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 NEWS

FRAUENHANDBALL 3. LIGA WEST (26.0922)

BEYERÖHDER REKORD: 17:41-SCHLAPPE IN ALDEKERK

Was ist nur aus diesem Klub geworden? Der TVB Wuppertal, früher der Vorzeigeklub im großen Handballverband Niederrhein, taumelt von einer Enttäuschung in die andere. Keine Nachwuchsarbeit. Kein Jugendteam mehr. Dazu ein unbegreiflicher Mitgliederschwund; ganze Mannschaften verließen den Klub. Und jetzt auch noch der Offenbarungseid der Frauen am dritten Spieltag in Liga drei. Das mit Spannung erwartete Duell der beiden Zweitliga-Absteiger beim ATV Aldekerk ging mit sage und schreibe 17:41 verloren. Ein neuer Minusrekord des TVB, der immerhin noch vier erfahrene Spielerinnen im Kader hat, die schon höherklassig gespielt haben. Trainerin Niki Münch und Schwester Sunny (31), die wie Steffi Bergmann (36) schon ihre Karrieren beendet hatte, wussten kein Rezept gegen die vom ehemaligen Beyeröhder Trainer Rene Baude gut eingestellten Aldekerkerinnen. Auch Baude schüttelte über die Leistung der Wuppertalerinnen den Kopf, die nach dem Zweitliga-Abstieg fast die gesamte Mannschaft verloren haben. In der Tat machten die Spielerinnen fast soviele Fehler wie der völlig überforderte erste TVB-Vorsitzende Norbert Koch, der statt ein Dutzend Teams im gesamten Beyeröhder Handballbereich nur noch eine einzige Mannschaft zur Verfügung hat. Keine Herren mehr, keine Jungs mehr, keine Mädchen mehr. Alle weg. Ein Beispiel, wie ein toller Klub durch Misswirtschaft und mit falschen Beratern an den Rand eines Ruins gebracht werden kann. (Foto: Kurt Keil)

HANDBALL  FRAUEN 2. LIGA (25.09.22)

DRAMA-REMIS IN SOLINGEN

Nach einer spannenden Zweitliga-Partie trennten sich der HSV Solingen-Gräfrath und der ESV Regensburg unenstschieden 27:27(15:12). Vor 321 Zuschauern waren die letzjährigen Erstligaspielerinnen Pia Adams (HSV, 8/3) und Marleen Kardenbach (ESV, 7/3) die erfolgreichsten Werferinnen. Am Ende jubelten nur die Regensburgerinnen über den Punktgewinn, die enttäuschten Solingerinnen haderten mit sich über die in Summe zu vielen technischen Fehler, die ihnen unterliefen. Dabei kam das Team von Trainerin Kerstin Reckenthäler gut in die Partie. Senanur Gün, die für die erkrankte Natascha Krückemeier das Tor hütete, erwies sich besonders in der ersten Halbzeit als guter Rückhalt und Rechtsaußen Merit Müller kam zu sehenswerten Abschlüssen. Zum kompletten Bericht

FUSSBALL FRAUEN BEZIRKSLIGA (25.09.22)

LEHRSTUNDE FÜR DEN WSV

Es war ein einseitiges Spitzenspiel. Der WSV reiste mit (zu hohen) Erwartungen zum Mitfavoriten TG Hilgen - und wurde deklassiert. Mit 6:1 (4:0) besiegte der Tabellenführer die enttäuschenden Wuppertaler, die durch Honteimer nach 56 Minuten zum Ehrentor kamen. Es war eine bittere Schlappe für den WSV, der in die Landesliga aufsteigen will. (Foto: Jochen Classen)

HANDBALL FRAUEN 2. LIGA (24.09.22)

MIT BRANDT GEGEN REGENSBURG?

Nach der 25:27-Niederlage am vergangenen Wochenende bei Aufsteiger HC Rödertal, wo der HSV Solingen-Gräfrath nicht alles so abgerufen hat, wie er es sich im Vorfeld vorgenommen hatte, gastiert mit dem ESV Regensburg eine spielstarke Mannschaft am heutigen Samstag um 18,15 Uhr  in der Klingenhalle, die bis zum Schluss aufs Tempo drücken kann. Keine leichte Aufgabe für den HSV nach einer eher durchwachsenen Trainingswoche. Trainerin Kerstin Reckenthäler stand nie der komplette Kader zur Verfügung, da einige Spielerinnen angeschlagen oder erkrankt sind. Torhüterin Natascha Krückemeier und Linkshänderin Jule Polsz fallen definitiv aus.

Torjägerin Vanessa Brandt hingegen, die nach langer Verletzungspause wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, hofft auf ihre ersten Einsatzminuten in dieser Saison.

FUSSBALL REGIONALLIGA (23.09.22)

DOGAN ALS NACHFOLGER VON MEHNERT VORGESTELLT

Keine Überraschung am Zoo: Der frühere WSV-Kicker Hüzeyfe Dogan (41), der 62 Zweitliga-Spiele für den SC Paderborn und Union Berlin bestritt und zuletzt in Velbert als Trainer tätig war, übernimmt als Nachfolger von Björn Mehnert das Cheftraineramt beim Regionalligisten. Seit Jahren arbeitet Dogan bei Emka in Velbert, dem Unternehmen von WSV-Hauptsponsor Friedhelm Runge. (Foto: Jochen Classen)

HANDBALL BUNDESLIGA (23.09.22)

BITTERE BLAMAGE FÜR BHC IN HAMBURG

Bitter für den BHC, dass sogar Bitter beim haushohen 33:23 (15:11)- Sieg des HSV Hamburg traf. Sowohl ins von Pechvogel Rudeck mehr schlecht als recht gehütete Tor als auch ins Herz der Gäste aus Solingen. Nationalkeeper Bitter war am Mittwochabend vor 2300 Zuschauern einer der Garanten beim nie gefährdeten Heimerfolg. Beim BHC dagegen gab es nur einen Lichtblick: Außen Beyer verwandelte alle drei Siebenmeter in der ersten und verwertete drei Chancen in der zweiten Halbzeit. Sechs Tore reichten natürlich nicht gegen einen vom ehemaligen bergischen Nationalspieler Torsten Jansen bestens eingestellten Hamburger. Es fiel gar nicht auf, dass der HSV auf seinen überragenden Spielmacher Leif Tissier verzichten musste.
Klar, dass BHC-Trainer Jamal Naji: maßlos enttäuscht war „Es war ein mehr als verdienter Sieg für Hamburg. Selbst mit viel Wohlwollen uns gegenüber gibt es da keine zwei Meinungen. Es war schwierig, das Spiel hat auch auf der Bank
nicht sehr viel Spaß gemacht. Wir kommen in der Abwehr sehr gut rein, Hamburg macht in der ersten Halbzeit nur sechs Tore aus dem Positionsangriff und hat dazu drei Abpraller. Gleiches ist dem Gegner auf der anderen Seite aber ebenso gelungen. Ich bin kein Freund davon, technische Fehler nun aufzuzählen und als Grund anzuführen, weil damit dokumentiert würde, dass wir nur aufgrund einer eigenen gewissen Unfähigkeit verlieren. Hamburg hat es richtig gut gemacht, sie hatten einen Plan, haben uns zu Fehlern gezwungen. Das hat heute keinen Spaß gemacht. Aber es gehört dazu. Mund abputzen und weitermachen.“
HSV-Trainer Torsten Jansen zeigte sich  erleichtert: "Wir konnten vieles so umsetzen, wie wir wollten. Bis wir verstanden haben, dass wir im Angriff auch mal werfen müssen, ist eine Zeit vergangen in der ersten Halbzeit. In der Abwehr waren wir gut, dazu wurden viele freie Bälle entschärft. Wir haben es immer wieder geschafft, ins Tempo zu gehen. In der zweiten Halbzeit haben wir es noch besser gemacht, hatten aber auch mal das Quäntchen Glück." (Archivfoto: Jochen Classen)


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