN

18.05.26 FUSSBALL PERSONALIE - Das kommt nicht unerwartet: Mike Wunderlich (Foto) soll dem Neuaufbau beim in die Oberliga abgestiegenen Wuppertaler SV nicht im Wege stehen. Der ehemalige Fußball-Profi war im Winter überraschend als Cheftrainer verpflichtet worden, konnte aber die Erwartungen nicht erfüllen können. Im Gegenteil: die Regionalligamannschaft trat auf der Stelle. Die Folge war der Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz. Die Alarmglocken im Februar und März wurden überhört, die dringend notwendig gewordene Erhöhung des Trainingsumfangs nicht umgesetzt. Sein letztes Wort nach dem Abstieg in Liga fünf: "Es tut mir leid um den Verein!"
Der FUSSBALL-REPORT hatte in seiner Mai-Ausgabe vom "schlechtesten WSV seit seiner Gründung 1954 geschrieben. Dennoch hätte der Abstieg verhindert werden können. Stephan Küsters könnte als Sportdirektor mit seiner Erfahrung und seinem Fachwissen den weiteren Absturz mit einer neuen Mannschaft und vor allem mit den seit Jahren geforderten Offensivspielern verhindern. Eine schwere, aber dankbare Aufgabe für den Kölner. Die finanzielle Basis müsste die Wuppertaler Wirtschaft schaffen, die bisher aber lieber das (Werbe-) Geld  nach Solingen zum dort beheimateten Handball-Club gibt. Foto: Jochen Classen

WSV MUSS ABSTEIGEN

17.05.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Das kleine Wunder fand nicht statt. Vor rund 2000 Zuschauern verloren die Wuppertaler auch das letzte Saisonspiel gegen den Bonner SC. Wieder kein Tor, wieder kein Punkt, Obwohl der WSV bei Überzahl in der zweiten Halbzeit drückend überlegen war, gelang ihm kein Tor. Bonn siegte mit 1:0 und stürzte die Gastgeber in Liga fünf. In der Oberliga wird es wie erwartet den bergischen Dreikampf mit WSV,, Mitabsteiger SSVg Velbert und Aufsteiger Solingen-Wald 03 geben. Nicht mehr mit dabei Amin Bouzraa. Er verlässt als Erster das sinkende Schiff. Mehr über die Situation an der Wupper erfahren Sie in der gerade erschienenen Mai-Ausgabe des FUSSBALL-REPORTs.

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

YASSIN BOUAASRIA WIRD EIN CRONENBERGER JUNG

15.05.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Yassin Bouaasria gehört zu den besten Torjägern im Tal. Für den F.K. Jugoslavija Wuppertal erzielte er in dieser Saison 8 Treffer. Zur nächsten Saison stürmt der 23-jährige für den Cronenberger SC. An der Hauptstraße trifft der Angreifer auf seinen Trainer Samir El Hajjaj. Beide spielten in der Vergangenheit gemeinsam im Dress des SC Viktoia Rott und kennen sich gut. Foto: Odette Karbach

FSV VOHWINKEL VERSTÄRKT OFFENSIVE: JUSTIN LÜDTKE WWECHSELT IN DEN FUCHSBAU

14.05.26 FUSSBALL LANDESLIGA ODER BEZIRKSLIGA - Der FSV Vohwinkel kann den nächsten Neuzugang für die kommende Spielzeit vermelden: Offensivspieler Justin Lüdtke schließt sich dem FSV an und wechselt vom ASV Mettmann nach Vohwinkel. Der 28-jährige Angreifer überzeugte in den vergangenen beiden Spielzeiten mit starken Offensivwerten. Wettbewerbsübergreifend erzielte Lüdtke 27 Treffer und bereitete weitere elf Tore vor. Mit seiner Torgefahr, seinem Einsatzwillen und seiner mannschaftsdienlichen Spielweise bringt er Qualitäten mit, die das Offensivspiel des FSV flexibler und variabler gestalten sollen.
Neben seiner sportlichen Qualität überzeugt Lüdtke auch charakterlich. Der erfahrene Stürmer gilt als ehrlicher Arbeiter auf dem Platz, der mit Leidenschaft, Intensität und einer aggressiv-positiven Mentalität vorangeht. Damit passt er ideal in das Profil und die Werte des Vereins.
„Justin befindet sich im besten Fußballeralter und bringt die Erfahrung mit, die unserer Mannschaft sofort weiterhelfen wird. Wir freuen uns sehr, ihn im Fuchsbau begrüßen zu dürfen“, heißt es aus dem Umfeld des FSV. Mit Justin Lüdtke gewinnt der FSV Vohwinkel nicht nur einen starken Offensivspieler, sondern auch einen charakterlich einwandfreien Teamplayer, heißt es  von den Verantwortlichen im Fuchsbau. Foto: FSV

DER WSV WIRD NIEMALS UNTERGEHEN!

13.05.26 - So heißt nicht nur das inzwischen ausverkaufte Erfolgsbuch aus dem Osenberg-Verlag, so lautet auch das Motto des WSV- Verwaltungsrats, Die Erklärung: Diese Regionalliga-Saison war für uns alle eine große Enttäuschung. Die sportlichen Leistungen und das Auftreten unseres Vereins in dieser Spielzeit werden dem Anspruch und der Tradition des Wuppertaler SV in keiner Weise gerecht.
Sportlich war diese Saison alles andere als zufriedenstellend – gemessen an der bisherigen Punkteausbeute wäre der Abstieg in die Oberliga sicherlich gerechtfertigt. Dennoch besteht durch die aktuelle Auf- und Abstiegsregelung sowie die weiterhin ungeklärte Situation rund um den Ligaverbleib von Fortuna Düsseldorf noch die Möglichkeit, unsere Entwicklung und den notwendigen Neuanfang auch in der kommenden Saison in der Regionalliga fortzusetzen.
Auch wenn wir auf diese Ausgangslage nicht stolz sein können und sie umso deutlicher macht, wie kritisch wir unsere sportliche Situation bewerten müssen, lebt diese Chance dennoch weiter. Mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen den Bonner SC können wir uns diese Hoffnung bewahren.
Uns als neu gewähltem Verwaltungsrat ist bewusst, dass der WSV in den kommenden Monaten und Jahren vor tiefgreifenden Veränderungen steht. Wir sind bereits dabei, die Ursachen für diese Entwicklung sorgfältig aufzuarbeiten und werden daraus zeitnah Konsequenzen ziehen. Unser Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die sicherstellen, dass sich eine solche Saison nicht wiederholt.
Dabei geht es uns nicht um kurzfristige Schuldzuweisungen, sondern um einen nachhaltigen Neuanfang. Nicht alles wird öffentlich diskutiert werden, denn der Verein braucht jetzt vor allem eines: Ruhe, Klarheit und eine konsequente Neuordnung.
Unabhängig davon, in welcher Liga der WSV in der kommenden Saison antreten wird, werden wir die bevorstehende Phase nutzen, um den Verein organisatorisch, wirtschaftlich und sportlich neu aufzustellen. Unser Anspruch ist es, den Verein Schritt für Schritt zu stabilisieren und eine Grundlage zu schaffen, auf der der Wuppertaler SV dauerhaft erfolgreich sein kann.
Besonders danken möchten wir euch, unseren Fans. Ihr habt den Verein in dieser schwierigen Saison mit beeindruckender Loyalität begleitet. Ob zuhause im Stadion am Zoo oder auswärts – ihr habt gezeigt, was den WSV ausmacht. Eure Leidenschaft, eure Treue und eure Identifikation mit diesem Verein sind außergewöhnlich. Ihr habt dem Verein in einer schwierigen Zeit Halt gegeben und Unterstützung geleistet, die alles andere als selbstverständlich ist.
Ebenso gilt unser ausdrücklicher Dank unseren Sponsoren und Unterstützern. Dass sie dem Wuppertaler SV trotz dieser sportlich enttäuschenden Saison die Treue gehalten haben, ist ein starkes Zeichen des Vertrauens in unseren Verein. Wir hoffen sehr, dass sie uns auch auf dem nun anstehenden Weg des Neuaufbaus weiter begleiten und unterstützen werden.
Ein zentrales Ziel für die kommenden Monate muss es sein, das Band zwischen Fans, Mannschaft und unserer Stadt Wuppertal wieder zu stärken und neu zu knüpfen. Der Wuppertaler SV ist mehr als ein Sportverein. Er ist ein wichtiger Teil dieser Stadt und ihrer Identität. Dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit wollen wir gemeinsam wieder mit Leben füllen.
Deshalb bitten wir euch: Kommt am Samstag um 14 Uhr ins Stadion am Zoo. Unterstützt die Mannschaft ein letztes Mal in dieser Regionalliga-Saison und lasst uns gemeinsam den Abschluss dieser Saison gestalten – mit Zusammenhalt, mit Leidenschaft und Hoffnung.
Mit diesen Werten hat der Wuppertaler SV in seiner Tradition schon viele Herausforderungen gemeistert. Und auch diesmal gilt: Der WSV wird niemals untergehen!

WSV UND VELBERT PLANEN FÜR DAS TREFFEN IN DER OBERLIGA

09.05.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Im Mai 1975 stieg der Wuppertaler SV aus der Bundesliga ab. 50 Jahre später startete eine Grottensaison in Liga vier, die WSV an den Rand des Abgrunds brachte. Nach dem 2:2 bei der U 23 von Fortuna Düsseldorf sind die Rot-Blauen - wie Nachbar SSVg Velbert - so gut wie abgestiegen. In die Oberliga Niederrhein. Nur noch ein Wunder kann den WSV noch retten, der durch den schon als Absteiger gehandelt wurde, von Tabellenplatz 15 verdrängt wurde. Der bisherige Tabellenletzte Wiedenbrück brachte sich durch ein spätes Tor zum 1:0-Sieg gegen Rödinghausen in Erinnerung. Zweimal führte die Fortuna, zweimal glich der WSV aus. Durch zwei seiner besten Spieler. Erst traf Aydogan, dann der viel zu spät eingewechselte Saric. 2:2 - das dritte Unentschieden in Folge. Nur drei statt möglichen neun Punkte, die zum Klassenerhalt gereicht hätten. Am letzten Spieltag erwartet der WSV den Bonner SC. Anstoß: 14 Uhr. Wo? Im Stadion am Zoo, wo der WSV 1975 aus der Bundesliga abgestiegen war. Text: Manfred Osenberg

Fotos aus dem Paul-Janes-Stadion: Jochen Classen

WSV NUMMER EINS - BEI DER JUGEND

02.05.26 FUSSBALL JUGEND KREISPOKAL - Wer ist die Nummer eins im bergischen Fussball? Der Wuppertaler SV oder die SSVg Velbert? Bei den Herren ist es ausgeglichen. Doch bei der Jugend ist der WSV tonangebend, Aushängeschild ist die U 17 des WSV, die in der DFB-Nachwuchsliga ganz vorne liegt. Und im Endspiel um den Kreispokal gewannen die Rot-Blauen am 1. Mai 2026 in Velbert klar mit 6:1. Die Überlegenheit der Wuppertaler Jungs war so gross, dass durchaus ein zweistelliger Erfolg gut möglich war. Besonders groß die Freude bei WSV-Trainer Ismail Jaroui, der während der Saison von der SSVg zum Niederrheinliga-Fünften gekommen war. Alle Fotos: Jochen Classen

WSV UND DIE ERINNERUNGEN

01.05.26 - Am Samstag um 14 Uhr tritt der Tabellenvorletzte WSV im Stadion am Zoo gegen den FC Gütersloh an. Die Westfalen liegen auf Platz sechs und haben sage und schreibe 28 Punkte mehr auf dem Konto als der Abstiegskandidat aus Wuppertal und kommen als Favoriten. Fortuna Köln wird sich kaum noch die Butter vom Brot nehmen lassen und werden wohl Meister vor den Oberhausener Rot-Weißen, die zuletzt beim mühevollen 2:2 gegen den WSV eine große Chance verspielten. Da werden Erinnerungen wach an die große WSV-Zeit, als der KICKER vor 55 Jahren sogar auf der Titelseite und Fußball-Report-Herausgeber im Innenteil über den bevorstehenden Bundesliga-Aufstieg berichtete. Auch der Fußball-Report erinnert in seiner Mai-Ausgabe an die guten, alten Zeiten im Stadion am Zoo.


 
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