FUSSBALL-REPORT      MATCHBALL MIT GOLF-EXTRA      BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT


Ende der Siebziger Jahre, als Wuppertal noch in voller Handball-Blüte stand, entstand im Hause Osenberg die Idee, nach dem "Beyeröhder Sportmagazin" noch eine weitere Handball-Zeitschrift herauszugeben. Die "Bergische Handball-Zeitschrift" (BHZ) wurde zu einer Erfolgsgeschichte, zumal Manfred Osenberg als Herausgeber auch viele internationale Länder- und Freundschaftsspiele sowie große Turniere wie den GA-Pokal im Handball ausrichtete. Seit einigen Jahren liegt das „Grüne Blatt“ in den Händen von Steffi Osenberg und kommt dreimal im Jahr heraus.

Auf dieser Seite finden Sie die digitalen Versionen der letzten zwei Ausgaben.




WEITERE THEMEN

HANDBALL 2. BUNDESLIGA FRAUEN (10.06.24)

LEA LIEBETRAU KOMMT ZUM BHC

Der Frauen-Bundesligist BHC verpflichtet Nachwuchstalent Lea Liebetrau vom Buxtehuder SV für die neue Saison. Die 19-jährige Liebetrau spielte in der vergangenen Spielzeit im Rückraum der A-Jugend Bundesligamannschaft sowie der 3. Liga Mannschaft des Buxtehuder SV, Ende 2023 gab sie ihr Debüt in der 1. Bundesliga. „Nach einer herausfordernden Zeit bei Buxtehude möchte ich nun in meine Senioren-Zeit beim Bergischen HC starten. Sowohl das Konzept des Vereins als auch die Gespräche mit Trainerin Kerstin Reckenthäler haben mich überzeugt!“ berichtet Liebetrau. „Die Voraussetzungen beim BHC sind großartig und ich freue mich riesig auf die nächsten Jahre“, so Liebetrau weiter. Der BHC einigt sich mit Liebetrau auf eine längerfristige Zusammenarbeit.
Assina Müller, Geschäftsführerin der BHC Frauen Bundesliga GmbH, zeigt sich sehr zufrieden über die Verpflichtungen: „Mit Lea konnten wir eine junge und sehr talentierte Allrounderin für den Rückraum verpflichten. Durch ihre handballerische Ausbildung beim Thüringer HC sowie beim Buxtehuder SV hat sie sich bereits früh für den leistungsbezogenen Handball entschieden. Ich freue mich sehr, dass wir mit Lea die Breite im Kader stärken konnten und durch ihre Fähigkeiten, vor allem in der Abwehr auf der Halbposition, weiter an Stabilität gewinnen.“ Seit sieben Jahren arbeitet die Damenabteilung unter dem Dach des BHCs an ihrem ehrgeizigen Ziel: dem Aufstieg in die 1. Bundesliga. Siebenmal wurde die 1. Damenmannschaft in dieser Zeit Meister der jeweiligen Liga und beendete auch die Aufstiegsrunde als 1. Aufsteiger in die 2. Bundesliga. Ab dem 1. Juli wird die neue Trainerin Kerstin Reckenthäler die Mannschaft auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Foto: privat

HANDBALL BUNDESLIGA (02.06.24)

RIESENENTTÄUSCHUNG BEIM BHC:
NACH 30:40 GEGEN FLENSBURG AB IN 2. LIGA

Wer am letzten Bundesliga-Spieltag einen Handball-Krimi erwartet und auf ein Happy End für die Solinger gehofft hatten, wurden bitter enttäuscht. Der BHC unterlag am Sonntag vor knapp 5200 Zuschauern in Düsseldorf der SG Flensburg-Handewitt mit 30:40 (14:16) und beendeten die Saison mit 20:48 Punkten auf Platz 17. Damit müsste der Klub nach sechs Jahren in der deutschen Eliteklasse den Tabellenletzten HBW Balingen-Weilstetten eigentlich in die 2. Liga begleiten.
Sportlich abgestiegen. Auch die Folge von unglücklichen Personalentscheidungen. Kein Wunder, dass Trainer und Spieler nach der letzten Pleite maßlos enttäuscht waren und am Rande des Spielfelds nach Trost suchten. Die meisten Spieler haben die Saison ohnehin abgehakt, den Abstieg hingenommen. Zehn BHC-Akteure werden Solingen verlassen. Die Verantwortlichen hoffen noch durch eine Rettung durch die Hintertür, haben gerichtliche Schritte angekündigt, sollte der HSV Hamburg am Mittwoch die Voraussetzungen für die Lizenz erfüllen. Foto: Jochen Classen

HANDBALL TRANSFER (28.05.24)

BERGISCHER HC VERPFLICHTET TJÖRVI TYR GISLASON

Der Bergische HC hat den Tjörvi Tyr Gislason vom isländischen Rekordmeister Valur Reykjavik für die Saison 2024/205 verpflichtet. Der 24-jährige Kreisläufer unterschrieb am Dienstagmittag einen Einjahresvertrag bei den Bergischen Löwen.
„Wir freuen uns, Tjörvi in der kommenden Saison bei uns im Team zu haben, denn er kann bereits viel an Qualität defensiv im Innenblock und in der Offensive beim Tempospiel anbieten. Vor allem aber kämpferisch ist er für sein Alter schon sehr weit“, beschreibt Sportkoordinator Fabian Gutbrod den 1,90 m großen und 90 kg schweren Kreisläufer. „Wir werden seine sportliche Entwicklung mit Blick auf den zunächst für ein Jahr geschlossenen Vertrag beobachten und sind davon überzeugt, Tjörvi perspektivisch länger im BHC-Trikot auflaufen sehen zu können.“ Foto: BHC

HANDBALL FRAUEN BUNDESLIGA (02.06.24)

BUNDESLIGIST BHC VERPFLICHTET DJAZZMIN TRABELSI UND VESNA TOLIC FÜR DIE NEUE SAISON

Die 26-jährige Niederländerin Trabelsi spielte drei Spielzeiten erfolgreich auf Linksaußen für die Spreefüxxe Berlin und freut sich über die neue Herausforderung beim Bergischen HC: „Ich freue mich darauf, nächstes Jahr für den BHC zu spielen. Ich hatte sofort ein gutes Gefühl bei dem Verein und bin beeindruckt von den vielen Möglichkeiten, die den Spielern im Leistungszentrum in Solingen geboten werden. Ich kann es kaum erwarten, mit den Mädels und Kerstin zusammenzuarbeiten, mich weiterzuentwickeln und Teil des BHC-Abenteuers zu sein!“
Auch die 32-jährige Vesna Tolic, die seit 2019 als Abwehr-Chefin maßgeblichen Anteil am Erfolg der Füchse hat, sieht große Vorteile in den strukturellen Voraussetzungen, die der Bergische HC mit seinem Leistungszentrum an der Kanalstraße bieten kann. „Eine komplette Trainingsstätte mit allen notwendigen Dingen an einem Ort, ist für jeden Leistungssportler ein Traum.“ so Tolic begeistert. „Zudem hatte ich sehr gute Gespräche mit Kerstin, ihre menschliche Seele und ambitionierte Art hat mich überzeugt und ich konnte nicht Nein sagen, als das Angebot des BHCs kam. Ich freue mich sehr, ab nächster Saison Teil dieser Mannschaft und des Projektes sein zu können!“
Mit beiden Spielerinnen einigte sich der BHC auf eine längerfristige Zusammenarbeit. Assina Müller, Geschäftsführerin der BHC Frauen Bundesliga GmbH, zeigt sich hochzufrieden über die Verpflichtungen: „Mit Djazzmin und Vesna ist uns ein echter Transfer-Coup gelungen. Beide Spielerinnen haben in Berlin auf einem sehr professionellen Niveau bereits gearbeitet. Djazzmin als blitzschnelle Linksaußen wird unser Tempospiel beleben und mit ihrer sehr guten Wurfeffektivität der Mannschaft Sicherheit geben. Vesna wird eine zentrale Rolle in der Abwehr einnehmen und durch ihre Erfahrung und körperliche Präsenz eine entscheidende Rolle im Team haben. Beide Spielerinnen zeichnen sich durch ihre professionelle Einstellung aus und werden den klar vorgegebenen Weg des BHC weiter ebnen.“ Der 2. Ligist BHC muss zum Saisonstart zunächst verletzungsbedingt auf die beiden Neu-Verpflichtungen Lena Heimes und Lisa Kunert verzichten. Seit sieben Jahren arbeitet die Damenabteilung unter dem Dach des BHCs an ihrem ehrgeizigen Ziel: dem Aufstieg in die 1. Bundesliga. Siebenmal wurde die 1. Damenmannschaft in dieser Zeit Meister der jeweiligen Liga und beendete auch die Aufstiegsrunde als 1. Aufsteiger in die 2. Bundesliga. Ab dem 1. Juli wird die neue Trainerin Kerstin Reckenthäler die Mannschaft auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Fotos: Vincent Brosow

HANDBALL BUNDESLIGA (01.06.24)

BHC: SIEG MUSS HER GEGEN FLENSBURG

Kann sich der BHC doch noch retten? Der Bergische HC hat sich durch den sensationellen 30:29-Sieg bei den Füchsen Berlin eine Riesenchance erarbeitet. Am Sonntag, dem letzten Spieltag der LIQUI MOLY HBL, ist der Sprung auf den 16. Platz und damit auf den letzten Nicht-Abstiegsrang noch möglich. Dafür müssen die Löwen ab 16.30 Uhr im PSD BANK DOME die SG Flensburg-Handewitt besiegen und auf Unterstützung aus Hannover hoffen. Unabhängig vom Ausgang der Partie werden im Anschluss zehn Spieler verabschiedet, darunter auch Tom Kare Nikolaisen und Mannschaftskapitän Linus Arnesson (Foto). 

HANDBALL BUNDESLIGA (31.05.24)

RIESENÜBERRASCHUNG: BHC GEWINNT IN BERLIN

Zugegeben, für Vizemeister Berliner Füchse ging es um nichts mehr. Sechs Punkte Rückstand zum Meister Magdeburg. Sechs Punkte vor dem Dritten Flensburg. Dennoch sollte das Match gegen den Abstiegskandidaten aus Solingen unbedingt gewonnen werden. Daraus wurde aber nichts.
Der vom neuen Trainerteam ausgezeichnet eingestellte Bergische HC kann weiterhin Tabellen-16. der LIQUI MOLY HBL werden. Bei den Füchsen Berlin nahm Eloy Morante Maldonado (Foto) den letzten Wurf des Spiels in arger Bedrängnis und feuerte die Kugel zum 30:29 (15:16)-Erfolg in die Maschen. Damit hat der BHC am Sonntag gegen die SG Flensburg-Handewitt (16.30 Uhr, PSD BANK DOME) die Chance, bei einem deutlichen Sieg doch noch am HC Erlangen vorbeizuziehen und den rettenden Nicht-Abstiegsplatz zu erreichen. Voraussetzung ist aber außerdem eine gleichzeitige Niederlage Erlangens in Hannover. Vor dem letzten Spieltag liegt Erlangen zwei Punkte und fünf Treffer besser als der BHC da. Balingen steht schon lange als erster Absteiger fest. Foto: Odette Karbach

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (26.05.24)

BHC IN DER 2. BUNDESLIGA

Jubel beim BHC. Die Solingerinnen gewannen am Samstag auch das dritte von vier Relegationsspielen und schafften damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nur 200 Zuschauer sahen den 27:22 (13:10)-Erfolg des BHC bei Grün-Weiß Schwerin. Ramona Ruthenbeck war mit neun Treffern die beste Werferin. Johanna Franz (7) und Lucy Krawinkel (6) gehörten zu den erfolgreichsten Solingerinnen, die in der nächsten Saison auf den Nachbarn HSV Gräfrath treffen, der aus der Bundesliga abgestiegen ist. Bekanntlich werden Kerstin Reckenthäler als Cheftrainerin und Assistentin Steffi Osenberg, die schon seit zehn Jahren ein erfolgreiches Trainerinnen-Duo bilden und Gräfrath aus der dritten Liga bis in die höchste Klasse geführt hatten, die BHC-Frauen übernehmen. 

HANDBALL BUNDESLIGA (20.05.24)

PUNKT FÜR DEN BHC DURCH IRREGULÄRES BEYER-TOR

Dramatik in der Uni-Halle. Der Bergische HC hatte gegen den TBV Lemgo die große Chance auf einen Sieg, muss sich am Ende aber glücklich schätzen, beim 31:31 (15:16) einen Punkt gewonnen zu haben. Noah Beyer (Foto) nutzte den finalen Wurf aus extrem schlechtem Winkel zum Ausgleich in letzter Sekunde. Der Zähler kann im Kampf um Platz 16 noch viel wert sein. Allerdings war das Tor des überragenden BHC-Linksaußen vor 2380 Zuschauern irregulär. Wie die Fernsehkamera bewies, stand Beyer vor dem Tor mit einem Fuß außerhalb des Spielfeldes. Beyer konnte es egal sein. Sein zehnter Treffer zum 31:31 wurde von den Schiedsrichtern, die auf eine andere Kameraeinstellung angewiesen waren und keinen Einblick auf die „Übertrittstelle“ hatten, anerkannt. Verständlich, dass Lemgos Trainer Florian Kehrmann sauer war: Warum? „Weil uns durch eine Fehlentscheidung der zweite Punkt verloren geht. Ich habe schon genug Bilder geschickt bekommen, dass der Spieler bei der letzten Aktion im Aus steht. Am Ende hätten wir mit einem Tor gewonnen, ob das dann verdient ist oder nicht, ist egal. Wir haben in dieser Saison selbst auch schon genügend Spiele mit einem Tor verloren. Gerechtigkeit gibt es nicht immer im Sport.“ Aus den beiden letzten Spielen gegen die Favoriten Berlin und Flensburg benötigen die Solinger zwei Siege. Foto: Jochen Classen

HANDBALL FRAUEN BUNDESLIGA (19.05.24)

HSV SOLINGEN-GRÄFRATH MUSS ABSTEIGEN...

Mit einer 32:38 (15:18)-Niederlage gegen den Tabellendritten Thüringer HC verabschiedeten sich die Frauen des HSV Gräfrath aus der Bundesliga. Vor dem letzten Match in Neckarsulm ist der Abstieg perfekt. Gegen den ersatzgeschwächten Gast musste auch Interimstrainer Lars Lehnhoff auf die Rückraum-Asse Brandt und Adams verzichten, hielten nur in der ersten Viertelstunde mit. Vor fast 1000 Zuschauern in der Solinger Klingenhalle war die Polin Paulina Uscinowicz mit 17/7 Treffern einmal mehr die erfolgreichste Werferin. Abzuwarten ist, ob sie in Solingen bleiben oder wie die schnelle Rechtsaußen Jule Polsz (Bensheim), Lina Seiffarth (zum Nachbarn BHC) den Verein verlassen wird. Pia Adams und Franziska Penz haben ihr Karriereende bekannt gegeben.
Gut möglich, dass es in der kommenden Zweitligasaison zu einem Derby gegen den BHC kommen wird. Die Solingerinnen des BHC haben in der Aufstiegsrunde nach einer Niederlage gegen Rostock und einem Sieg gegen die bereits als Aufsteiger feststehende TSG Mainz-Bretzenheim am Samstagabend das wichtige Match bei der SG Schozach-Bottwartal mit 34:24 souverän gewonnen. Beste Werferinnen waren Johanna Franz (9), Ramona Ruthenbeck (6/1) und Leonie Kockel (6), die vom HSV Gräfrath umworben wird.  Im letzten Aufstiegsspiel reicht dem BHC ein Punkt am kommenden Samstag, ein Unentschieden beim SV Schwerin. Das Foto zeigt die BHC-Frauen mit Fans nach dem letzten Erfolg. 

HANDBALL BUNDESLIGA (02.05.24)

BHC VERLIERT IN HAMBURG 30:32 UND HAT KAUM NOCH CHANCEN AUF DEN KLASSENERHALT

Es war gestern Abend in der Sporthalle Hamburg ein Match auf Biegen und Brechen. Vor 2877 Zuschauern lag der BHC nach 1:4-Rückstand plötzlich mit sechs Toren (16:10 / 23. Minute) vorne. Trotz fairen Spiels zeigten die Schiedsrichter jeweils eine Rote Karte an Weller und Ladefoged. Die Gäste führten auch noch zur Pause mit 18:15, verschliefen aber die ersten Minuten. Der HSV ging mit 19:18 in Führung. Das Match blieb spannend und wurde erst in den letzten zehn Minuten entschieden. Mit 32:30 schickten die gut eingestellten Hamburger die Gäste aus Solingen noch weiter in den Abstiegssumpf. Nach zwei Siegen gegen das Schlusslicht Balingen und die enttäuschenden Erlanger musste das neue Trainerpaar Pütz/Gunnarsson (Foto) eine bittere Niederlage einstecken. Foto: Jochen Classen

HANDBALL REGIONALLIGA (01.05.24)

ZWEI SOLINGER FÜR DIE HG REMSCHEID

Für die kommende Saison konnte HGR-Teammanager Tiberius Jeck in der Nachbarstadt fündig werden. Alexander Oelze wurde als Trainer verpflichtet. Der Ex-Spieler des Bergischen HC (Foto) übernimmt den Posten von Nelson Weisz. Die Aufgabe meistert Alexander Oelze nicht alleine. Jens-Peter Reinarz, der zuletzt für die Bergischen Panther im Einsatz war, ist in der Aufgabe eingebunden.

HANDBALL BUNDESLIGA (28.04.24)

BHC SIEGT UND SCHÖPFT NEUE HOFFNUNG

Jubel in der Uni-Halle. Durch einen 28:25-Sieg über den Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt HC Erlangen verbessern sich die Chancen auf den Nichtabstieg. Vor 2571 Zuschauern mussten die Bergischen lange um den Erfolg zittern. Vier Treffer vor der Pause sorgten für eine 13:11-Führung. Doch Erlangen kam schnell zum 13-Unentschieden. Dann eine mitentscheidende Szene. Bissel berührte bei einer Abwehraktion den starken BHC-Rechtsaußen Yannick Fraatz (Foto). Bissel sah Rot. Fraatz konnte weiterspielen und war mit fünf Treffern maßgeblich am Sieg des BHC beteiligt, der als Tabellenvorletzter noch zwei Punkte hinter Erlangen, drei Zähler hinter Eisenach und fünf hinter Stuttgart liegt. Die Stuttgarter gewannen klar gegen den ersatzgeschwächten HSV Hamburg, der am Donnerstag den BHC erwartet. Foto: Jochen Classen

HANDBALL BUNDESLIGA  (26.04.24)

BHC IN DER UNI-HALLE GEGEN ERLANGEN

Der 25:21-Sieg bei HBW Balingen-Weilstetten hat die Stimmung im Lager des Bergischen HC spürbar verbessert. "Es war eine unfassbare Belastung für den Köpf, mehr als vier Monate kein Spiel zu gewinnen", sagt Markus Pütz aus dem neuen BHC-Trainerteam. Durch den Erfolg ist die Hoffnung im Kampf um den Klassener etwas größer geworden. Und sie kann am Sonntag um 16:30 Uhr in der Unihalle Wuppertal noch einen echten Schub bekommen. Zu Gast ist schließlich die Mannschaft, mit der die Löwen sich einen Kampf um den rettenden 16. Platz liefern könnten: der HC Erlangen.  Die Tabellensituation: Stuttgart und Eisenach haben 20 Punkte, gefolgt von Eisenach mit 19 und BHZ mit 15 Zählern. Abgeschlagen mit nur elf Punkten ist Schlusslicht Balinger. Das Foto zeigt Nationalspieler Stutzke, der sich in guter Form befindet. Foto: Odette Karbach

SOLINGER FRAUENHANDBALL (26.04.24)

HSV GEGEN ABSTIEG, BHC UM AUFSTIEG

Am Samstag stehen für die beiden besten Bergischen Frauenhandball-Teams wichtige Spiele auf dem Programm.
Zuerst empfängt der BHC, frisch gebackener Drittligameister, den HC Rostock zum ersten Play-Off-Spiel zur 2. Liga (Anwurf 16:00, Leistungszentrum Kanalstraße in Solingen), anschließend (18:30 Uhr, Klingenhalle) ist der HSV Solingen-Gräfrath in der 1. Bundesliga Gastgeber gegen die HSG Bensheim-Auerbach gefordert.
Beim Kampf um den Aufstieg in die zweite Bundesliga müssen sich die BHC-Frauen mit vier Kontrahenten in einer einfachen Runde auseinandersetzen. Dabei qualifizieren sich die beiden erstplatzierten Teams direkt für die zweite Bundesliga, die drittplatzierte Mannschaft spielt noch eine Relegation gegen den 14. der zweiten Liga, aktuell den TSV Nord Harrislee.
Der BHC startet direkt gegen den Mitfavoriten HC Rostock, der bereits im letzten Jahr in der Aufstiegsrunde spielte.
Dabei trifft der torfreudige BHC-Rückraum (mit 683 Treffern der beste Angriff der Staffel Süd-West) auf die Erstliga erfahrene Nele Reimers, mit 149 Treffen die torgewaltigste Spielerin der Staffel Nord-West. Das nächste Match, ebenfalls ein Heimspiel, steigt am 11. Mai gegen Mainz-Bretzenheim. Danach geht es auswärts nach Schwerin und Schotzach-Bottwartal.
Der HSV Solingen-Gräfrath will gegen die HSG Bensheim-Auerbach erneut zu Hause überraschen und Punkte im Abstiegskampf sammeln. Kein leichtes Unterfangen, denn die HSG rangiert mit 32:10-Punkten aktuell auf dem dritten Platz.
Der HSV ist mit 9:33-Punkten (alle Punkte wurden in der Klingenhalle geholt) Drittletzter. Ein Punkt trennt das Team von Trainer Lars Lehnhoff von einem Nichtabstiegsplatz. Lehnhoff muss voraussichtlich weiter auf die verletzte Torhüterin Katja Grewe verzichten, hat aber ansonsten alle Spielerinnen an Bord. Auch Rechtsaußen Jule Polsz, die nach der Saison nach Bensheim wechseln wird.

HANDBALL VERBANDSLIGA (21.04.24)

CRONENBERGER SCHLAGEN LIGAPRIMUS

Die Handballer aus dem Bergischen Land halten zusammen. Die Jungs der Cronenberger TG verpassten dem Tabellenführer HSG am Hallo Essen eine Niederlage. In der Küllenhahner Halle sahen die Anhänger am Samstagabend ein kampfbetontes Spiel, das beim 28:25 endete. Das schmeckt den Bergischen Panthern! Die Reserve der Bergische Panther ist als Zweitplatzierter den Essenern auf den Fersen. In Cronenberg darf man sich schon auf den Saisonabschluss freuen. Das letzte Meisterschaftsspiel steigt am 4. Mai gegen Tabellennachbar Ohligser TV. Fotos: Odette Karbach

HANDBALL BUNDESLIGA (20.04.24)

BHC GEWANN DAS KELLERDUELL IN BALINGEN

2350 Zuschauer verließen am Freitagabend enttäuscht die ausverkaufte Sparkassen-Sporthalle. Denn der Bergische HC hat sich in der LIQUI MOLY HBL zurückgemeldet. Nach 13 Pflichtspielfniederlagen in Serie haben die Löwen bei HBW Balingen-Weilstetten ihren ersten Sieg des Jahres geholt. Beim 25:21 (11:12) überzeugte die Mannschaft trotz eines kleinen Kaders von 13 Spielern unter dem neuen Trainergespann Arnor Gunnarsson, Markus Pütz und Fabian Gutbrod vor allem in der Abwehr. Den Profis stand nach dem Schlusspfiff die Freude ins Gesicht geschrieben. Sie feierten gemeinsam mit einer kleinen, unermüdlichen Fanschar, die die lange Reise mitgemacht hatte. Die Last, die von ihnen nach all den negativen Erlebnissen abgefallen war, schien in diesen Momenten greifbar zu sein. Sie hatten in den 60 Minuten zuvor einem immensen Druck standgehalten. Gerade in der Anfangsphase hätte die Partie schon aus der Hand gleiten können. Balingen lag zügig mit 5:1 vorne, der BHC scheiterte immer wieder am starken Ägypter Mohamed El-Tayar im HBW-Tor. Aus dem Konzept ließen sich die Gäste davon nicht bringen. Sie fanden im Angriff weiterhin Lösungen und kamen Schritt für Schritt heran. Christopher Rudeck kam zwischen den BHC-Pfosten gleichzeitig von Minute zu Minute besser ins Spiel und nahm den Balingern auch diverse freie Würfe weg. Offensiv brillierte in dieser Phase Tomas Babak mit vier Toren, der erste Ausgleich gelang Frederik Ladefoged zum 9:9. Die Partie blieb zerfahren bis zur Pause, in die die Löwen noch eine kleine Hypothek von einem Treffer mitnahmen. Das 11:12 egalisierten die Bergischen nach Wiederanpfiff schnell. 15 Minuten lang kassierten sie nun lediglich zwei Gegentore, sodass vorne längst nicht jeder Abschluss gelingen musste. Lukas Stutzke glich aus, Noah Beyer besorgte beim 13:12 die erste BHC-Führung der Partie. Ladefoged erhöhte. Beim Stand von 15:13 zog Noah Beyer (Foto) einen Siebenmeter. Für Gegenspieler Daniel Ingason gab es nicht nur zwei Minuten, sondern sogar die Rote Karte. Eine Entscheidung, die die Fans in der ausverkauften SparkassenArena nicht wahrhaben wollten. Im Pfeifkonzert ging Beyer an die Linie, scheiterte zunächst, aber blieb doch völlig abgezockt. Der Ball tippte ins Seiten-Aus, wenige Sekunden später landete die Kugel wieder in den Händen des Linksaußen, der souverän abschloss. Beyer war der Lichtblick im insgesamt blassen Angriff und war mit acht Treffern auch der erfolgreichste Werfer beim BHC.

HANDBALL BUNDESLIGA (19.04.24)

"WIR BRAUCHEN EINEN FREIEN KOPF"

Der Bergische HC hat im Abstiegskampf fünf Punkte Rückstand zum 16. Platz. Am Freitag um 19 Uhr in der SparkassenArena sind die Löwen bei Schlusslicht HBW Balingen-Weilstetten zu Gast und wollen nach zwölf Niederlagen in Folge endlich wieder gewinnen. An der Seitenlinie steht nach seiner Freistellung nicht mehr Jamal Naji, sondern Arnor Gunnarsson (Foto), Markus Pütz beziehungsweise Fabian Gutbrod. Das Trio trägt für die letzten sechs Saisonspiele die Verantwortung. „Wir arbeiten als ein Mann", sagt Arnor Gunnarsson. „Ich habe vielleicht etwas mehr den Blick auf den Angriff, Markus etwas mehr auf die Abwehr, und Fabian gibt jedem einzelnen Tipps. Aber wir sind alle schon sehr lange beim BHC und brennen für den Verein. Die Freude wollen wir auf das Feld bringen.“ In Bezug auf Balingen nennt Gunnarsson Filip Vistorop als Kopf des Angriffsspiels. Besonderes Augenmerk habe er auch auf Elias Huber. „Er ist sehr schnell und kann überraschen. Da müssen wir aufpassen“, betont der Isländer, der nicht weiß, ob Jona Schoch spielt, der zuletzt ausgefallen war. Unabhängig vom Personal gilt: „Nicht zu viel denken. Wir brauchen einen freien Kopf“. Foto: Odette Karbach

HANDBALL BUNDESLIGA (16.04.24)

JETZT ALSO DOCH: BHC STELLT TRAINER NAJI FREI

Spät, aber vielleicht nicht zu spät? Der Bergische HC hat seinen Cheftrainer Jamal Naji und Co-Trainer Peer Pütz am heutigen Dienstag mit sofortiger Wirkung freigestellt. Bis zum Saisonende wird die Mannschaft von den Assistenztrainern Arnor Thor Gunnarsson und Markus Pütz, sowie von Sportkoordinator Fabian Gutbrod betreut, die bereits ab dem kommenden Pflichtspiel bei HBW Balingen Weilstetten verantwortlich auf der Bank Platz nehmen. „Wir haben Jamal in der gemeinsamen Zeit kennen und schätzen gelernt und hatten bis zuletzt gehofft, noch eine weite Strecke gemeinsam gehen zu können. Wir danken ihm und Peer für die geleistete Arbeit und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg persönlich und sportlich von Herzen alles erdenklich Gute", so BHC-Geschäftsführer Jörg Föste und ergänzt: „Nach den Ergebnissen der vergangenen dreizehn Spiele müssen wir eingestehen, dass die nach den intensiven Gesprächen getätigten Treuebekenntnisse nicht zu den erhofften Effekten geführt haben. Das Setzen eines neuen Impulses ist daher unausweichlich.“ „Die Freistellung schmerzt mich natürlich sehr und ich habe bis zuletzt gehofft, dass wir gemeinsam das Ruder umreißen können. Allerdings kenne ich die Mechanismen im Leistungssport und habe Verständnis für die Entscheidung des Vereins. Die tolle letzte Saison mit 30 Punkten und dem damit zweitbesten Ergebnis in der BHC-Historie wird mir immer in Erinnerung bleiben. Dieser Club mit seinem tollen Umfeld und den leidenschaftlichen Fans gehört in die LIQUI MOLY HBL und ich wünsche dem BHC für die Zukunft maximalen Erfolg”, so Jamal Naji.

HANDBALL BUNDESLIGA (13.04.24)

DIE NÄCHSTE NIEDERLAGE

Auch im Nachholspiel bei den Rhein-Neckar Löwen gab es für den Bergischen HC nichts zu holen. Beim 29:35 (16:19) stimmte die Angriffsleistung oft, doch in der zweiten Halbzeit kosteten Ballverluste und daraus resultierende Mannheimer Gegenstöße die kleine Chance. Zuvor hatten die Gastgeber fast jede Wurfchance nutzen können. Eine Torwartparade stand nach 30 Minuten auf dem BHC-Konto. Peter Johannesson hatte zwischen den Pfosten begonnen, nach 13 Minuten übernahm Christopher Rudeck und entschärfte zumindest einen Wurf. Davon abgesehen landete jeder Versuch der Rhein-Neckar Löwen im Netz. Die Abwehr agierte zwar nicht herausragend, hatte aber doch einige Würfe kreiert, die in den Fängen der Schlussleute hätten landen dürfen.

HANDBALL BUNDESLIGA (11.04.24)

DIE HOFFNUNG LEBT NOCH

Der Bergische HC hat nach elf Niederlagen in Folge fünf Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz in der LIQUI MOLY HBL. "Die Situation ist frustrierend, aber nichts ist unmöglich", sagt Trainer Jamal Naji mit Blick auf die noch nicht aus den Augen verlorene Rettung. Im Nachholspiel bei den Rhein-Neckar Löwen am Freitag um 20 Uhr in der Mannheimer SAP Arena besteht die Chance, Boden gutzumachen. Bei den Bergischen bleibt die personelle Situation nahezu unverändert. Tom Kare Nikolaisen hat sein Comeback nach einer Rücken-OP jedoch nicht so gut verkraftet. "Er hatte sich schon im Spiel nicht gut gefühlt. Wir müssen mal schauen bei ihm", sagt Naji. Aron Seesing, der eigentlich mit der Mannschaft trainieren wollte, ist in dieser Woche krank, sodass sich sein Comeback noch verschiebt. Der Rest des Kaders, der gegen Eisenach 27:30 verlor, ist in Mannheim gesetzt.

HANDBALL BUNDESLIGA (07.04.24)

BERGISCHER HC UNTERLIEGT IM KELLERDUELL

In der Wuppertaler Unihalle gelang den Gästen aus Thüringen ein wichtiger Sieg. Die Hausherren unterlagen der ThSV Eisenach mit 27:30. Damit hat der Bergische HC seine elfte Niederlage in Folge in der LIQUI MOLY HBL kassiert und damit die große Chance verpasst, wieder entscheidend in den Kampf um den Klassenerhalt einzugreifen. Die Löwen haben nun fünf Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.
Die Stimmung in der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Wuppertaler Unihalle war einmalig. Mitgereisten Fans aus Eisenach trieben ihr Team an, die BHC-Anhänger feierten ihre Mannschaft bereits in der ersten Minute mit stehenden Ovationen. Es herrschte eine Hexenkessel-Atmosphäre, die dem Abstiegsgipfel bis zum Schluss gerecht wurde. Der Abstiegsgipfel war ein Kampf auf Biegen und Brechen. Krecic brachte den BHC 14 Minuten vor Schluss 21:20 in Führung. Morante und Ladefoged stellten in der 54. und 56. Minute noch auf 24:23 beziehungsweise 25:24. Viel fehlte den Gastgebern nicht, um durch einen Sieg ein so wichtiges Signal zu setzen. Die letzten 240 Sekunden gehörte den Gästen. Der BHC bekam den Gegner nicht gestoppt und scheiterte bei den Antworten zu oft an Mateusz Kornecki im Eisenacher Tor. Fotos: Odette Karbach