OSENBERG - SPORTPRESSE
FUSSBALL-REPORT    BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT    MATCHBALL


BHC UNTERLIEGT IM STADTDERBY BEIM HSV SOLINGEN-GRÄFRATH

18.04.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Ausgerechnet im Stadtderby beim HSV Solingen-Gräfrath erwischte der Bergische HC einen komplett gebrauchten Tag und unterlag 19:32 (11:16). Über 1.000 Zuschauer in der Solinger Klingenhalle, darunter Fußball-Weltmeister Christoph Kramer, sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse und erwarteten angesichts des Tabellenstandes (beide Mannschaften lagen mit 27:19 Punkte auf Platz 5 und 6) ein Spiel auf Augenhöhe.
BHC-Torjägerin Svenja Mann eröffnete den Torreigen und ein Hattrick von Rechtsaußen Hannah Kamp brachte die Gäste schnell mit 5:2 in Front (7.). Doch der HSV, der in Torhüterin Liv-Stine Eckardt einen großartigen Rückhalt hatte,
fing sich. Einen 6:0-Lauf schloss die hellwache Nele Spengler zum 9:6 ab (15.). BHC-Trainerin Assina Müller zog die Auszeit. Danach erzielte Norma Goldmann mit ihrem einzigen Treffer über die ansonsten „leblose“ linke Angriffsseite den Anschluss zum 9:7. Näher kam der BHC nicht mehr ran. Im Gegenteil. Der HSV bestrafte jeden Fehler und setzte bis zur Pause auf 16:11.
Symptomatisch für das BHC-Spiel, dass die Überzahl-Situation nach Wiederanpfiff nicht genutzt werden konnte. Taktische Umstellungen im Abwehr- und Angriffsspiel verpufften. Der Bergische HC konnte zu keiner Zeit mehr an die zuletzt gute Phase vor der Länderspiel-Pause anknüpfen. Am Ende bejubelte das Team von HSV-Trainer Jonas Schlender einen 32:19-Derbysieg. Foto: Kevin Becher
Positiv: Dem gemeinsamen Aufruf der beiden Vereine, sich vor dem Spiel im Foyer der Klingenhalle am DKMS-Stand registrieren zu lassen, folgten viele Solinger Fans und sorgten für einen großartigen Erfolg.

EIN WOCHENENDE ZUM GENIESSEN

18.04.26 HANDBALL FINAL 4 - Der Bergische HC tritt zum zweiten Mal in seiner Geschichte beim Lidl Final4 des DHB-Pokals an. „Wir haben zehn Jahre dafür gearbeitet, es nach 2016 wieder zu schaffen“, sagt Trainer Arnor Gunnarsson. „Jetzt wollen wir alle reinhauen und die Bundesliga für ein paar Tage vergessen.“ Im Halbfinale trifft der BHC am Samstag (18:45 Uhr) vor 20.000 Zuschauern in der LANXESS arena Köln auf Topfavorit SC Magdeburg. Am Sonntag wird die Mannschaft erneut vor ausverkaufter Kulisse gefordert sein.
Die Tickets für die Großveranstaltung sind längst vergriffen. Das BHC-Kontingent war in Rekordzeit weg. Die Vorfreude ist also nicht nur bei der Mannschaft riesig. Die Fans treffen sich zur Einstimmung bereits um 13:30 Uhr am Kennedy-Ufer in Köln-Deutz (HöheUrbanstraße/Historischer Park Deutz) und werden um etwa 14 Uhr gemeinsam zur Lanxess Arena laufen. Dort wird um 15:45 Uhr das erste Halbfinale zwischen dem TBV Lemgo Lippe und den Füchsen Berlin angepfiffen. Drei Stunden später ist dann der BHC in Sondertrikots gegen den SC Magdeburg dran. Dass der Tabellenführer der DAIKIN HBL haushoher Favorit ist, liegt auf der Hand. „Wenn die Magdeburger Normalform erreichen, haben wir keine Chance. Wir müssen hoffen, dass wir an dem Tag überperformen und der Gegner eben nicht“, sagt Markus Pütz, der das Trainergespann des BHC komplettiert. „Wir treffen auf der größten Bühne auf die wohl beste Mannschaft in Deutschland.“

MACHT SICH DER TSV BEYENBURG ZUM TITELVERTEIDIGER?

17.04.26 BARMENIA FAIR PLAY RANKING - Im Jugendpokal glänz diese Saison erneut der TSV Beyenburg mit dem geringsten Punktabzug.


HANDBALLHAUPTSTADT SOLINGEN

16.04.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Die Klingenstadt ist zu Recht stolz auf seine Handballerinnen und Handballer. Sie stehen Freitag, Samstag und Sonntag im Blickpunkt. Während sich am Freitag um 19,30 Uhr in der Solinger Klingenhalle die beiden starken Zweitbundesligisten HSV Gräfrath und BHC zum Derby treffen, spielen die Männer des BHC am Samstag in der Kölner Lanxess-Arena beim Lidl Final4 gegen den großen Favoriten SC Magdeburg um den Einzug ins Endspiel am Sonntag. Im zweiten Halbfinale stehen sich am 18. April der TBV Lemgo und die Füchse Berlin gegenüber.
Mit viel Spannung erwarten die zahlreichen Handballfreunde das Duell der beiden besten bergischen Klubs Gräfrath und BHC, die punktegleich auf Rang 5 in Liga zwei stehen. Mehr als 1000 Zuschauer werden erwartet in Solingens Handball-Wohnzimmer, in der früher auch von den Männern Leckerbissen serviert wurden. Einen Favoriten beim Frauenderby gibt es diesmal nicht. Foto: Kevin Becher

DEUTSCHE AUSWAHL VOR EM-QUALI-ENDSPIEL

13.04.26 FUSSBALL EM-QUALIFIKATIONSRUNDE - Im Rahmen des Vier-Nationen-Turniers nahmen es am Montagabend die U19-Spielerinnen um DFB-Trainerin Melanie Behringer mit der Auswahl der Slowakei auf und konnten einen 4:2 Sieg feiern.
Nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen Irland am vergangenen Freitag führt das DFB-Team die Tabelle vor Frankreich an.  Am kommenden Donnerstag 16. April (ab 17 Uhr) kommt es am Essener Uhlenkrug mit dem Spiel gegen Frankreich zu einem echten "EM-Quali-Endspiel". Einzig der Gruppensieger fährt im Sommer zur U19-Europameisterschaft (27. Juni bis 10. Juli) in Bosnien und Herzegowina.

Fotos aus der IMS Arena in Velbert: Jochen Classen

MANATA TRIFFT IN FAST JEDEM SPIEL

13.04.26 BARTH-TORJÄGERKANONE - Die Top Ten der erfolgreichsten Wuppertaler Torjäger.
 1. Alphonso Henock Manata FSV Vohwinkel 27 Tore
 2. Nermin Hadzic SC Viktoria Rott 18 Tore
 3. Niklas Dörrier FSV Vohwinkel 17 Tore
 4. Aleksandar Stanojevic FK Jugoslavija 16 Tore
 5. Benedikt Steven SSV Germania 12 Tore
 6. Luca Lenz FK Jugoslavija 11 Tore
 7. Tim Zemlianski FSV Vohwinkel 10 Tore
     Kleomenis Tsioutsioulitis Cronenberger SC 10 Tore
 9. Dominik Schäfer Cronenberger SC 9 Tore
10. Mirza Mujkanovic FK Jugoslavija 8 Tore

Foto der letzten Ehrung im Juni 2025: Odette Karbach

KAMPF WURDE BELOHNT

13.04.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Der Bergische HC hat durch ein 25:25 (10:13) gegen den TVB Stuttgart einen weiteren wichtigen Zähler im Kampf um den Verbleib in der DAIKIN HBL geholt. Angesichts 11:16- und 18:22-Rückstände in der zweiten Halbzeit war das Remis zum Schluss durchaus eine Überraschung. Lange fanden die Löwen in TVB-Torhüter Miljan Vujovic ihren Meister.
Der Stuttgarter Keeper hatte auch großen Anteil daran, dass der BHC in der Anfangsphase nicht davonzog. Locker hätten die Löwen, die erneut auf Elias Scholtes (Meniskusanriss) verzichten mussten, vor 2863 Zuschauern in der stimmungsvollen UNIHALLE mit 8:4 vorne liegen können, doch sie brachten auch hochkarätige Chancen nicht im Tor unter. Auf der anderen Seite des Feldes funktionierte die Abwehr gegen den eigenwilligen Stuttgarter Angriff, der mit vier Rückraumspielern und ohne Kreisläufer agierte, von Anfang an gut. Auch Christopher Rudeck fand entsprechend überzeugend zwischen den BHC-Pfosten ins Spiel.
Es blieb vor der Pause eine zähe Auseinandersetzung, phasenweise mit beiden Torhütern in den Hauptrollen. Rudeck entschärfte sogar diverse Siebenmeter – das war so ziemlich das Einzige, das Vujovic nicht gelang. Noah Beyer schritt während des gesamten Matches fünf Mal an die Linie und war jeweils erfolgreich. Davon abgesehen hielt der Stuttgarter Schlussmann aber die Löwen-Effektivität extrem gering. Auch ein unfassbares Tor von Johannes Wasielewski, bei dem er gefühlt von der „Eckfahne“ traf, brachte den BHC im Angriff nicht auf Kurs.
Weil kurz vor Ende der ersten Hälfte auch die Abwehr etwas nachließ, gingen die Hausherren mit einem etwas ernüchternden 10:13-Rückstand in die Pause. Und danach bauten die Schwaben ihren Vorsprung sogar auf 16:11 aus. Rudeck blieb ein wichtiger Faktor für den BHC, aber bis zum 18:22 deutete wenig auf eine Wende hin. Zwischendurch lag die Fangquote Vujovic‘ bei fast 60 Prozent – wohlgemerkt mitten in der zweiten Halbzeit.
Doch dann wurde der unermüdliche Kampf des BHC belohnt. Noah Beyer, Julian Fuchs und Eloy Morante Maldonado verkürzten. Dazwischen sorgte Rudeck mit weiteren Paraden für explosionsartigen Jubel. Dann klaute Julian Fuchs den Stuttgartern frech den Ball und netzte zum 22:22 ein. Plötzlich war es wieder ein Match auf Augenhöhe mit einem bis zum Schluss starken Rudeck. Den nächsten Rückstand (22:24) egalisierten Noah Beyer und Sören Steinhaus, der bei der der Chance zur Führung ein Stürmerfoul kassierte. Weil Aron Seesing auch noch für zwei Minuten vorm Feld musste, hatten die Stuttgarter einen kleinen Trumpf. Sie stellten auf 25:24, doch Morante glich in Unterzahl erneut aus.
Es war das letzte Tor der Partie. Den nächsten Angriff der Schwaben verteidigte die BHC-Abwehr mit aller Macht, so dass die finale Aktion sogar den Gastgebern gehörte. Zu einem gescheiten Abschluss kamen sie aber nicht mehr. Den letzten direkten Freiwurf warf Wasielewski in den Block.

Fotos aus der Wuppertaler Unihalle: Jochen Classen

FÜCHSE FLIRTEN WEITER MIT DER LANDESLIGA

12.04.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Auf dem Freudenberg machte das Team FSV Vohwinkel seine Hausaufgaben. Jonas Schneider brachte die Gäste in Führung, Benedikt Steven machte den Ausgleichstreffer für den SSV Germania 1900 Wuppertal.
Neun Minuten nach Wiederanpfiff gelang Abwehrspieler Ercan Akhan (Archivfoto) die Füchse wieder in Front zu bringen. Und wie es sich für einen Favoriten gehört, wurde noch am Ergebnis geschraubt. Wuppertals bester Torschütze musste noch seinen Erwartungen gerecht werden. Henock Manata traf zum 1:3 und Sami Tajar war Torschütze des 1:4 Endstands. Sicherlich wurden per Liveticker die Spiele der Mitstreiter um den Aufstieg - das sind der SC Reusrath und der SV Solingen 08/10 - verfolgt. Die Reusrather wurden von den Jugos in Schach gehalten und die Ronsdorfer schafften ein Remis gegen die Solinger. Beide Begegnungen endeten beim 1:1.
Im Kellerduell zwischen dem SC Viktoria Rott und dem SSV Berghausen mussten sich die Rotter mit 3:4 geschlagen geben und rutschten auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Der Tabellenletzte DV Solingen II sorgte indes für die dicke Überraschung. Die Gäste des Cronenberger SC wurden mit 5:2 abgefertigt.

DER SOHN VON FRITZ WALTER...

11.04.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Erst Freude, dann Trauer. Nach der 1:4-Pleite bei der zweiten Garnitur des VfL Bochum sinkt der Wuppertaler SV weiter in den Abstiegssumpf der vierten Liga. Nach 440 Minuten hatten die Wuppertaler erstmals wieder Grund, einen Treffer zu bejubeln. Ja, nach einer Stunde und dem 0:1 glaubte man tatsächlich an den zweiten Sieg des Jahres 2026. Doch weit gefehlt. Bochum schaltete einen Gang höher und offenbarte die eklatanten Schwächen der sichtlich überforderten Gäste. Auch von Torschütze Vincent Schaub (Foto) und „Vorarbeiter“ Bouzraa war nichts mehr zu sehen. Der WSV baute körperlich und mental total ab. Bochum drehte auf, kam vor 1848 Zuschauern durch Fernandez innerhalb von nur zehn Minuten zum 2:1. Luis Hartwig, der Sohn des Ex-Wuppertalers Knut Hartwig (SV Borussia und WSV), der beim Erfolgsfilm „Die Helden von Bern“ den deutschen Kapitän Fritz Walter spielte, deutete bei seinen Treffern zum 3:1 (78.) und 4:1 (88.) sein Können an. Archivfoto: Jochen Classen

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