OSENBERG - SPORTPRESSE
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DIE NÄCHSTEN PUNKTE IN HANNOVER?

29.10.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Der Bergische HC hat gegen den HC Hamburg einen befreienden Sieg gelandet. Das 26:25 war der erste Heimerfolg dieser Bundesliga-Saison, der die Löwen vor diesem Spieltag einen Nicht-Abstiegsplatz eingebracht hat. „Es waren unfassbar wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten“, sagt Markus Pütz aus dem BHC-Trainerteam. „Mit derselben Entschlossenheit wollen wir das Spiel in Hannover angehen.“ Am Samstag um 19 Uhr sind die Bergischen in der ZAG Arena zu Gast.
Die Hannoveraner haben im Oktober nicht ganz so erfolgreich gespielt – zumindest, wenn es um die Ergebnisse geht. Von vier Spielen gingen drei verloren. In Balingen sicherte sich die Mannschaft von Coach Juan Carlos Pastor zumindest ein Unentschieden. „Sie haben dort lange geführt“, weiß Pütz. „Und das war auch im Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe so.“ Gegen die Ostwestfalen führte die TSV vor einer Woche in der zweiten Halbzeit deutlich, verlor aber völlig den Faden und unterlag 26:29.
Gegen den BHC wird sich die Truppe vermutlich erfolgreicher präsentieren wollen. Zumal auch die Verletzungsprobleme langsam abebben. Marian Michalczik wirkte schon im vorigen Spiel wieder mit. Der an der Hand verletzte Leif Tissier gibt vielleicht am Samstag sein Comeback. „Wir bereiten uns zumindest darauf vor“, meint Arnor Gunnarsson, die andere Hälfte des BHC-Cheftrainergespanns. Das Gleiche gelte für Tim Zechel, der zuletzt ebenfalls verletzungsbedingt nicht zum Einsatz kam.
Topspieler wie Renars Uscins – in der Saison 2020/21 auch kurz beim BHC -, Justus Fischer und Sebastian Heymann sind fit und gut in Form – was sich auch über die Torhüter Simon Gade und Joel Birlehm sagen lässt. Ersterer pariert bisher 30,82 Prozent der Bälle auf seinen Kasten. Der ehemalige BHCer Lukas Stutzke ist vor allem aus der Hannoveraner Abwehr kaum wegzudenken.
„Es ist eine Mannschaft, die eine enorm hohe Qualität hat“, sagt Gunnarsson. „Wir sind Außenseiter, reisen aber mit großen Selbstvertrauen an.“ Bereits am Freitag macht sich voraussichtlich die gesamte Mannschaft auf den Weg. Gerdas Babarskas kann zwar noch nicht spielen, ist aber nach überstandenem Blinddarmdurchbruch wenigstens kontaktlos zurück in der Halle. Yannick Fraatz hat nach fast einem Jahr Ausfall aufgrund eines Kreuzbandrisses die Freigabe erhalten. Der Rechtsaußen hat den Return-to-Competition-Test bestanden. „Ob er spielt, steht noch nicht fest. Vielleicht geben wir ihm noch ein paar Extra-Tage“, sagt Pütz. Der BHC tritt nach der Länderspielpause im DHB-Pokal am 12. November bei der MT Melsungen an. Spätestens dann dürfte Fraatz wieder ins Geschehen eingreifen.
Louis Oberosler steht nach einer Zerrung ebenfalls wieder zur Verfügung. Der Rest der Mannschaft hat das Kampfspiel gegen den HC Hamburg gut überstanden. Auch Tom Bergner, der 60 Minuten auf beiden Seiten des Feldes durchgearbeitet hat. „Auf der Abwehrleistung mit nur 25 Gegentoren können wir aufbauen“, meint Gunnarsson. „Natürlich spielt Hannover ganz anders als Hamburg, gerade mit Justus Fischer am Kreis, aber wir hatten gute Trainingstage und sind zuversichtlich, dass wir bereit sind.“
Beide Trainer hoffen, dass die Abschlussquote etwas besser wird als am vorigen Wochenende. Pütz: „Die Chancen haben wir hervorragend herausgespielt, aber wir haben die Bälle nicht konsequent genug reingemacht.“ Foto mit Marian Michalczik: Odette Karbach

BHC EMPFÄNGT DEN HC RÖDERTAL AM AKTIONSTAG

29.10.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Am letzten Tag des „pinken Oktobers“ trifft der Bergische HC am Samstag in der heimischen Sporthalle Wittkulle auf den HC Rödertal (Anwurf: 18:30 Uhr).
Nach der knappen 27:28-Niederlage vor 14 Tagen beim VfL Waiblingen, nutzte der BHC das spielfreie Wochenende auf unterschiedliche Weise. Während beim Großteil des Teams Regeneration auf dem Programm stand, läuteten für Chef-Trainer Ruben Voßhans und seine Frau Ana die Hochzeitsglocken. Für Meggan Rusko standen zwei Länderspiele mit der U19-Nationalmannschaft gegen Dänemark an. Bei den beiden Siegen war die 18-jährige Spielmacherin insgesamt siebenmal erfolgreich. Torhüterin Marlene Wagner musste verletzungsbedingt die Nationalmannschafts-Maßnahme absagen. Ihre Fuß-
Verletzung ist weitestgehend auskuriert. Ob es schon für einen Einsatz am Samstag reicht, ist allerdings fraglich. Dafür ist ihre Torhüter-Kollegin Lena Lindemann nach überstandener Gehirnerschütterung genauso wieder einsatzbereit wie Rechtsaußen Emma Montag.
Für den BHC ist die Partie gegen das Spitzenteam aus Sachsen richtungsweisend für die danach noch drei anstehenden Spiele (in Nürtingen-Zizishausen, gegen Kirchhof und in Leverkusen) bis zur EM-Pause.
Der HC Rödertal, aktuell mit 8:4-Punkten auf Platz acht liegend, kommt mit breiter Brust nach Solingen. In den beiden Oktober-Spiele fuhr das Team von Trainerin Maike Daniels zwei Kantersiege ein. Beim 32:21-Erfolg zuletzt in Bremen war Rechtsaußen Anna Frankova nicht zu bremsen und erzielte acht Treffer. Kreisläuferin Bo Dekker ist immer ein Unruhe-Herd und zudem noch eine sichere Strafwurf-Spezialistin. Im Rückraum sind die Sachsen mit der Verpflichtung von Lilli Holste noch breiter aufgestellt als ohnehin schon. Eine interessante Aufgabe, die auf den Tabellensechsten zukommt.
Der BHC nutzt das Heimspiel auch, um auf die Wichtigkeit der Krebs-Vorsorge und Früherkennung aufmerksam zu machen. Mit der „Bergischen Krankenkasse“ wurden mehrere Spots gedreht und seit Anfang Oktober in den sozialen Medien gepostet. In Kooperation mit der „BarmeniaGothaer“ läuft der Bergische Zweitligist nebst Staff in pinken Shirts auf, um auch visuell ein Zeichen zu setzen. BHC Frauen Bundesliga GmbH · Schützenstraße 160 · 42659 Solingen Frau Dr. Manuela Seifert vom Bergischen Brustkrebszentrum und ihr Team stehen an einem Informationsstand zum Austausch bereit.
Und auch die Wuppertaler Oberbürgermeisterin, Miriam Scherff, hat ihren Besuch angekündigt. Foto: Kevin Becher

GERMANIAS NEUER TRAINER KOMMT AUS DER NACHBARSTADT

29.10.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Das ging ja fix! Der SSV Germania 1900 Wuppertal meldet die Trainerverpflichtung ihrer 1. Mannschaft. Abdelkarim Ifrassen übernimmt von Trainer Ünsal Bayzit, der erst vor einer Woche den Posten geräumt hat. Der sportliche Leiter Ali Askan vertraut dem 31-Jährigen, der als Trainer bei DV Solingen Erfahrung gesammelt hat (Foto: Odette Karbach), die Aufgabe an. An seiner Seite führen Co-Trainer  Mahir Yildirim und Torwarttrainer Cumhur Bayzit ihre Arbeit fort. 

DAS UNGEWÖHNLICHE COMEBACK VON SCHWEERS

27.10.26 - Lion Schweers feierte mit 30 Jahren ein Profi-Comeback beim überraschenden 3:2-Sieg von Borussia Mönchengladbach beim VfB Stuttgart, Er kam nicht aus der Fohlen-Jugend, sondern erst im Jahr 2024 vom Wuppertaler SV zur Borussia. Seine damalige Referenz bestand aus beachtlichen 101 Einsätzen in der dritthöchsten Spielklasse. Die bis dato größten Erlebnisse seiner Fußballer-Laufbahn beschränkten sich auf ein einziges Match im DFB-Pokal im Trikot des WSV sowie einen Kurzauftritt in Liga zwei für das Team der Würzburger Kickers. Im persönlichen Ranking des Verteidigers müssen diese beiden Highlights nun aber endgültig den Spitzenplatz räumen. Ganz oben thront ab sofort seine Feuertaufe im deutschen Fußball-Oberhaus. Dass dieser besondere Abend obendrein mit einem völlig unerwarteten Auswärtsdreier gekrönt wurde, setzt dem Ganzen die Krone auf. Entsprechend begeistert äußerte sich auch Sportchef Schröder: „Er war da, als wir ihn gebraucht haben, und hat seinen Teil dazu beigetragen, dass wir dieses Spiel gewonnen haben.“ Nun, der WSV könnte ihn gut gebrauchen. Aber auch die Borussia. Für die U23. Aber manchmal auch für die Bundesligatruppe. Archivfoto: Jochen Classen

ACHTERBAHNFAHRT DES NEULINGS BBB

27.10.26 SPANNUNG IN DER BEZIRKSLIGA - Drei Klubs führen die vom FUSSBALL-REPORT regelmäßig erstellte Ortskampftabelle an. Neuling BBB ist dabei und überrascht mit hohen Siegen - aber auch mit hohen Niederlagen. Foto des Cronenberger SC: Odette Karbach
Ortskampftabelle Bezirksliga 2026/27 
Team Spiele Tore Punkte
1. Cronenberger SC 4 16:6 9
2. FSV Vohwinkel 3 13:5 9
3. SC BB Barmen 4 12:11 9
4. Jugoslavija 3 6:7 6
5. SC Sonnborn 4 10:10 3
6. SSV Germania 4 3:10 3
7. TSV Ronsdorf 4 3:14 0
15.08.26 TSV Ronsdorf : Jugoslavija 0:2
16.08.26 SC BB Barmen : SC Sonnborn 3:2
23.08.26 SSV Germania : SC BB Barmen 1:2
06.09.26 TSV Ronsdorf : SSV Germania 0:1
13.09.26 FSV Vohwinkel : Cronenberger SC 2:1
18.09.26 SC Sonnborn : FSV Vohwinkel 2:4
20.09.26 Cronenberger SC : Jugoslavija 5:1
20.09.26 TSV Ronsdorf : SC BB Barmen 1:5
25.09.26 SC Sonnborn : Jugoslavija 2:3
11.10.26 SSV Germania : Cronenberger SC 1:4
18.10.26 SC Sonnborn : SSV Germania 4:0
25.10.26 SC BB Barmen : FSV Vohwinkel 2:7
25.10.26 TSV Ronsdorf : Cronenberger SC 2:6

EREN ALBAYRAK HOLT AUF

26.10.26 WUPPERTALER TOP TEN - In der Herbstausgabe des Fussball-Reports ist er auf der Titelseite zu sehen: Eren Albayrak (23) jubelt weiter. In den TOP TEN des traditionellen Wettbewerbs schob sich das neue WSV-Ass mit sieben Treffern auf den vierten Platz. 
Top Ten Torjäger Wuppertal 
1. Alphonso Henock Manata FSV Vohwinkel 9 Tore
    Benedikt Steven SSV Germania 9 Tore
    Dominik Heinen FSV Vohwinkel 9 Tore
4. Eren Albayrak Wuppertaler SV 7 Tore
    Nermin Hadzic Cronenberger SC 7 Tore
6. Mohamed Bouaasria Cronenberger SC 6 Tore
    Luca Lenz FK Jugoslavija 6 Tore
    Carlo Colucci SC BB Barmen 6 Tore
9. Tarkan Türkmen FK Jugoslavija 5 Tore
    Rico Hein Cronenberger SC 5 Tore

WSV SIEGT AUCH IN SONSBECK

25.10.26 FUSSBALL OBERLIGA - Was haben der FC Bayern und fer Wuppertaler SV gemeinsam? Richtig. Beide Klubs setzten ihre Co-Trainer auf die Chefsessel und konnte gestern jubeln. München gewann mit 3:1 in Freiburg, der WSV mit 3:0 in Sonsbeck. Niklas Bonnekessel, auf dem Foto mit Sportchef Lennart Strufw, vertrat den gesperrten ismail Jaroui und coachte souveräm die Wupper-Kletterer zum Dreier. Von Pöatz 18 auf Rang acht - diesem WSV ist durchaus zuzutrauen, seine tolle Kletterpartie (mit sechs Siegen in Folge) weiter fortzusetzen. Erfreulich auch, dass die Wuppertaler endlich wieder einen Torjäger hat. Eren Albayrak, 23 Jahre jung und aus dem Sauerland (Finnentrop) geholt, bewies, dass er neben Elfmetern (11. Minute 0:1) auch Absteubertreffer (54.) erzielen kann. Das 0:3 besorgte der eingewechselte Igbinasolor in der Schlussminute. Foto:Jochen Classen

BHC: ERSTER HEIMSIEG DER SOLINGER GEGEN HAMBURG

25.10.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Der Bergische HC hat es geschafft. Gegen den HC Hamburg feiern die Löwen vor 2619 Fans in der Mitsubishi Electric HALLE ihren ersten Heimsieg dieser Saison in der Opel HBL. Beim 26:25 (13:11) überzeugen die Gastgeber in der Abwehr, erarbeiten sich einen Fünf-Tore-Vorsprung, müssen am Ende aber sogar einen Rückstand umdrehen. Die Punkte drei und vier bedeuten außerdem den Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz.
Von Anfang an unterstrich die BHC-Abwehr mit Nico Schöttle und Tom Bergner im Zentrum, das mit ihr zu rechnen ist. Die Gäste mühten sich, verloren den Ball, und Lukas Becher traf zum 1:0 mit einem Wurf ins leere Tor. Hamburg setzte in der ersten Hälfte durchgehend auf den siebten Feldspieler, geriet aber trotzdem oft ins Zeitspiel. Und wenn die Bälle aufs Tor kamen, war Kristian van der Merwe hochprozentig zur Stelle. Der dänische Torhüter hielt, was zu halten war.
Dasselbe galt allerdings auch für Robin Haug auf der anderen Seite. Die Bergischen bissen sich die Zähne an ihm aus. Phasenweise lieferten sich die beiden Schlussleute ein Torhüter-Duell auf extrem hohen Niveau. Daher fielen wenig Tore, und beide Mannschaften mussten immer wieder mit Misserfolgen umgehen. Der BHC hätte mit einer besseren Chancenverwertung deutlich höher in Führung gehen können. So ähnlich dürfte sich aber auch der Gegner gefühlt haben.
Dennoch taten zwei vergebene Würfe aufs leere Tor den Gastgebern weh. Was hingegen gut funktionierte, war der gebundene Angriff. Zwar litt die Effektivität durch die vielen Paraden, doch der BHC erarbeitete sich Chancen und verlor nur selten den Ball. Lediglich vier technische Fehler standen zum Schluss in der Statistik – weniger als in allen anderen Saisonspielen bisher.
Das 13:11 mit dem Pausenpfiff besorgte Fynn Hangstein, der damit seine ganz starke Hälfte krönte. Nach Oliver Norlyks Anschluss machte der Spielmacher die Partie schnell und zog mit Erfolg aus der Distanz ab. Komfortabel war die Halbzeitführung zwar nicht, doch zu Beginn der zweiten Halbzeit deutete sich ein klarer BHC-Erfolg an. Van der Merwe drehte noch mal auf, war unter anderem zum zweiten Mal beim Siebenmeter erfolgreich. Schütze war diesmal Noah Beyer. Der ehemalige BHCer vergab seinen einzigen Wurf der gesamten Partie.
Zwischendurch führten die Löwen durch Treffer von Becher (2) und Tom Bergner 16:11. Etwas hektisch gaben sie den Vorsprung aus der Hand und bekamen defensiv Probleme gegen den starken Norlyk. Den ersten Befreiungsschlag landeten Janik Schrader, Bergner und Becher, die auf 20:17 stellten. Doch die Hamburger gaben sich nicht auf und trafen nun hochprozentiger. Nicolaj Jörgensen glich zum 21:21 aus, Alem Hadzic schaffte die erste HCH-Führung des gesamten Spiels sechs Minuten vor Schluss.
Das Match hätte den Gastgebern nun aus der Hand gleiten können. Sören Steinhaus erzielte den ersten Ausgleich, Lukas Becher beantwortete den neuerlichen Rückstand mit seinem Abschluss von außen zum 25:25. Spannender hätten die letzten Sekunden nicht sein können. Der BHC warf in der Deckung alles rein, provozierte einen technischen Fehler und nahm eine gute Minute vor Schluss seine letzte Auszeit.
Die Verantwortung übernahm Sören Steinhaus, der Richtung Kreis durchzog und zum umjubelten 26:25 vollstreckte. Vorbei war es noch lange nicht. Die Gäste hatten noch 40 Sekunden für eine finale Aktion. Sie mühten sich vergeblich. Es gab keinen Wurf mehr auf das inzwischen von Christopher Rudeck gehütete Tor. Die Freude über diesen Meilenstein-Sieg war überschwänglich.

Fotos aus der Düsseldorfer Mitsubishi-Electric-Halle: Jochen Classen

HABEN DIE SCHIEDSRICHTER WAS GEGEN DEN WSV?

24.10.26 FUSSBALL OBERLIGA - Die Frage scheint berechtigt. Denn auch bei der 1:2-Niederlage im Niederrheinpokal in Ratingen wurden die Wuppertaler in der Nachspielzeit wegen eines nicht gegebenen Tors benachteiligt (wie auch ein Video deutlich zeigte). Schiedsrichter Luthe will ein Foul gesehen haben. Bitterer Beigeschmack: Luthe ist auch Schiedsrichterbetreuer beim Drittligisten Rot-Weiss Essen. Verständlich, dass der WSV, der bei einem Sieg in Ratingen der Viertelfinalgegner von RWE gewesen wäre, die Ansetzung von Luthe kritiiosert hat.
Der Pokaltraum ist ausgeträumt. Jetzt muss sich der WSV auf die Aufholjagd in der Oberliga konzentrieren.  Die Aufgabe beim Tabellenfünften (Anstoß 15 Uhr, Willy-Lempkes-Stadion), der allerdings nur drei Zähler mehr hat als die Wuppertaler, ist auch so schon schwer genug.Kapitän Saric ist wieder dabei. Dafür fehlt aber Trainer Ismail Jaroui. Der bekam nach dem Pokalmatch noch die Rote Karte gezeigt. Von Schiri Luthe. Jaroui soll ihm mehrere Minuten nach dem Spiel einen Vogel gezeigt haben. Ob es eine Schwalbe war oder ein Pleitegeier, konnte nicht ermittelt werden... Foto: Jochen Classen

ÄRGER BEIM WSV IN RATINGEN

23.10.26 AUS IM POKAL - Es war eine turbulente letzte Viertelstunde in Ratingen. Die knapp 1500 Zuschauer hatten ein kampfbetontes Niederrheinpokal-Achtelfinale gesehen – ohne Tore. Die fielen dann aber doch noch. In der 76. Minute brachte Zimmerling die Ratinger in Führung. Der WSV kam durch Eren Albayrak zum glücklichen Ausgleich (81.). Doch Gusic entschied mit seinem platzierten Kopfball zum 2:1 in letzter Minute das Pokalmatch. In der Nachspielzeit traf zwar erneut Albayrak für die Wuppertaler. Doch wegen eines angeblichen Foulspiels wurde der Treffer nicht anerkannt. Nach sechs Erfolgen war die erste Niederlage für den verärgerten Trainer Ismail Jaroui perfekt. Jubel aber bei Ratingens Sportlichen Leiter Frank Zilles. Als Kapitän war er 1992 mit dem WSV in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Jetzt freut sich Zille auf das Viertelfinale gegen Rot-Weiss Essen. 

Fotos aus dem Stadion Ratingen: Jochen Classen

TRAINER ÜNSAL BAYZIT VERLÄSST DEN FREUDENBERG

22.10.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Man musste in der Tat zweimal hinschauen, als das Ergebnis des letzten Spiels angezeigt wurde. Der Underdog SC Sonnborn 07 verpasste dem SSV germania 1900 Wuppertal eine satte 0:4 Niederlage. Das war wohl der Punkt, an dem SSV-Trainer Ünsal Bayzit die Konsequenzen zog. Am Mittwoch informierte der Cheftrainer den Vorstand und sprach zu seiner Mannschaft. Seitens des Vereins heißt es: "Mit großen Bedauern nimmt der Vorstand des SSV Germania den Rücktritt von Cheftrainer Ünsal Bayzit zur Kenntnis. "Mit ihm verlieren wir sportlich wie menschlich eine echte Persönlichkeit", so der Vorsitzende von Germania, Thomas Janssen. Dieser Schnitt sei schmerzlich, aber natürlich würde er respektiert. "Wir hätten gerne mit ihm weitergemacht, aber akzeptieren seine Gründe und seine Entscheidung", so Janssen weiter. Der SSV dankt Üni für die rund anderthalbjährige sehr gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen ihm alles Gute.
Das Ruder übernehmen zunächst der bisherige Co-Trainer Mahir Yildirim und Torwarttrainer Cumhur Bayzit. Foto: Odette Karbach

FUSSBALL-EM DER FRAUEN

16.10.26 STADION AM ZOO - Das Wuppertaler Stadion wurde wie schon bei der Fußball-EM 2024 der Männer als Team Base Camp für die Frauen-Fußball-EM in 2029 ausgewählt. Im Jahr des 100-jährigen Stadtgeburtstages wird Wuppertal also wieder Gastgeber für ein europäisches Team sein. Wer das sein wird, steht noch nicht fest. Die Qualifikationswettbewerbe laufen noch. Residieren wird die Mannschaft erneut im Golfhotel Vesper. Eine erste Informationsveranstaltung des DFB für die Gastgeberstädte findet im November in Düsseldorf statt. Dann wird der weitere Fahrplan bekanntgegeben. Es ist davon auszugehen, dass wieder mehrere Delegationen aus verschiedenen Ländern Wuppertal besuchen, um die Trainingsstätte und das Hotel zu besichtigen.
Im November 2026 soll auch der Kunstrasenplatz am Opphof, Heimplatz vom Bezirksligisten Jugoslavija, fertig gestellt sein. Foto. Stadt Wuppertal

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