FUSSBALL-REPORT      MATCHBALL MIT GOLF-EXTRA      BERGISCHE HANDBALL-ZEITSCHRIFT

NEWS

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (11.04.21)

Überraschung in Berlin

Alles andere als langweilig gestaltet der TVB Wuppertal die letzten Wochen. Auch am Samstagabend sorgten die Beyeröhder Handballgirls für Aufsehen. In der Sporthalle Charlottenburg  gingen die Wuppertalerinnen als Siegerinnen vom Platz. Sie schlugen die Spreefüxxe Berlin mit 23:22 (13:13), vermasselten dem Tabellenzweiten den Heimsieg und setzten sich von der Abstiegszone ab. In letzter Sekunde war es Hanna Wagner, die die Nerven behielt und den Siegtreffer platzierte. Torfrau Dana Centini machte auch einen guten Job und der frischgebackene TVB-Sportdirektor Dieter Trippen darf sich glücklich schätzen, dass neben Dana Centini (Foto) auch Spielführerin Michelle Stefes für eine weitere Saison verpflichtet werden konnten.

An der Deckung lag es nicht, dass der HSV Solingen-Gräfrath beim HC Rödertal mit 24:25 (12:12) unterlag. Auch Vanessa Brand, beste Torjägerin der Liga, kam nicht wie gewohnt zum Zug, traf „nur“ sechsmal ins Schwarze. Melina Fabisch (5) und Cassandra Nanfack (4) sowie Carina Senel (3) konnten ebenfalls nicht die Niederlage verhindern.
FUSSBALLREGIONALLIGA (11.04.21)

WSV-Sieg am Aachener Tivoli

Duplizität der Ereignisse. Wie beim 1:0-Hinspielsieg verwandelte Kevin Pires Rodrigues (Foto) gegen Alemannia Aachen den entscheidenden Elfmeter. Am Zoo traf der dribbelstarke Mittelfeldspieler in der zehnten Minute. Am zweiten April-Samstag verwandelte der von Preußen Münster gekommene Deutsch-Portugiese nach neun Minuten. Der ehemalige WSV-Keeper Mroß hatte keine Chance. Namensvetter Kevin Hagemann war gefoult worden. Aber das frühe Führungstor sorgte in Aachen nicht für Stabilität beim Wuppertaler SV, der früh auf den angeschlagenen Kapitän Tjorben Uphoff (Muskelfaserriss) verzichten musste. Die stark ersatzgeschwächte Alemannia drückte auf den Ausgleich. Aber der WSV besaß durch den erneut glück- und erfolglosen Königs die besten Torchancen.
Erst in den Schlussminuten wechselte Trainer Björn Mehnert den jungen Isaak Akritidis für Beyhan Ametov ein (83.), dann feierte der vom VfL Bochum ausgeliehene Holtkamp (89. für Müller)) sein Pflichtspiel-Debüt (89., für Müller). Der ebenfalls spät eingewechselte Mateo Aramburu sorgte mit seinem zweiten Saisontor in der Nachspielzeit für das erlösende 2:0 für den WSV, der nun zwei Heimspiele hat - am kommenden Mittwoch (14. April) ab 18 Uhr gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach und am Samstag (17. April, 15:30 Uhr) gegen die U23 des 1. FC Köln. (Foto: Jochen Classen)

HANDBALL 3. LIGA (11.04.21)

Hagen nimmt erste Hürde

Bei der Mission Aufstieg in die 2. Liga hat der VfL Eintracht Hagen einen guten Start hingelegt. Am Samstagabend konnte das Aufstiegsspiel gegen die Gäste vom VfL Potsdam mit 32:26 (15:10) gewonnen werden. Nach fast einem halben Jahr ohne Meisterschaftsbetrieb zählt beim Battle um den Aufstieg die Form und Entschlossenheit der Mannschaft. Beides konnte Trainer Stefan Neff (Foto) bei seinem Team abrufen. Die Stärke des Gegners wurde nicht unterschätzt, pflegt Potsdam doch eine Kooperation mit den Füchsen Berlin. Und so war es dann auch der junge Nils Lichtlein, der in der zweiten Halbzeit ordentlich aufdrehte. Doch die Eintracht behielt den Fuchs in Schach und Torwart Tobias Mahncke überzeugte. Kommenden Samstag geht es nach Hannover um den TuS Vinnhorst zu bezwingen.

FUSSBALL OBERLIGA (07.04.21)

Unterstützung für Trainer Doğan

Erst im März 2021 benannte die SSVg Velbert 02 e.V. den neuen Trainer für die kommende Saison 2021/22, Hüzeyfe Doğan, der die sportliche Verantwortung für die 1. Mannschaft übernimmt. Nun, schon wenige Wochen danach, freut sich der Verein auch schon den Co-Trainer für Doğan vorstellen zu können. Timo Achenbach wird Trainer Hüzeyfe Doğan ab dem 01. Juli 2021 bei der Trainingsarbeit zur Seite stehen. Auch Achenbach ist kein Unbekannter in der Fußballlandschaft. In seiner bisherigen Spielerkarriere absolvierte der Verteidiger 323 Partien in der 2. Bundesliga und spielte für Vereine wie den 1. FC Köln, SpVgg Greuther Fürth, Alemannia Aachen, den SV Sandhausen und den KFC Uerdingen 05. Ausgebildet wurde Timo Achenbach in der Jugend des BV Borussia Dortmund, wo er in seiner gesamten weiteren Jugendzeit spielte. In der Saison 2002/03 war er Stammspieler in der Dortmunder Amateurmannschaft als Oberliga-Aufsteiger und stand in dieser Zeit auch in drei Spielen für die U21- National-Mannschaft des DFB auf dem Platz. Seit 2018 unterstützt der 38-jährige A-Lizenz-Trainer die Nachwuchsabteilung des BV Borussia Dortmund als Co-Trainer und wechselt nun in der kommenden Saison nach Velbert. (Foto: SSVg Velbert 02)

FUSSBALL OBERLIGA (07.04.21)

SSVg Velbert ist bereit für die 4. Liga

Der Saisonabbruch in der Oberliga liegt in der Luft und trifft besonders die Aufstiegsaspiranten. Während Ligaprimus FC Bocholt vielversprechende Neuverpflichtungen tätigt und die notwendigen Lizenzunterlagen beim Westdeutschen Fußball-Verband beantragt hat, zieht die SSVg Velbert als Zweitplatzierte mit. Damit reihen sich die Velberter unter den insgesamt 35 Vereinen ein, die für die Teilnahme an der Regionalliga West für die Saison 2021/22 ihre Bewerbungsunterlagen eingereicht haben. Bislang unbeantwortet bleibt die Frage, ob es überhaupt ein Aufstiegsrecht geben wird, wenn der Spielbetrieb der drei Oberligen ohne Wertung abgebrochen wird. Die Bocholter stehen nach zehn Partien mit weißer Weste da, ihr Verfolger aus Niederberg musste bislang zwei Niederlagen einstecken. Alle Voraussetzungen sind erfüllt und mit ihren professionellen Rahmenbedingungen hoffen die Verantwortlichen, dass die SSVg Velbert das Ticket für die 4. Liga lösen kann. Zuletzt waren sie dort in der Saison 2015/16 vertreten. (Archivfoto: Odette Karbach)

FUSSBALL REGIONALLIGA (03.04.21)

Königs und Müller drehen das Spiel

Nach einer schwachen ersten Halbzeit und einem 0:1-Rückstand drehte der Wuppertaler SV das Regionalligamatch am Samstagnachmittag im Stadion am Zoo noch um und siegte mit 2:1. Die Gründe: Erstens fand Trainer Mehnert bei seiner Karsamstagspredigt die richtigen Worte. Zweitens wechselt der WSV die richtigen Spieler ein. Zum Beispiel Müller, Leihspieler wie der starke Römling, der das ungemein wichtige Ausgleichstor einleitete. Königs Treffer kurz nach der Pause war erst sein zweiter in den vergangenen fünf Monaten. Und es war sein siebtes Saisontor. Damit zog er gleich mit Ametov, der bisher die interne Torschützenliste anführte. Das Siegtor von Müller (55.) bereitete wieder Römling vor. Lorch hatte mit seinem vierten Saisontor die Gäste aus Homberg nach 20 Minuten in Führung gebracht. Der WSV kletterte mit dem 2:1-Heimerfolg auf den 13. Tabellenplatz und steht nun sogar vor Alemannia Aachen, die nach der Entlassung von Trainer Vollmerhausen immer stärker abfällt. Das Foto von Jochen Classen zeigt die beiden Torschützen des WSV.

HANDBALL BUNDESLIGA (03.04.21)

Erfolgstrainer Sebastian Hinze - schon früher zu den Rhein-Neckar-Löwen?

Das Wechselthema ist brandaktuell und wird in Handball-Deutschland heiß diskutiert. Wird Sebastian Hinze bereits nach der laufenden Bundesligasaison von den bergischen Löwen zu den Rhein Neckar-Löwen wechseln? Ende Januar 2021 hatte Martin Schwalb erklärt, dass er die RNL verlassen werde. Anfang Februar berichtete die BHZ, dass der Spitzenklub an Seppel Hinze als Schwalb-Nachfolger interessiert sei. Und Ende März meldete der BHC, dass sein erfolgreicher Trainer Hinze seinen bis 2022 laufenden Vertrag nicht verlängern würde.
Wie aus süddeutschen Handballkreisen zu erfahren ist, soll der 41-jährige Wuppertaler bereits in der kommenden Saison die Löwen vom Rhein-Neckar übernehmen und seinen in Solingen beheimateten Klub BHC nicht mehr zur Verfügung stehen, Für Hinze wäre das nach fast zehn Jahren BHC eine Riesenchance, die er sich durch seine ausgezeichnete Arbeit in der bergischen Region verdient hat.
Auch Experten wie Stefan Kretzschmar trauen Hinze die reizvolle Aufgabe bei den Rhein-Neckar Löwen zu. Er geht davon aus, dass Hinze Trainer bei den „anderen Löwen“ wird. Allerdings glaubt „Kretsche“ nicht, dass der BHC seinen Coach frühzeitig gehen lässt. Daran würde vermutlich auch eine hohe Ablösesumme nichts ändern. (Foto: Odette Karbach)

FUSSBALL KREISLIGA A (02.04.21)

Trainerwechsel Am Gelben Sprung

Beim ASV Wuppertal geht es ab Juli unter neuer Führung weiter, denn Trainer Carsten Tracogna räumt seinen Posten für Jacques Goumai. Der Absteiger, der schnellstmöglich die Kreisliga A wieder hinter sich lassen wollte, hatte nur wenig Gelegenheit sich zu beweisen. In den sechs absolvierten Spielen war dann alles dabei: zwei Niederlagen, zwei Unentschieden und zwei Siege. Für die kommende Saison konnte mit Jacques Goumai ein Ex-Profi, der zuletzt in der Weisweiler Elf (Foto) spielte, verpflichtet werden.


weitere Beiträge FUSSBALL

weitere Beiträge HANDBALL