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   NEWS

HANDBALL BUNDESLIGA (20.05.24)

PUNKT FÜR DEN BHC DURCH IRREGULÄRES BEYER-TOR

Dramatik in der Uni-Halle. Der Bergische HC hatte gegen den TBV Lemgo die große Chance auf einen Sieg, muss sich am Ende aber glücklich schätzen, beim 31:31 (15:16) einen Punkt gewonnen zu haben. Noah Beyer (Foto) nutzte den finalen Wurf aus extrem schlechtem Winkel zum Ausgleich in letzter Sekunde. Der Zähler kann im Kampf um Platz 16 noch viel wert sein. Allerdings war das Tor des überragenden BHC-Linksaußen vor 2380 Zuschauern irregulär. Wie die Fernsehkamera bewies, stand Beyer vor dem Tor mit einem Fuß außerhalb des Spielfeldes. Beyer konnte es egal sein. Sein zehnter Treffer zum 31:31 wurde von den Schiedsrichtern, die auf eine andere Kameraeinstellung angewiesen waren und keinen Einblick auf die „Übertrittstelle“ hatten, anerkannt. Verständlich, dass Lemgos Trainer Florian Kehrmann sauer war: Warum? „Weil uns durch eine Fehlentscheidung der zweite Punkt verloren geht. Ich habe schon genug Bilder geschickt bekommen, dass der Spieler bei der letzten Aktion im Aus steht. Am Ende hätten wir mit einem Tor gewonnen, ob das dann verdient ist oder nicht, ist egal. Wir haben in dieser Saison selbst auch schon genügend Spiele mit einem Tor verloren. Gerechtigkeit gibt es nicht immer im Sport.“ Aus den beiden letzten Spielen gegen die Favoriten Berlin und Flensburg benötigen die Solinger zwei Siege. Foto: Jochen Classen

HANDBALL FRAUEN BUNDESLIGA (19.05.24)

HSV SOLINGEN-GRÄFRATH MUSS ABSTEIGEN...

Mit einer 32:38 (15:18)-Niederlage gegen den Tabellendritten Thüringer HC verabschiedeten sich die Frauen des HSV Gräfrath aus der Bundesliga. Vor dem letzten Match in Neckarsulm ist der Abstieg perfekt. Gegen den ersatzgeschwächten Gast musste auch Interimstrainer Lars Lehnhoff auf die Rückraum-Asse Brandt und Adams verzichten, hielten nur in der ersten Viertelstunde mit. Vor fast 1000 Zuschauern in der Solinger Klingenhalle war die Polin Paulina Uscinowicz mit 17/7 Treffern einmal mehr die erfolgreichste Werferin. Abzuwarten ist, ob sie in Solingen bleiben oder wie die schnelle Rechtsaußen Jule Polsz (Bensheim), Lina Seiffarth (zum Nachbarn BHC) den Verein verlassen wird. Pia Adams und Franziska Penz haben ihr Karriereende bekannt gegeben.
Gut möglich, dass es in der kommenden Zweitligasaison zu einem Derby gegen den BHC kommen wird. Die Solingerinnen des BHC haben in der Aufstiegsrunde nach einer Niederlage gegen Rostock und einem Sieg gegen die bereits als Aufsteiger feststehende TSG Mainz-Bretzenheim am Samstagabend das wichtige Match bei der SG Schozach-Bottwartal mit 34:24 souverän gewonnen. Beste Werferinnen waren Johanna Franz (9), Ramona Ruthenbeck (6/1) und Leonie Kockel (6), die vom HSV Gräfrath umworben wird.  Im letzten Aufstiegsspiel reicht dem BHC ein Punkt am kommenden Samstag, ein Unentschieden beim SV Schwerin. Das Foto zeigt die BHC-Frauen mit Fans nach dem letzten Erfolg. 

FUSSBALL REGIONALLIGA (19.05.24)

WSV: TRÄNEN DES ABSCHIEDS UND DER FREUDE

Nur 1:1 gegen Düren. Der WSV schloss eine Saison ohne Happy End ab, blieb zwar in diesem Jahr ohne Heimniederlage (bei vier Auswärtsniederlagen) ab, hatte sich aber einen Sieg gewünscht. Der war aber vor 4744 Zuschauern nach einer halben Stunde (0:1 durch Yannik Schlößer) in weite Ferne gerückt. Erst in der 84. Minute kamen die vor einem weiteren Umbruch stehenden Wuppertaler zum 1:1 Ausgleich. Das Tor gelang mit Semir Saric (8. Saisontor) einer der Leistungsträger, die beim WSV bleiben werden. Vor dem letzten Match einer nicht zufrieden stellenden Saison wurden nicht weniger als 15 Spieler eines Riesenkaders verabschiedet. Darunter auch die beiden Torjäger-Routiniers Benschop und Marceta. Trotz Massen-Wechsel wird der WSV, der hinter Aufsteiger Alemannia Aachen und Überraschungs-Vizemeister 1. FC Bocholt auf Rang drei landete, mit einem halben Dutzend bleibenden, drei Talente aus der U 19 (aus der Bundesliga abgestiegen) und rund zehn interessanten Neuzugängen wieder eine starke Mannschaft haben, die einen Platz in der Spitzengruppe anpeilen kann. Noch nicht entschieden ist die Trainerfrage. Parletan überlegt noch... Foto: Jochen Classen

HANDBALL BUNDESLIGA (1705.24)

ABSTIEGSKAMPF DES BHC

Die Situation rund um die bisher für die nächste Saison noch nicht erteilte Lizenz an den HSV Hamburg hat für Unruhe in der LIQUI MOLY HBL gesorgt. Mannschaft und Trainerteam des Bergischen HC möchten sich davon allerdings nicht beeinflussen lassen. „Wir kämpfen weiter um den 16. Platz. Dafür müssen wir am Sonntag gewinnen“, sagt Markus Pütz, der zusammen mit Arnor Gunnarsson und Fabian Gutbrod die sportliche Verantwortung für das Team hat. Der TBV Lemgo Lippe ist am Sonntag um 16:30 Uhr in der Wuppertaler Unihalle am drittletzten Spieltag zu Gast.

FUSSBALL REGIONALLIGA (15.05.24)

SEMIR BLEIBT

Semir Saric bleibt dem Wuppertaler Sportverein treu. Der WSV freut sich bekannt zu geben, dass Semir Saric auch in der nächsten Saison das Trikot des WSV tragen wird. Der Vertrag des 26-jährigen Mittelfeldspielers bleibt somit für die kommende Spielzeit gültig. Semir Saric hat sich in der aktuellen Saison als wichtiges Mitglied im Team des WSV erwiesen. Mit der Nummer 7 auf dem Trikot lief er diese Saison in 34 Pflichtspielen auf und war an 16 Toren direkt beteiligt. Insgesamt kommt Semir Saric auf 181 Spiele im Trikot des WSV.

FUSSBALL REGIONALLIGA (12.05.24)

KRYSTIAN WOZNIAK IN BOCHOLT BEZWUNGEN, BLEIBT ABER BEIM WSV

Zuhause hui – auswärts pfui. Der WSV verlor auch die Spitzenbegegnung am Hünting gegen den 1. FC Bocholt. Jan Holldack erzielte nach 85 Minuten vor 2539 Zuschauern den Siegtreffer. Es war sein drittes Saisontor zum verdienten 1:0-Sieg für Bocholt. Und es war schon die vierte Auswärtsniederlage in diesem Jahr für den schwachen WSV. Vier Pleiten. 12 verlorene Punkte. Elf Zähler beträgt der Rückstand der Wuppertaler auf den Tabellenführer, Meister und Drittliga-Aufsteiger Alemannia Aachen. Auch Torwart Krystian Wozniak, wie Trainer Ersan Parlatan im Winter gekommen, konnte den Bocholter Siegtreffer nicht verhindern, Wozniak, der in fünf Spielen ohne Gegentor blieb, verlängerte inzwischen seinen Vertag beim Tabellendritten WSV. Foto: Jochen Classen

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