OSENBERG - SPORTPRESSE
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BHC UNTERLIEGT RÖDERTAL

04.01.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Einen schwereren Jahresauftakt mit den Spielen in Rödertal, gegen Tabellenführer Leipzig und in Nürtingen konnte sich der Bergische HC kaum wünschen. Spiel eins verliert der BHC bei den Rödertalbienen nur fünf Tage nach dem Trainerinnenwechsel von Kerstin Reckenthäler auf Assina Müller vor 559 Zuschauern mit 27:20 (13:10).
Die Stimmung war gut, die Einstellung stimmte. Dennoch war dem BHC eine gewisse Verunsicherung nach den Ereignissen der vergangenen Woche anzumerken. Die Defensive stand von Beginn an, schaltete die starken Rückraumwerferinnen Alicja Pekala und Rozemarijn Alderden nahezu aus. Dafür glänzte HCR-Rechtsaußen Anna Frankova mit schnellen Gegenstößen und brachte ihr Team mit 4:1 in Führung (12.). Mehr Mut, Entschlossenheit und den Kopf auch bei einem Rückstand nicht hängen zu lassen, hatte Trainerin Müller von ihrer Mannschaft gefordert. So kämpfte sich der BHC zurück ins Spiel und ging nach einem Treffer auf das leere Tor durch die stark verbesserte Djazzmin Trabelsi (Foto) sogar in Führung (5:6, 21.).
HCR-Trainerin Maike Daniels reagierte und wechselte die erstligaerfahrene Arwen Gorb und Mor Shaul auf den Halbpositionen ein. Beide avancierten zu den erfolgreichsten Werferinnen ihres Teams und hielten den BHC auf Distanz. Auch Müller verteilte Spielzeiten und ermöglichte nahezu allen Spielerinnen, sich zu präsentieren. Sehenswert schloss Annalena Welsch zum 14:12 ab (33.). Die Abwehr um Chefin Veki Tolic ackerte weiter, aber der BHC-Angriff leistete sich zu viele Fehlwürfe gegen die starke Ann Rammer im HCR-Gehäuse. Rödertal baute den Vorsprung aus, führte zu Beginn der Crunchtime mit 23:17 (50.). Die Gäste gaben sich nicht geschlagen, kamen durch Franzi Thomas, Svenja Mann und Kreisläuferin Lina Seiffarth in Reichweite (23:20, 54.). Doch etwas Zählbares gelang nicht. Ann Rammer parierte stark gegen Torjägerin Svenja Mann, im Gegenzug setzte Mor Shaul mit ihrem achten Treffer auf 24:20. Der BHC öffnete die Abwehr und setzte alles auf eine Karte, konnte die Chancen im Angriff nicht nutzen und unterlag 27:20. Foto: BHC

WUPPERTALER SV IST SIEGER DER HALLENMASTERS

03.01.26 WUPPERTALER STADTMEISTERSCHAFT IM HALLENFUSSBALL – Im Finale schlugen die Rot-Blauen den FSV Vohwinkel mit 5:1. Den 3. Platz sicherte sich der TSV 05 Ronsdorf, der im Siebenmeterschießen den SC Sonnborn 07 bezwang. Hierbei kam es zum Bruderduell zwischen den Torhütern Dennis Schworn im Dress des SC Sonnborn und Robin Schworm, Kapitän der Ronsdorfer. Zuvor mussten die Zebras im Viertelfinale trotz des starken Rückhalts des Publikums, eine bittere 0:1-Niederlage gegen den Turniersieger einstecken. Die Mannschaft des TSV Union Wuppertal, die sich im Vorjahr zum Stadtmeister machte, ist aufgelöst worden. Die Spieler wechselten größtenteils zum SSV Germania 1900 Wuppertal, die allerdings am Samstag regelrecht untergingen und in der Vorrunde ausschieden.  Vohwinkels Kapitän Nico Sudano bekam den Preis "Bester Spieler" überreicht. WSV-Stürmer Vincent Schaub wurde bester Torschütze des Turniers. Pascal Peinecke hielt für den FK Jugoslavija den Kasten sauber und wurde zum besten Torwart gekürt.

Fotos aus der Unihalle: Odette Karbach und Jochen Classen

NIKLAS BURGHARD ZURÜCK IM FUCHSBAU

02.01.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Der FSV Vohwinkel 48 e. V. begrüßt Niklas Burghard zurück an der Lüntenbeck. Der Defensivspieler wechselt vom FC Remscheid, wo er zuletzt in der Landesliga spielte, zum FSV zurück.
Niklas Burkhard ist beim FSV kein Unbekannter. Bereits in der Vergangenheit trug er das Trikot der Füchse. Mit seiner körperlichen Präsenz, Spielübersicht und Zweikampfstärke soll er der Defensive des FSV zusätzliche Stabilität verleihen.
FSV-Sportdirektor Christian Bialke erklärt: "Wir freuen uns sehr über die Rückkehr von Niklas. Er kennt den Verein, identifiziert sich mit dem FSV uns bringt genau die Qualitäten und Erfahrung mit, die wir für unsere sportliche Entwicklung benötigen." Text / Foto: FSV Vohwinkel

KEIN WUNDER MIT WUNDERLICH?

02.101.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Im März wird er 40 Jahre alt. Bis dann will Mike Wunderlich, neuer Cheftrainer des WSV und noch im alten "Seuchenjahr" von uns vorgestellt, das Abstiegsgespenst in der Regionalliga verscheucht haben. Müsste mit diesem Kader zu schaffen sein, zumal Sportchef Gaetano Manno in den höchsten Tönen vom Kölner Ex-Profi spricht. Da sollte jedoch die Frage erlaubt sein, weshalb er im Sommer 2024 nicht Wunderlich verpflichtet hat....
Jetzt ist der Allrounder vom Rhein, der im September 2023 mit einem Abschiedsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern von seinem Heimatklub Viktoria Köln verabschiedet wurde, also endlich an der Wupper gelandet. Dort erwartet man von Wunderlich zwar keine Wunderdinge, aber mehr Erfolge mit dem jungen Team. Schon am morgigen Samstag soll Wunderlich seine neue Truppe betreuen. In der Uni-Halle bei den Stadtmeisterschaften, die 1988 vom FUSSBALL-REPORT ins Leben gerufen wurden. Das Foto von JOCHEN CLASSEN zeigt von links Ludger Kineke (Vorstand), Mike Wunderlich und Gaetano Manno.

WSV HOLT WUNDERLICH UND RODRIGUES-PIRES

31.12.25 FUSSBALL REGIONALLIGA - Die sportliche Krise hält seit Wochen an. Aber erst am vorletzten Tag des Jahres 2025 platzte die Bombe beim abstiegsgefährdeten WSV: Ex-Profi Mike Wunderlich löst den erfolgs- und glücklosen Trainer Sebastian Tyrala ab; und der ehemalige WSV-Spieler Kevin Rodrigues-Pires wird neuer Co-Trainer. Beide kommen vom Fünftligisten Ahrweiler SC und sollen so schnell wie möglich den WSV wieder auf den Erfolgsweg bringen.
Nicht nur Tyrala, auch das langjährige Vorstandsmitglied Thomas Richter (Vorstand Sport) verlässt den WSV. Der 63-Jährige prägte die sportliche Ausrichtung des WSV über viele Jahre maßgeblich und war eine zentrale Konstante in einer bewegten Vereinsphase. Mit großem Engagement, Fachkompetenz und hohem persönlichen Einsatz hat er die Entwicklung des Vereins nachhaltig mitgestaltet.

Dem Wuppertaler SV bleibt Thomas Richter jedoch weiterhin eng verbunden. Er wird dem Verein auch künftig mit Rat und Tat zur Seite stehen und seine Erfahrung einbringen. Darüber hinaus bleibt er dem WSV als Trainer der Frauenmannschaft erhalten und setzt seine erfolgreiche Arbeit in diesem Bereich fort. Text: MAO / Foto: Jochen Classen 

AUSZEIT: BHC UND TRAINERIN KERSTIN RECKENTHÄLER LÖSEN VERTRAG

30.12.25 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Ein Drittel der Saison ist absolviert. Mit 14:8-Punkten schließt der Bergische HC das Jahr 2025 auf dem fünften Tabellenplatz ab. Zum Jahreswechsel wird es auch einen Wechsel auf der Trainerposition geben. Kerstin Reckenthäler wird 2026 nicht mehr Trainerin des Zweitligisten sein: „Vor ein paar Wochen hatten wir uns darauf verständigt, dass ich meinen Vertrag im Sommer nicht verlängern werde. Nach 27 Jahren im Leistungshandball benötige ich dringend eine Pause. Die Doppelbelastung in den letzten 14 Jahren mit Job und Handball haben bei mir ihre Spuren hinterlassen“, erklärt die 43-jährige Lehrerin und A-Lizenz-Inhaberin, deren Engagement beim BHC im Sommer 2024 begann. „Das soll kein Abschied vom Handball sein, und gern hätte ich bis Saisonende gemacht und es zu einem ordentlichen Abschluss gebracht, aber jetzt benötige ich Zeit, um meine Akkus zu laden.“
Nach einigen Gesprächen mit BHC-Geschäftsführerin Assina Müller kam man überein, den Wechsel sofort zu vollziehen. Müller, die 2024 schon einmal als Interimstrainerin fungierte und mit dem BHC in die 2. Liga aufstieg, übernimmt erneut, bis ein neuer Übungsleiter gefunden ist. Assina Müller: „Der Januar mit den Spielen in Rödertal, gegen Leipzig und in Nürtingen stellt eine besondere Herausforderung dar. Die Weiterentwicklung der Mannschaft hat dabei weiterhin oberste Priorität. Die Zusammenarbeit mit Kerstin endet zu diesem Zeitpunkt. Wir danken ihr für ihre engagierte und professionelle Arbeit und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.“ Foto: Kevin Becher

IN BESTBESETZUNG ZUM TURNIERSIEG

30.12.25 SÜDHÖHENTURNIER - Auch am Sonntag lieferte der FSV Vohwinkel einen erfolgreichen Bandenkick ab und landete souverän im Endspiel. Landesligist SSV Bergisch Born wurde im Halbfinale mit 7:0 abgefertigt. Beim Ronsdorfer Halbfinale schlugen die Zebras den SV Jägerhaus-Linde mit 2:1. Das Team Linde holte sich die Bronzemedaille. Im Siebenmeterschießen verwiesen sie die Borner auf den 4. Platz. Im spannenden Finale brachte Sebastian Schmieta den TSV 05 Ronsdorf in Front, eh Alphonso Henock Manata mit einem Doppelpack für das 2:1 sorgte. Übrigens mit Bestnote in der artistischen Ausführung. Samir Tajar stellte den 3:1-Endstand her. Glückwünsche in die Lüntenbeck und ein dickes Dankeschön an den Ausrichter SSV 07 Sudberg!

Fotos aus der Alfred Henckels-Halle: Odette Karbach

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