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Ende der Siebziger Jahre, als Wuppertal noch in voller Handball-Blüte stand, entstand im Hause Osenberg die Idee, nach dem "Beyeröhder Sportmagazin" noch eine weitere Handball-Zeitschrift herauszugeben. Die "Bergische Handball-Zeitschrift" (BHZ) wurde zu einer Erfolgsgeschichte, zumal Manfred Osenberg als Herausgeber auch viele internationale Länder- und Freundschaftsspiele sowie große Turniere wie den GA-Pokal im Handball ausrichtete. Seit einigen Jahren liegt das „Grüne Blatt“ in den Händen von Steffi Osenberg und kommt viermal im Jahr heraus.

Auf dieser Seite finden Sie die digitalen Versionen der letzten drei Ausgaben. (Aktuelle Ausgabe)





WEITERE THEMEN

HANDBALL BUNDESLIGA (15.02.21)

BHC startet mit Niederlage in der Uni-Halle

Die Uni-Halle scheint dem BHC kein Glück zu bringen. Denn in einem Spiel der vergebenen Chancen vergaben die Schützlinge von Trainer Seppel Hinze einen möglichen Sieg. Noch in den letzten Sekunden hatte der Bergische HC zweimal die Möglichkeit zum Remis gegen den SC DHfK Leipzig. Doch sowohl Kapitän Gutbrod als auch Linkshänder Schmidt scheiterten. Die Löwen leisteten sich in der Partie gerade nach der Pause zu viele technische Fehler, um sich abzusetzen. So liefen sie in der Schlussphase einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher, den sie nicht mehr egalisieren konnten - auch wenn die Gelegenheit auch dazu im letzten Angriff noch einmal da war. Es blieb bei einer bitteren 29:30 (14:14)-Niederlage. Als fairer Verlierer erwies sich Trainer Hinze:„Glückwunsch an Leipzig zum Sieg. Wenn wir es geschafft haben in der Abwehr gut zu stehen, haben wir zu viele Fehler um das Spiel endgültig auf unsere Seite zu ziehen aufgrund der technischen Fehler im Tempospiel und den Anspielen an den Kreis. Wir mussten mehr daraus machen –die Situationen hatten wir. Leipzig verteidigt es gut, nimmt uns viele Bälle weg. Die Wurfauswahl und Wurfqualität fand ich in Ordnung, das Deckungsverhalten war gut und Mrkva (Archivfoto) macht es mit den Paraden von Außen gut –so wollten wir es. Es liegt sicherlich an unseren eigenen Fehlern, aber die Leistung von Leipzig war auch wie erwartet extrem stabil.“

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (14.02.21)

Zwei Bergische Niederlagen

Es war kein Erfolgs-Wochenende für die beiden bergischen Frauenteams. Während der Tabellenvierte HSV Solingen-Gräfrath bei Werder Bremen mit 24:26 (11:12) unterlag, verlor der TVB Wuppertal mit 27:32 gegen die Frauen aus Herrenberg. Kampfgeist, sieben Tore der bestens aufgelegten Leonie Schmitz und zehn Treffer von Torjägerin Ramona Ruthenbeck (Foto) waren zu wenig gegen den Favoriten. Ramonas 25. Geburtstag war das einzige, was zu feiern war. Ansonsten belastet die Wuppertalerinnen die schwere Finanzkrise. Der in die Kritik geratene TVB-Vorstand informierte die Mannschaft über die kritische Situation und die Sparmaßnahmen. Erfreulich, dass auf jeden Fall die Saison noch zu Ende gespielt werden soll. Erfreulich auch, dass die von Recklinghausen ausgeliehene Lina Hovenjürgen mit drei Toren zu überzeugen wusste. 

In Bremen freuten sich zur gleichen Zeit am Samstagabend die Spielerinnen von Werder. Ihnen war die Revanche für die klare Hinspielniederlage in Solingen gelungen. Gräfrath bekam die Bremer Torjägerin Rabea Neßlage (7) nicht richtig in den Griff. Ebenfalls sieben Treffer erzielte HSV-Torjägerin Vanessa Brandt, die aber auch nicht überzeugen konnte. Je viermal ins Schwarze trafen Carmen Senel und Franziska Penz.

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (12.02.21)

Keine Lizenz für Beyeröhde?

Für viele Insider ist die schwere finanzielle und sportliche Krise keine Überraschung. Der TVB Wuppertal steht in der 2. Bundesliga auf einem Abstiegsplatz und hat angedeutet, für die nächste Saison keine Lizenz mehr zu beantragen. Der Beyeröhder Vorstand hat sogar dem BHC, der mit seinen Frauen in der 5. Klasse spielt, die Lizenz angeboten. Doch offensichtlich sind die Solinger nicht daran interessiert.

Der TVB-Vorstand muss sich herbe Kritik gefallen lassen. Seit einigen Jahren wird die Nachwuchsarbeit stark vernachlässigt. Gerade auf die starke Jugend, die viele Meisterschaften in den Achtzigern und Neunzigern gesammelt hat, konnten die Beyeröhder Handballgirls bauen. Jetzt wird der Klub aus dem Wuppertaler Osten für die Sünden hart bestraft. In der ersten Mannschaft stehen nur noch zwei Spielerinnen aus dem Tal. Die zweite Garnitur wurde im Vorjahr aus der Verbandsliga abgemeldet. Und Jugendmannschaften sind bei Beyeröhde so rar wie Teams bei den Männern.
Das Foto zeigt eine Szene vom bergischen Derby am vergangenen Samstag in der Solinger Klingenhalle. Beyeröhde verlor gegen den HSV Gräfrath und rutschte ab auf einen Abstiegsplatz. (Foto: Odette Karbach)

HANDBALL BUNDESLIGA (12.02.21)

Sieg, aber wechselt BHC-Trainer Hinze zu den Rhein-Neckar-Löwen?

Kein Karnevalstrubel. Doch „Altweiber“ verlief für den Handball-Bundesligisten BHC recht turbulent. Erst die Ausleihe von Junioren-Nationalspieler Renars Uscins (18) vom SC Magdeburg, dann der souveräne 36:29-Sieg bei GWD Minden. Aber für die meisten Diskussionen sorgte die Meldung von süddeutschen Zeitungen, dass BHC-Cheftrainer Sebastian Hinze (Foto) als Nachfolger von Trainer Martin Schwalb bei den Rhein-Neckar-Löwen gehandelt wird. Sollte der Erfolgscoach tatsächlich den BHC verlassen, wäre das ein herber Schlag für die Solinger, die durch den Sieg in Minden auf den sechsten Tabellenplatz kletterten.
Beim ersten Match des Jahres für die Bergischen gewann Rudeck das Torhüterduell gegen Lichtlein um Längen. Während Vize-Weltmeister Max Dari nicht nur mit seinen acht Treffern glänzte, erwischte auch Rechtsaußen Fraatz einen Glanztag. Sieben Würfe – sieben Tore. Ganz stark auch Stutzke im Rückraum.

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (06.02.21)

Solingen gewinnt Bergisches Derby gegen TVB Wuppertal

Seit Anfang der Achtziger gaben die Beyeröhder Handballgirls den Ton an. Doch spätestens nach dem 34:30 (17:13)-Sieg am Samstagabend in der Solinger Klingenhalle ist der HSV Gräfrath die Nummer eins im Bergischen Land. Die Solingerinnen hatten schon das Hinspiel in Langerfeld mit 27:23 gewonnen.
Das Rückspiel stand im Zeichen der beiden besten Torjägerinnen der 2. Bundesliga. Vanessa Brandt, Tochter der ehemaligen Beyeröhder Torjägerin in der Bundesliga, gewann das Duell gegen Ramona Ruthenbeck ganz knapp mit 13/3 zu 12/3. Die Gäste hielten in den ersten 20 Minuten der fairen, nicht hochklassigen Begegnung gut mit, führten sogar mit 11:9. Bis zur Pause sorgte Gräfrath aber schon für klare Verhältnisse. Über 17:13 kamen die Schützlinge von Cheftrainerin Kerstin Reckenthäler (Foto) trotz vieler technischer Fehler zum verdienten 34:30-Erfolg. Neben Brandt trafen Mandy Reinarz (6), Zissi Penz 5) und Melanie Fabisch (4) für Gräfrath am besten. Beyeröhde sah nicht wie ein Abstiegskandidat aus. Stark vor allem Nika Matavs (7) und Linksaußen Mona Bratzke (4). (Fotos: Odette Karbach)

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (31.01.21)

Bergische Klubs in Lintfort

Innerhalb von nur vier Tagen müssen die beiden bergischen Zweitligisten beim ewigen Westrivalen TuS Lintfort antreten. Während der HSV Solingen-Gräfrath auf seiner Klettertour an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga am Samstag eine knappe 24:25 (10:11)-Niederlage einstecken musste, will der TVB Wuppertal am kommenden Mittwoch in Lintfort zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg holen.
Das wird nicht leicht sein. Gegen Gräfrath besaß Lintfort nach einem spannenden, jedoch nicht hochklassigen Match das Glück, dass die Überragende Prudence Georgette Kinlend zwei Sekunden vorf Schluss mit einer Engerieleistung das Siegtor erzielte. Bei den Solingerinnen blieben die Leistungsträgerinnen blass. Vanessa Brandt und Luca Tesche (Foto) trafen am besten. Am kommenden Samstag (6.2.) erwartet Solingen in der Klingenhalle die Beyeröhderinnen zum Rückrundenauftakt.

HANDBALL 3. LIGA (30.01.21)

Trainer und Kapitän bleiben an Bord

Bei den Bergischen Panthern ruht der Spielbetrieb, derweil nehmen die Planungen für die Zukunft Formen an. Cheftrainer Marcel Mutz gab bereits Mitte Januar seine Zusage für eine weitere Saison und läutet das sechste Jahr als sportlich Hauptverantwortlicher des Drittligateams ein. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Celly, der maßgeblich an der tollen sportlichen Entwicklung beteiligt war und mit seiner frühen Zusage ein starkes Zeichen gesetzt hat“, so Panther-Manager Frank Lorenzet. Am 30. Januar folgte die nächste Vertragsverlängerung für die kommende Saison: Kapitän Jens Reinarz hängt noch ein weiteres Jahr dran. Der 38-jährige Solinger wird als routinierter Linksaußen agieren und die Mannschaft kann weiterhin auf seine Führung bauen.
(Foto: Odette Karbach) 

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (24.01.21)

Sieg für den HSV, Niederlage für TVB

Freude bei den Handballfrauen des HSV Gräfrath nach dem klaren 32:25 (15:10)-Sieg in der Solinger Klingenhalle gegen Freiburg. Dagegen musste der TVB Wuppertal bei Werder Bremen eine etwas unglückliche 34:36 (18:18)- Niederlage einstecken. Auch die überragende Werferin Ramona Ruthenbeck konnte mit ihren 11 Treffern die Schlappe im Duell der stark gefährdeten Tabellennachbarn nicht verhindern.
Mit 17:7-Punkten, die Gräfrath in den 12 Spielen holte, wurde der vierte Tabellenplatz gefestigt. Beim souveränen 32:25 gegen Freiburg traf Torjägerin Vanessa Brandt (10) am besten. Stark trumpfte Sissi Penz mit sieben Toren auf. Mandy Reinarz war fünfmal erfolgreich und freut sich auf das bergische Derby am 6. Februar 2021 gegen ihren früheren Verein TVB Wuppertal. Das Foto von Lars Breitzke zeigt die jubelnde Sissi Penz mit Carina Senel. 

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (17.01.21)

Zwei knappe Siege für Bergisches Duo

Riesenjubel bei den Frauen des HSV Solingen-Gräfrath, nachdem Vanessa Brand in allerletzter Sekunde einen Siebenmeter zum 34:33-Sieg verwandelt hatte. Es war am Sonntag ein dramatisches Zweitligamatch in Leipzig. Der Gast hatte über weite Strecken klar geführt. Doch 15 Sekunden vor Schluss glich der HCL zum 33:33 aus. Aber Torjägerin Brand behielt die Nerven und sorgte mit ihrem elften Treffer für den verdienten Sieg der Solinger beim Tabellennachbarn. Mandy Reinarz (6) sowie Carina Senel (5) und Melina Fabisch, Cassandra Nafack (je 5) trafen ebenfalls gut. Im Kampf gegen den drohenden Abstieg holte der TVB Wuppertal durch einen 26:25-Heimerfolg gegen Kirchhof zwei weitere wichtige Punkte. Beste Werferinnen bei Beyeröhde waren Nika Matavs (9) und Ramona Rutenbeck (8).