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UM DIE BARTH-KANONE

20.04.26 TOP TEM WUPPERTALER TORJÄGER
1. Alphonso Henock Manata FSV Vohwinkel 28 Tore
2. Niklas Dörrier FSV Vohwinkel 19 Tore
3. Nermin Hadzic SC Viktoria Rott 18 Tore
4. Aleksandar Stanojevic FK Jugoslavija 17 Tore
5. Benedikt Steven SSV Germania 13 Tore
6. Luca Lenz FK Jugoslavija 12 Tore
7. Tim Zemlianski FSV Vohwinkel 10 Tore (Foto)
    Kleomenis Tsioutsioulitis Cronenberger SC 10 Tore
    Dominik Schäfer Cronenberger SC 10 Tore
10. Mirza Mujkanovic FK Jugoslavija 8 Tore

SILBER BEIM LIDL FINAL4

20.04.26 HANDBALL POKAL In dramatischer Manier hatte der Bergische HC das Finale um den DHB-Pokal erreicht. Doch dem 31:30-Sensationssieg nach Siebenmeter-Werfen gegen den SC Magdeburg konnten die Löwen gegen die Füchse Berlin nicht noch einen solch magischen Auftritt folgen lassen. Die Hauptstädter überrollten den BHC phasenweise und krönten sich durch das 42:33 (22:17) überzeugend zum Pokalsieger 2026. Bei den Bergischen stellte sich aber schnell Freude über die Silbermedaille ein.
War es der Mannschaft weniger als 24 Stunden zuvor gegen Magdeburg noch gelungen, in der Deckung zuzupacken und den Gegner zur Verzweiflung zu bringen, ließen sich die Berliner kaum aufhalten. Immer wieder erarbeiteten sie sich gute Chancen, die sie auch hochprozentig verwerteten. Mathias Gidsel und Lasse Andersson bekam der BHC überhaupt nicht in den Griff. Im eigenen Angriff hielten die Löwen zwar so gut wie möglich dagegen, doch so hochprozentig wie ihr Gegner trafen sie über die gesamte Distanz nicht. Einige Bälle landeten in den Fängen von Dejan Milosavljev, andere gingen im Angriff verloren, so dass die Füchse sofort zum Gegenstoß ansetzten und eigentlich immer entschlossen bestraften.
Der BHC kämpfte, stemmte sich mit seinen fantastischen Fans im Rücken mit aller Macht dagegen und hielt durch Tore von Julian Fuchs, Fynn Hangstein, Sören Steinhaus und Noah Beyer bis zum 16:17 vier Minuten vor der Halbzeit noch gut mit. Die Phase bis zur Pause misslang allerdings dann komplett. Aron Seesing traf zwar noch, doch die Berliner stellten auf
22:17 und sorgten so schon für eine Vorentscheidung. Um das Match noch drehen, hätte sich der BHC vor allem defensiv gewaltig steigern müssen. Lukas Diedrich lieferte zwar ein paar Paraden, aber letztlich überrollten die Hauptstädter den Außenseiter auch in der zweiten Hälfte. Je länger das Finale dauerte, desto mehr war den Bergischen ihre Müdigkeit anzumerken, desto deutlicher wurde die Berliner Dominanz.
Die Füchse feierten einen verdienten Pokalsieg, der BHC konnte einige Minuten nach dem Schlusspfiff bereits seine Enttäuschung über die Finalniederlage überwinden und über Silber jubeln. Es war eine denkwürdige Pokalreise mit zwei epischen Spielen, die unvergessen bleiben: Das 40:38 gegen die TSV Hannover-Burgdorf im Achtelfinale nach zwei Verlängerungen sowie die Sensation gegen Magdeburg vor 20.000 Fans in der LANXESS arena. Der BHC hat bewiesen, dass er auf der größten Handballbühne mitspielen kann. Foto: Jochen Classen

WSV KURZ VORM ABSTIEG

19.04.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Keine Überraschung: Der WSV rutscht nach der erwarteten 0:3-Schlappe gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach weiter ab. Die Wuppertaler wurden sogar vom Nachbarn SSVg Velbert überholt, der in Schalke gewann und sich jetzt bessere Chancen auf den Klassenerhalt machen kann. Sarco, Adozi und Fleck erzielten die Treffer für die Fohlen. Und die zahnlosen Löwen? Keine Kraft, kein Selbstbewusstsein – keine Tore. Wie seit Wochen. Einzige Änderung. Der WSV ist erstmals Vorletzter...

Fotos aus dem Stadion am Zoo: Jochen Classen

EIN HISTORISCHER MOMENT

19.04.26 HANDBALL FINAL4 - Noah Beyer hatte die Sensation in der Hand. Nachdem Christopher Rudeck in der Verlängerung des Siebenmeter-Werfens gegen Matthias Musche gehalten hatte, war der Bergische HC nur noch einen Schritt von der Sensation im Halbfinale des DHB-Pokals gegen den haushoch favorisierten SC Magdeburg entfernt. Linksaußen Beyer, bei vier Versuchen zuvor bereits eiskalt, ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und machte die Sensation perfekt. Als die Kugel oben links einschlug, stand der bislang größte Erfolg der BHC-Geschichte fest. Noch nie hat der Bergische HC das Finale des DHB-Pokals erreicht. Dieser 31:30 (11:11, 22:22, 27:27)-Erfolg nach Siebenmeter-Werfen in einem hochintensiven Spiel ist also ein Stück Vereinsgeschichte. 

Am Sonntag könnten sich die Löwen sogar als Pokalsieger krönen. Das Finale gegen die Füchse Berlin findet um 15.45 Uhr in einer erneut mit knapp 20.000 Zuschauern ausverkauften LANXESS arena statt. Die gigantische Halle in Köln lag bereits früh fest in BHC-Hand. Natürlich feuerten die Fans des SC Magdeburg ihr Team an, doch die Löwen eroberten nicht nur die Herzen ihre eigenen Fans, sondern auch des neutralen Publikums. Mit jeder Spielminute, in der der BHC dem SCM auf Augenhöhe begegnete und das Match offenhielt, kippte die Stimmung zugunsten des Außenseiters. Der glaubte von Beginn an fest an seine Chance, bot defensiv eine überragende Vorstellung. Die Magdeburger mühten sich zu Abschlüssen, lagen in der 21. Minute sogar 5:8 hinten. Der BHC scheiterte zwar recht oft an Sergey Hernandez, leistete sicher aber nicht so viele technische Fehler und spielte im Angriff geduldig. Gerade über den Kreis oder die Außenpositionen lief das ordentlich.
Zur Halbzeit stand es zwar "nur" 11:11, aber das Match kippte nicht. Bis zur Pause hatten die Bergischen zwar hart verteidigt, aber keine Zeitstrafe kassiert. Danach gerieten sie drei Mal in Unterzahl und dadurch auch kurz in Rückstand. Das 12:13 egalisierte Fynn Hangstein durch eine Freiwurf-Variante, mit der Magdeburg auf keinen Fall gerechnet hat - es sollte nicht das letzte überraschende Tor für die Löwen gewesen sein. Es blieb unheimlich spannend und extrem intensiv. Immer mehr glaubten die Zuschauer an die Überraschung, immer wieder feuerten nicht nur die Fans ihre Mannschaft an, sondern auch die Mannschaft ihre Fans. Bereits zu diesem Zeitpunkt lag ein historischer Moment in der Luft. Sören Steinhaus und Aron Seesing trafen, Kim Voss-Fels übernahm unmittelbar nach seiner Einwechslung Verantwortung und donnerte den Ball zum 16:15 in die Maschen. Danach kassierte der Rückraum-Linkshänder zwei Zeitstrafen, die der BHC mit aller Leidenschaft überstand. Eloy Morante Maldonado brachte seine Farben drei Mal in Führung, dann war es Noah Beyer, der per Strafwurf zum 21:20 traf. Der Champions-League-Sieger egalisierte und stellte nach einem BHC-Fehler auf 22:21. Einen klareren Rückstand verhinderte Torhüter Christopher Rudeck, der in der zweiten Hälfte richtig aufgedreht hatte. So parierte er gegen Manuel Zehnder bereits seinen dritten Siebenmeter. Aron Seesing stellte auf 22:22, das das Match in die Verlängerung brachte, weil beide Teams ihre letzten Angriffe nicht nutzten. In der erarbeitete sich der BHC wieder einen Vorteil. Rudeck war beim Strafwurf zur Stelle, Fynn Hangstein traf doppelt. Johannes Wasielewski war Zielspieler des nächsten erfolgreichen
Freiwurf-Tricks. In der zweiten Hälfte der Verlängerung besorgte Beyer das 26:24, Wasielewski das 27:25. Der Erfolg war schon zum Greifen nah, aber zwei verwandelte Strafwürfe von Omar Ingi Magnusson brachten den SCM noch ins Siebenmeter-Werfen. Beyer, Julian Fuchs und - kalt von der Bank im wahrsten Sinne des Wortes - Lukas Becher verwandelten für den BHC. Rudeck hielt zwei Mal und musste drei Bälle passieren lassen, so dass es auch bei den Siebenmetern Nachschlag gab. Nach Rudecks nächster Heldentat zeigte Beyer, dass Eis durch seine Adern fließt. Sein Tor krönte ein denkwürdiges BHC-Spiel.

CRONENBERGER HANDBALLER AUF KURS

19.04.26 HANDBALL VERBANDSLIGA - Am Samstag gelang der Cronenberger TG der 15. Saisonsieg. Im Sportzentrum Küllenhahn trat der ATV Hückeswagen gegen den Favoriten an. Der wirkte zunächst blass und agierte ideenlos gegen die engagierten Gäste. Bei einem 12:16 Rückstand gingen die Cronenberger in die Pause, und vielleicht war es die Kabinenpredigt von Trainer David Horscht, der den Hausherren einen Schub verpasste. Die übernahmen in der 37. Minute die Führung und gaben sie nicht mehr aus der Hand. Julian Bons war Garant für 10 Tore, gefolgt von Ben Wichmann (Foto oben) mit 6 Treffern. Beim 32:22 gingen die Blauhemden als Sieger vom Parkett und brauchen dieses Selbstvertrauen für die kommende Woche. Bereits am Dienstagabend reisen die Cronenberger als Tabellenzweiter zum Viertplatzierten Wermelskirchener TV. Am Samstag sind sie beim Tabellenfünften Solinger TB gefordert. Ligaprimus SG Langenfeld II greift am 2. Mai wieder ein.

Fotos vom Küllenhahn: Odette Karbach

BHC UNTERLIEGT IM STADTDERBY BEIM HSV SOLINGEN-GRÄFRATH

18.04.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Ausgerechnet im Stadtderby beim HSV Solingen-Gräfrath erwischte der Bergische HC einen komplett gebrauchten Tag und unterlag 19:32 (11:16). Über 1.000 Zuschauer in der Solinger Klingenhalle, darunter Fußball-Weltmeister Christoph Kramer, sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse und erwarteten angesichts des Tabellenstandes (beide Mannschaften lagen mit 27:19 Punkte auf Platz 5 und 6) ein Spiel auf Augenhöhe.
BHC-Torjägerin Svenja Mann eröffnete den Torreigen und ein Hattrick von Rechtsaußen Hannah Kamp brachte die Gäste schnell mit 5:2 in Front (7.). Doch der HSV, der in Torhüterin Liv-Stine Eckardt einen großartigen Rückhalt hatte,
fing sich. Einen 6:0-Lauf schloss die hellwache Nele Spengler zum 9:6 ab (15.). BHC-Trainerin Assina Müller zog die Auszeit. Danach erzielte Norma Goldmann mit ihrem einzigen Treffer über die ansonsten „leblose“ linke Angriffsseite den Anschluss zum 9:7. Näher kam der BHC nicht mehr ran. Im Gegenteil. Der HSV bestrafte jeden Fehler und setzte bis zur Pause auf 16:11.
Symptomatisch für das BHC-Spiel, dass die Überzahl-Situation nach Wiederanpfiff nicht genutzt werden konnte. Taktische Umstellungen im Abwehr- und Angriffsspiel verpufften. Der Bergische HC konnte zu keiner Zeit mehr an die zuletzt gute Phase vor der Länderspiel-Pause anknüpfen. Am Ende bejubelte das Team von HSV-Trainer Jonas Schlender einen 32:19-Derbysieg. Foto: Kevin Becher
Positiv: Dem gemeinsamen Aufruf der beiden Vereine, sich vor dem Spiel im Foyer der Klingenhalle am DKMS-Stand registrieren zu lassen, folgten viele Solinger Fans und sorgten für einen großartigen Erfolg.

MACHT SICH DER TSV BEYENBURG ZUM TITELVERTEIDIGER?

17.04.26 BARMENIA FAIR PLAY RANKING - Im Jugendpokal glänz diese Saison erneut der TSV Beyenburg mit dem geringsten Punktabzug.


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