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WEITERE THEMEN

FUSSBALL REGIONALLIGA (02.01.21)

Drei neue beim ersten Training

Während der Wuppertaler SV auf dem Stadionnebenplatz sein erstes Training 2021 absolvierte, kletterte der VfL Bochum am heutigen Samstag (3.1.21) durch einen 2:1-Sieg gegen Darmstaft 98 auf den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga. Nicht mehr dabei das 19 Jahre junge Talent Lars Holtkamp aus dem Bochumer Kader. Er wurde bis zum Saisonende an den stark gefährdeten WSV ausgeliehen und soll mithelfen, die Klasse zu halten. Fest verpflichtet hat der WSV den 30-jährigen Torwart Sebastian Patzler. Er war seit einem halben Jahr ohne Verein, davor spielte der 1,90 Meter große, gebürtige Berliner unter anderem für Viktoria Köln und TuS Koblenz. Beim WSV trägt er zukünftig die Nummer 31. 
 Patzler soll den 27-jährigen Daniel Szczepankiewicz ersetzen, der erst im Sommer 2020 von Straelen gekommen war und vom WSV aussortiert wurde. Auch den Spielern Tim Wendel, Gianluca Marzullo, Yannick Geisler, Marwin Studtrucker und Viktor Maier wurde mitgeteilt, dass man im weiteren Verlauf der Saison nicht mehr mit ihnen plant. Geisler wechselt zum Oberligisten SSVg Velbert. Den WSV wird auch – wie berichtet – Mike Osenberg verlassen. Der Wuppertaler, der vor zwei Jahren den WSV mit 24 Toren fast im Alleingang in die Bundesliga geschossen hat, will in Zukunft für den TVD Velbert (Oberliga) auf Torejagd gehen. Tyson Richter (20) vom Nordost-Regionalligisten BFC Dynamo Berlin wird weiterhin beim WSV getestet.
Das Foto von Jochen Classen zeigt den vom VfL Bochum ausgeliehenen Lars Holtkamp, den Trainer Mehnert im defensiven Mittelfeld einsetzen will.

FUSSBALL OBERLIGA (29.12.20)

Herzlich willkommen, Mike!

Mit diesen Worten drückt der TVD Velbert 1870 seine Freude über Ihren Neuzugang aus. Mit Mike Osenberg wird zukünftig der Sturm der Dalbecksbäumer verstärkt. Der 20-Jährige wechselt vom Wuppertaler SV, wo er als A-Junior maßgeblich am Aufstieg in die Bundesliga West beteiligt war und weiterhin im Kader der Regionalliga-Mannschaft stand. Nun nimmt Trainer Marc Bach das Talent unter seine Fittiche nachdem der sportliche Leiter Michael Kirschner den Stürmer bis Juni 2022 verpflichten konnte. (Foto: Odette Karbach)

FUSSBALL-REGIONALLIGA (17.12.20)

Wuppertal tief im Keller

Noch eine herbe Schlappe für den Wuppertaler SV, der nach der 0:1-Niederlage im Kellerderby in Bergisch Gladbach auf den 18. Tabellenplatz abrutschte, keine guten Aussichten vor dem letzten Punktspiel des turbulenten Jahres am kommenden Samstag bei der U 23 von Borussia Dortmund. Der neue Trainer Björn Mehnert wird auf Kapitän Uphoff sowie auf die Routiniers Pires-Rodrigues und Wendel verzichten müssen, die in Bergisch Gladbach jeweils die fünfte gelbe Karte sahen. Vielleicht eine Chance für junge, hungrige Talente? Beim 0:1 enttäuschten auch wieder die erfahrenen Spieler. Das Tor des Tages kassierte der WSV erneut in der Schlussphase. Torjäger Koruk, der in der ersten Halbzeit mit einem Foulelfmeter am guten Torwart Lübcke (Foto) gescheitert war, traf zum alles in allem verdienten 1:0 der Gastgeber. Morgen beraten die Gläubiger vor dem Amtsgericht über das Ende des Insolvenzverfahrens in Eigenregie. Stimmen sie zu, würde der WSV erstmals wieder schuldenfrei in ein neues Jahr gehen. (Archivfoto Jochen Classen)

FUSSBALL OBERLIGA (15.12.20)

SC Velbert setzt weiter auf Peter Radojewski 

Die Vereinsführung des SC Velbert hat sich auf die Verlängerung der Zusammenarbeit mit ihrem  Trainerduo geeinigt. Somit geht es mit Trainer Peter Radojewski und Co-Trainer Andre Adomat in die neue Saison. Vorsitzender Dirk Graedtke freut sich über die Einigung und blickt gerne auf die bisherigen Erfolge seines Clubs bei den prestigeträchtigen Stadtduellen zurück. „Aus den beiden Derbys wurden vier Punkte mitgenommen, obwohl der SC eher die Rolle des Underdogs eingenommen hatte“, betonte der 1. Vorsitzende gegenüber der Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Ergänzend fügt Dirk Graedtke zu der recht frühen Vertragsverlängerung hinzu: „ Unsere Jungs im Team attestieren den Trainern ebenfalls eine gute Arbeit. Selbst diejenigen die nicht immer zum Einsatz kommen, loben den Umgang und die gute Stimmung. Auch daran erkennt man, dass das Trainerteam hundertprozentige Akzeptanz genießt.“ (Foto bei der Ehrung in 2019 mit Klauser-Vertriebsleiter Heinz-Werner Döring, Peter Radojewski und Fussball-Report Herausgeber Manfred Osenberg)

FUSSBALL REGIONALLIGA (14.12.20)

Björn Joppe übernimmt beim Bonner SC

Aufgrund der sportlichen Entwicklung beim TuS Bersenbrück hat sich der Verein nach der jüngsten Niederlage beim Tabellenletzten Celle einvernehmlich von seinem Cheftrainer Björn Joppe getrennt, um die sportliche Talfahrt zu stoppen. So der Wortlaut des Oberligisten aus dem Landkreis Osnabrück. Doch schon geht die Mission Klassenerhalt für den 42-jährigen Wuppertaler weiter, denn aus der 4. Liga kommt ein Hilferuf. Der abstiegsgefährdete Bonner SC nimmt ab sofort die Dienste des Ex-Profis an, der den bisherigen Chefcoach Thorsten Nehrbauer ersetzt. (Foto: Odette Karbach)

FUSSBALL-REGIONALLIGA (05.12.20)

Mehnert-Debüt mit 3:3 in Bonn

Kein Sieg, aber auch keine Niederlage für den WSV im 17. Spiel. Der neue Trainer Björn Mehnert (Foto)t, der den glück- und erfolglosen Aleander Voigt kurzfristig abgelöst hat, war mit der Einstellung seiner Mannschaft mehr als zufrieden und erklärte nach dem 3:3 im Bonner Sportpark Nord: "Hut ab vor dem Team, dass auch nach dem 0:2 die Übersicht behielt und sich den Punkt redlich verdient hat." Die glänzend aufgelegten Ametov und Wendel erzielten die WSV-Treffer zum 2:2 und 3:3. Königs hatte den Anschlusstreffer besorgt. Der WSV, der jetzt in 17 Spielen auf nur 16 Zähler kommt, liegt noch einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz und hat vor Weihnachten noch zwei Spiele: am 16. Dezember das Nachholspiel beim SV Bergisch Gladbach 09) und am 19. Dezember um 14 Uhr bei der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund. (Archivfoto: Jochen Classen)

FUSSBALL-REGIONALLIGA (04.12.20)
 

Björn Mehnert kehrt zum WSV zurück
 
Er ist nicht der erste Trainer, der zum Wuppertaler SV zurückkehrt. Aber Björn Mehnert (44) ist einer, der die Regionalliga und den WSV bestens kennt. Der gebürtige Dortmunder wird ab sofort den WSV trainieren, für den er bis 2009 sieben Jahre lang gespielt hat. Als Allrounder in Abwehr und Mittelfeld.  Co-Trainer bleibt Samir El-Hajjaj. Gaetano Manno wird wieder im Bereich Scouting tätig sein und das Trainerteam punktuell unterstützen. Björn Mehnert konnte kurzfristig seinen noch bestehenden Vertrag bei Rot Weiss Ahlen auflösen und so am heutigen Freitag einen neuen Kontrakt beim WSV unterschreiben. Dieser gilt zunächst bis Saisonende.
Natürlich freut sich Björn Mehnert über seine Rückkehr: „Mich erwartet eine sehr spannende Aufgabe bei einem Traditionsverein mit Riesenpotential. Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe, bei der ich neue und alte Weggefährten wieder treffen kann. Ab sofort geht es für mich los: Ich werde mich mit voller Leidenschaft, Elan und aller Energie dem Wuppertaler SV widmen. Ich möchte die Sache mit allem Spaß, den der Fußball bietet, angehen. In den letzten Stunden habe ich schon merken dürfen, mit welcher Freude und Energie die Verantwortlichen beim Verein arbeiten. Da werde ich mich anschließen und alles für den WSV geben!“ Viel Erfolg!

FUSSBALL-REGIONALLIGA (03.12.20)

WSV trennt sich von Voigt

Der Wuppertaler Sportverein reagiert auf den negativen sportlichen Verlauf der letzten Wochen und trennt sich von Coach Alexander Voigt. Bis auf Weiteres leiten die Co-Trainer Samir El-Hajjaj und Gaetano Manno den Trainingsbetrieb. So lautet die offizielle Erklärung des Drittligisten, der auf Rang 16 zurückgefallen ist und seit einigen Wochen gegen den drohenden Abstieg kämpft.  Die Erklärung vonStephan Küsters, Sportlicher Leiter: „Aufgrund der Entwicklungen und der negativen Ereignisse in den letzten Wochen mussten wir reagieren." Eine späte Einsicht. Aber nicht zu spät für eine Trendwende?
Frage: Wer wird Nachfolger von Voigt, der bekanntlich in der vergangenen Saison nach exakt drei Monaten (Mitte Januar 20) das Handtuch geworfen hatte und diesmal immerhin fünf Monate beim WSV als Cheftrainer tätig war. Erst einmal soll Ex-Kapitän Gaetano Manno mit seinen Co-Trainer-Kollegen das Training leiten. Aber dann? Kommt wieder ein "Ehemaliger"? Bieler? Toku? Vollmerhausen? Oder Ehrmanntraut, ein Freund von Vorstand Thomas Richter?
Am kommenden Samstag (5. Dezember 2020) muss der WSV beim ebenfalls stark gefährdeten Bonner SC antreten. Der hat sich auch in dieser Woche von seinem Cheftrainer getrennt... MAO (Foto: Jochen Classen)