FUSSBALL-REPORT      MATCHBALL MIT GOLF-EXTRA      BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT


Ende der Siebziger Jahre, als Wuppertal noch in voller Handball-Blüte stand, entstand im Hause Osenberg die Idee, nach dem "Beyeröhder Sportmagazin" noch eine weitere Handball-Zeitschrift herauszugeben. Die "Bergische Handball-Zeitschrift" (BHZ) wurde zu einer Erfolgsgeschichte, zumal Manfred Osenberg als Herausgeber auch viele internationale Länder- und Freundschaftsspiele sowie große Turniere wie den GA-Pokal im Handball ausrichtete. Seit einigen Jahren liegt das „Grüne Blatt“ in den Händen von Steffi Osenberg und kommt viermal im Jahr heraus.

Auf dieser Seite finden Sie die digitalen Versionen der letzten drei Ausgaben. (Aktuelle Ausgabe)





WEITERE THEMEN

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA

Gräfrath bleibt Tabellenführer - Beyeröhde weiter ohne Punkt

Während der TVB Wuppertal auch in Berlin mit 24:30 verliert und auch nach fünf Spieltagen noch keinen Punkt gewonnen hat, setzte der HSV Gräfrath in der 2. Bundesliga seinen Siegeszug fort und steht mit 10:0 Zählern an der Tabellenspitze. Allerdings hatten die Solingerinnen beim knappen 30:29 (16:16)-Sieg vor 256 Zuschauern in der Klingenhalle gegen den Neuling TV Aldekerk mehr Mühe als erwartet. Nach dem furiosen Saisonstart mit 8:0-Punkten und dem Einzug ins DHB-Pokal-Achtelfinale war das Team von Trainerin Kerstin Reckenthäler erstmals in der Favoritenrolle. Und damit schien der HSV gegen den Aufsteiger vom Niederrhein gar nicht klar zu kommen. Zwar ging der HSV durch Cassy Nanfack 1:0 in Front, aber die beiden Aldekerker Aktivposten Marie Beugels und Fabienne Huppers brachten mit einem Doppelschlag wiederum ihr Team in Führung (1:2). Merit Müller und Zissi Penz holten sie zugunsten des HSV zurück. Aber es blieb... kompletter Bericht

HANDBALL BUNDESLIGA (17.10.21)

Deshalb wurde das Spiel des BHC abgebrochen

Endlich wieder Bundesligahandball in Wuppertal. Doch aus der Vorfreude wurde Enttäuschung. Denn im Rahmen des gestrigen Heimspiels des Bergischen HC in der Unihalle gegen die HSG Wetzlar kam es zu zwei medizinischen Notfällen während und nach der Partie. Bereits nach dem ersten Notfall einigten sich beide Teams und die Spielleitung auf den Abbruch der Begegnung in der 52. Minute beim Stande von 21:19 für die Gäste. Die männlichen Patienten wurden an Ort und Stelle umfänglich notärztlich versorgt und zur weiteren Behandlung in das nahegelegene Helios-Klinikum Elberfeld gebracht. Die betroffenen Familien wurden umgehend benachrichtigt. Der Bergische HC bedankte sich bei allen Ärzten und Helfern für die umfassende Erstversorgung und wird aus Respekt vor der Privatsphäre der Patienten und ihren Familien keine weiteren Stellungnahmen abgeben.

HANDBALL BUNDESLIGA (11.10.21)

David Schmidt in letzter Sekunde

Wieder kein Sieg, aber immerhin ein Remis. Das Löwenduell im Düsseldorfer PSD Bank Dome glich einer Achterbahnfahrt: Zunächst überzeugt der Bergische HC, ist dann klar auf der Verliererstraße, kommt aber noch einmal zurück, um das Bundesligaspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen in letzter Sekunde auszugleichen. David Schmidt (Archivfoto) erzielt den entscheidenden Treffer zum 25:25 (13:13) mit einem wuchtigen Wurf aus der zweiten Reihe. Überragender Spieler war Tomas Mrkva mit 17 Paraden. Vor knapp 2300 Zuschauern war der BHC in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Trainer Hinze hatte die "Gastgeber" gegen seinen nächsten Klub bestens eingestellt. Doch nach der Pause trumpften die Rhein-Neckar Löwen auf, vergaben aber auch die besten Chancen gegen einen Mrkva in Weltklasseform. (Foto: Odette Karbach)

HANDBALL VERBANDSLIGA (10.10.21)

Cronenberger TG behält die Oberhand

Der Start ins Spiel war holprig für die Hausherren, die am Samstagabend das Team von Interaktiv Handball auf Küllenhahn empfingen. Die Ratinger um Trainer Rene Osterwind gingen beim Stand vom 13:15 in die Kabinen. Die Führung  schmolz im zweiten Durchgang dahin, auch weil Cronenbergs Janis Löwenstein aufdrehte und 9 Treffer beisteuerte zum ersten Saisonsieg der Blauen. Das knappe Endergebnis gegen den Tabellennachbarn lautet 28:27. (Foto: Odette Karbach)

DEUTSCHER HANDBALL BUND -POKAL (03.10.21)

HSV Gräfrath nach Sieg über Mainz in Runde drei

Eine überaus erfolgreiche englische Woche schließt Zweitligist HSV Solingen-Gräfrath mit dem Einzug ins DHB-Pokal-Achtelfinale ab. Das Team von Trainerin Kerstin Reckenthäler löste nach dem 29:25-Erfolg vor knapp 100 Zuschauern gegen den 1. FSV Mainz 05 das Ticket für die nächste Runde. Der Wuppertaler Ligakonkurrent Beyeröhde schied bereits in der ersten Runde in Kirchhof ausgeschieden. „Unser Fokus liegt ganz klar auf der Meisterschaft. Wir möchten frühzeitig den Klassenerhalt sichern, um uns ohne Druck weiterentwickeln zu können“, gab Reckenthäler die Marschroute zu Saisonbeginn vor. Trotzdem wollte der HSV die Chance nutzen, auch im DHB-Pokal die nächste Runde zu erreichen.

Nach den „Pflichtsiegen“ im Derby gegen den TVB Wuppertal und im Nachholspiel unter der Woche beim SV Werder Bremen gewannen die Solingerinnen auch die „Kür“ im Pokal gegen den Ligakonkurrenten aus Mainz. Gräfrath ging durch Zissi Penz 1:0 in Führung... kompletter Bericht

HANDBALL BUNDEDSLIGA (03.10.21)

BHC: Auswärtsniederlage in Göppingen

Vor dem schweren „Auswärtsspiel“ am kommenden Sonntag in Düsseldorf gegen seinen nächsten Klub Rhein-Neckar Löwen war Erfolgstrainer Seppel Hinze gar nicht zufrieden. Konnte er auch nicht. Denn der Bergische HC unterlag am 5. Spieltag mit 24:27 (10:12) bei Frisch Auf Göppingen. Zwar ließen die Löwen 60 Minuten lang nicht abreißen und hatten mehrere Male die Gelegenheit, zurück ins Spiel zu finden, doch in den entscheidenden Momenten fanden die Gastgeber vor 2200 Zuschauern in der EWS-Arena auch im Angriff die Antworten. „Der Rebmann war der entscheidende Mann“, erklärte Hinze. In der Tat: Matchwinner war Göppingens Torhüter Daniel Rebmann mit 20 Paraden. Bereits früh zeichnete sich ab, dass der Bergische HC offensiv nicht seinen besten Tag erwischt hatte. In der Deckung gelangen vier Ballgewinne, doch nach acht Minuten führten die Gäste durch Treffer von Arnor Gunnarsson, Alexander Weck, David Schmidt und Sebastian Damm nur 4:3. Offensiv ließen die Löwen nämlich schon zu diesem Zeitpunkt gute Gelegenheiten liegen. Als die Göppinger begannen, ballsicherer zu agieren, war der knappe BHC-Vorsprung zügig dahin. Frisch Auf legte vor, schaffte es aber nicht, etwas Komfort in seine Führung zu bringen. Dabei mussten die Bergischen immer wieder Rückschläge verkraften. Rebmann hielt in vielen Phasen der Partie überragend, entschärfte nicht nur Abschlüsse aus dem Rückraum, sondern auch aus sechs Metern. Durch die Bank ließen die Gäste Chancen liegen. Für die Gastgeber galt dies nur sporadisch. Tomas Mrkva drehte kurz vor der Pause auf und hatte seinen Anteil am Aufkommen seiner Mannschaft vor der Pause. Linus Arnesson (Foto) stellte per Siebenmeter auf 8:11, Weck aus der Distanz auf 9:12 und Tomas Babak auf 10:12. Den guten Lauf nahmen die Löwen aber nicht in die zweite Halbzeit mit. Die Chancen waren zwar da - doch Rebmann ebenfalls. Wieder legte Göppingen mit vier Toren vor, und der BHC kämpfte sich zurück. Ein Muster, das sich noch mehrere Male wiederholte. Bis auf zwei Tore kamen die Gäste heran und hatten den Ball zum möglichen Ausgleich in der Hand, vergaben dann aber wieder. Die Effektivität im Angriff blieb zu gering, um heranzukommen - was sich auch auf Überzahlsituationen und das Tempospiel inklusive völlig freier Abschlüsse übertrug. Für eine gute Abwehrarbeit und einen bis zum Schluss ungebrochenen Willen, die Partie noch zu drehen, konnten sich die Bergischen in der EWS-Arena diesmal nicht belohnen. An Rebmann (47,64 Prozent Fangquote) bissen sich die Löwen einfach die Zähne aus.

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (30.09.21)

HSV Gräfrath nach 34:24-Sieg bei Werder Bremen Tabellenführer

Es war ein kurioses Match am Mittwochabend in Bremen. Gastgeber Werder führte Mitte der zweiten Halbzeit mit 18:17, als die in Bremen lebende Dagmar Stelberg, Deutschlands Frauenhandball-Legende, als interessierte Zuschauerin in die Sporthalle kam. Sie brachte das Glück mit, das den Solingerinnen bis dahin gefehlt hatte. Und nach dem Ausgleichstreffer von Mandy Reinarz gab es für Gräfrath kein Halten mehr. Die Gäste spielten sich in einen Rausch, überrannten Werder förmlich, siegten noch klar mit 34:24 und setzten sich an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga.

Überragend dabei Torjägerin Vanessa Brandt. Die 22-jährige Tochter der ehemaligen Beyeröhder Bundesliga-Torjägerin Anna Brandt kam noch auf 14 Treffer. Je fünfmal ins Schwarze trafen Cassandra Nanfack und Carina Senel. Kapitän Mandy Reinarz und Hannah Kamp kamen auf jeweils drei Treffer. Das Foto zeigt die Gräfratherinnen (8:0 Punkte) nach dem 34:24 in Bremen.

DEUTSCHER HANDBALL-BUND (30.09.21) 

Solinger Jörg Föste wird neuer DHB-Vizepräsident

Die Weichen sind gestellt. Im nächsten Jahr werden Erfolgstrainer Seppel Hinze (Rhein-Neckar-Löwen), Vize-Weltmeister Max Darj (Berlin) und Torwart Tomáš Mrkva (THW Kiel) den Bergischen Handball-Club verlassen. Und schon am kommenden Sonntag soll beim Bundestag des Deutschen Handball-Bundes (DHB) in Düsseldorf der umtriebige BHC-Geschäftsführer Jörg Föste (61) den ehemaligen Solinger und Wuppertaler Trainer Bob Hanning (Berlin) als Vizepräsident des DHB ablösen.

Nach acht Jahren als DHB-Vizepräsident tritt Hanning bei der Wahl am Sonntag in Düsseldorf nicht mehr an. Der gebürtige Solinger Föste (Foto: links im Bild) soll künftig anders als Hanning nicht allein für die Männer-Nationalmannschaft verantwortlich zeichnen, sondern wie die anderen Vizepräsidenten eher als Kontrolleur des hauptamtlichen DHB-Vorstandes auftreten. 

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (25.09.21)

Beyeröhde verliert 20:32 vor 500 Fans in Solingen

Oweh, das ist bitter. Auch im vierten Saisonspiel gab es keinen Punkt für den TVB Wuppertal, sondern eine bittere 20:32 (7:14)-Schlappe vor 467 Zuschauern in der Solinger Klingenhalle gegen den HSV Gräfrath. „Es war von uns eine echte Werbung für den Frauenhandball“, freute sich das Solinger Trainerinnenduo Kerstin Reckenthäler und Steffi Osenberg, Stimmt! Es herrschte beim mit Spannung erwarteten Bergischen Derby eine super Stimmung. Und die meisten Zuschauer feierten den HSV, der zeitweise wie entfesselt auftrat und fünf Minuten vor Schluss der einseitigen Begegnung schon mit 28:13 vorne lag, bevor der Schongang eingelegt wurde.

Bezeichnend, dass sich bei Gräfrath elf Spielerinnen in die Toreliste eintrugen. Vanessa Brandt, Schützenkönigin in der Vorsaison, hielt sich etwas zurück, traf ein halbes Dutzend Mal. Die Münch-Zwillinge, zwei der Ex-Beyeröhderinnen beim HSV, kamen zusammen auf 5 Tore. 5 Treffer erzielte die Solingerin Franziska Penz alleine.

Nun, es war nicht alles schlecht bei den von Trainer Dominik Schlechter gecoachten Gästen. Michelle Stefes (7) und Mona Bratzke(2), die beiden Wuppertalerinnen in der überforderten Beyeröhder Mannschaft, konnten die Pleite ebensowenig verhindern wie Stammtorhüterin Dana Centini. Auch auf dieser Position war Solingen besser besetzt. (Fotos: Odette Karbach)