OSENBERG - SPORTPRESSE
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MARKO STOJANOVIC VERSTÄRKT DEN WUPPERTALER SV

22.01.26 FUSSBALL REGIONALLIGA - Der Wuppertaler SV kann einen weiteren Neuzugang vermelden: Ab sofort gehört Marko Stojanovic fest zum Kader von Cheftrainer Mike Wunderlich. Der 31-Jährige hat sich in den vergangenen Wochen im Training bewiesen und ist nun fester Bestandteil des Teams.
Der 1,89 Meter große Linksfuß bringt reichlich Erfahrung mit an den Zoo. Mit 230 Einsätzen in der Regionalliga sowie einem Einsatz in der 3. Liga kennt Stojanovic die Anforderungen bestens. Vor allem die Regionalliga West ist ihm aus seinen Stationen bei Fortuna Köln, dem SC Wiedenbrück und zuletzt beim 1. FC Bocholt sehr vertraut.
Sportdirektor Gaetano Manno zeigt sich überzeugt vom Neuzugang:
„Er bringt sehr viel Erfahrung mit. Uns hat in der Hinrunde häufiger genau diese Erfahrung gefehlt. Marko verfügt über einen sehr guten linken Fuß, ein sauberes Passspiel und eine gute Schnelligkeit. Wir freuen uns, dass er bei uns ist und uns dabei unterstützt, die Klasse zu halten.“
Auch der Neuzugang selbst fühlt sich beim WSV bereits wohl:
„Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen, das hat es mir leicht gemacht, sofort Anschluss zu finden. Zudem waren die Gespräche mit den Verantwortlichen sehr sympathisch. Das Trainingslager mit der Mannschaft war top und wir konnten unter super Bedingungen trainieren. Die ganze Mannschaft freut sich, dass es am Samstag wieder losgeht.“ Foto: WSV

EIN ABEND MIT ALEXANDRA POPP

21.01.26 FUSSBALL TALK - Zweimalige Champions-League-Siegerin, siebenmalige Deutsche Meisterin, 13-malige DFB-Pokalsiegerin und Olympiasiegerin: Am 26. Februar (19 Uhr) ist mit Alexandra Popp eine echte Titelsammlerin zu Gast im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“. Im Gespräch mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig wird die langjährige Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft als erste Frau und als erste noch aktive Spielerin über ihre außergewöhnliche Karriere sprechen – von den Anfängen im Jugendfußball bei FC Schwarz-Weiß Silschede in Gevelsberg bis zu ihren großen Erfolgen auf nationaler und internationaler Bühne. Für die Menschen im Publikum ist beste Unterhaltung garantiert; eigene Fragen, Autogramme und Selfies inklusive. 
Wie war das damals, als Alexandra Popp von Gevelsberg über Recklinghausen und Duisburg nach Wolfsburg und in die weite Fußballwelt auszog? Wie war es, als sie mit 14 erstmals in einer reinen Mädchenmannschaft spielte, und wie, als sie dann 2010 bei der U20-WM gleich mal den „Goldenen Schuh“ und den „Goldenen Ball“ abräumte? Was bedeuten ihr all die Titel und Trophäen auf Vereinsebene, und was der Olympiasieg 2016 in Rio sowie Silber bei der EM 2022 in England und Bronze bei Olympia 2024 in Paris mit der Nationalmannschaft? Aber auch: Was wäre noch alles möglich gewesen, wenn sie auf Grund von Verletzungen, die wie die jeweiligen Comebacks auch zu ihrer Karriere gehören, nicht so manches Turnier wie die Europameisterschaften 2013 und 2017 oder das EM-Finale 2022 in Wembley verpasst hätte?
Über all das wird Alexandra Popp mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig sprechen.

EIN LINKSHÄNDER FÜR DEN BHC

20.01.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Mit 75 Assists führt Janik Schrader aktuell die 2. Bundesliga an und stellt seine Qualitäten damit Woche für Woche unter Beweis. Im Sommer wechselt der Rückraum-Linkshänder zum ersten Mal in seiner Karriere ins Handball-Oberhaus. Beim Bergischen HC hat der 26-Jährige einen Zweijahresvertrag unterschrieben. „Wir freuen uns auf einen sehr interessanten Spieler, der Qualitäten im rechten und mittleren Rückraum mitbringt“, betont Markus Pütz, der mit Arnor Gunnarsson das BHC-Trainerteam bildet.
Janik Schrader wurde in Kiel geboren, begann aber in Lübeck mit dem Handballsport und schaffte es dort auch in den Kader von Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau. Seit 2017 hat er 636 Zweitliga-Tore erzielt und sich vor allem in den vergangenen dreieinhalb Jahren zum Führungsspieler entwickelt. „In Lübeck ist er Dreh- und Angelpunkt. Er hat gelernt, mit viel Verantwortung umzugehen“, sagt Markus Pütz über den Mannschaftskapitän des derzeitigen Tabellensiebten.
„Janik gibt uns viele Möglichkeiten, weil er mehrdimensional einsetzbar ist. Für eine Abwehr ist es sehr unangenehm, wenn auf der Mitte ein Linkshänder auftaucht.“ In der laufenden Saison befindet sich Janik Schrader in hervorragender Form. Im November wurde er als Spieler des Monats ausgezeichnet. Neben seiner Führung bei den Vorlagen kann sich auch die Torausbeute im Ligavergleich sehen lassen. 78 seiner 79 Treffer markierte er aus dem Feld, was Rang zehn bedeutet. „Janik ist seit Jahren einer der besten Spieler der 2. Liga und war daher sehr umworben“, sagt Fabian Gutbrod, Sportlicher Leiter des BHC. „Wir sind stolz, dass er sich für uns entschieden hat.“
Auch Gutbrod hebt hervor, dass Schrader als Linkshänder auf der Mitte spielen kann: „Das ist sehr interessant, weil es uns noch mal mehr Optionen gibt.“ Schrader sei clever, technisch und taktisch stark. „In Lübeck-Schwartau trägt er sehr viel Verantwortung, ist dort auch Kapitän. Der Schritt zu uns ist ein sehr guter für ihn“, sagt der Sportliche Leiter. „Er verlässt damit sein gewohntes Umfeld und muss sich neu beweisen. Er ist unser absoluter Wunschspieler auf dieser Position. Foto:BHC

Das Heimspiel des Bergischen HC gegen die MT Melsungen ist neu terminiert. Demnach findet die erste Partie nach der EM-Pause am Mittwoch, 11. Februar 2026 um 20:30 Uhr in der Wuppertaler UNIHALLE statt. Der Vorverkauf ist ab sofort freigeschaltet.

BHC VERLIERT AM ENDE ZU HOCH IN NÜRTINGEN

18.01.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Nach der wetterbedingten Spielabsage musste der Bergische HC auch im zweiten Spiel in 2026 auswärts antreten. In einer temporeichen Begegnung vor einer mit 750 Zuschauern stimmungsvollen Kulisse in Nürtingen gewann die heimstarke TG gegen den BHC 33:25 (13:11).
Beim BHC fehlten Spielmacherin Alexandra Lundström und Pia Terfloth verletzungsbedingt, dafür war Rechtsaußen Hannah Kamp erstmals wieder mit von der Partie und netzte dreimal sehenswert ein. Das 0:1 durch Torjägerin Svenja Mann konterte Nürtingen mit einem 4:0-Lauf und deckte die BHC-Probleme im Rückzug kompromisslos auf. Das Team von Trainerin Assina Müller fing sich, hatte mit U19-Europameisterin Lena Lindemann einen starken Rückhalt im Tor. Ruby Vaessens und drei Treffer in Folge von Norma Goldmann bedeuteten den Ausgleich (5:5, 12.). Der BHC war wieder im Spiel. Lindemann parierte einen Strafwurf und den anschließenden Nachwurf gegen die überragende Nürtinger Spielmacherin Lisa Fuchs und Svenja Mann brachte den BHC erneut in Führung (5:6, 14.). Im Spiel ohne Ball erarbeiteten sich die Gäste gegen die robuste Nürtinger Abwehr gute Wurfchancen, scheiterten aber oftmals an Torfrau Kerstin Sander im TGN-Gehäuse. Nürtingen drückte aufs Tempo und setzte die BHC-Abwehr massiv unter Druck. Immer wieder gelang der Ball zu Kreisläuferin Nora Erhardt, die insgesamt sieben Treffer erzielte. 11:6 nach 23 Minuten. Wieder rannte der BHC einem Rückstand hinterher. Und wieder kämpften sich die Gäste heran – erneut Svenja Mann verkürzte auf 11:10 (28.).
Gleich nach Wiederanpfiff brachte Ronja Bühler ihr Team mit 14:11 in Führung. Der BHC wehrte sich, blieb durch einen Kamp-Treffer in Schlagdistanz (21:18, 44.). Durch die Ausfälle fehlten Müller die Alternativen. Rechtsaußen Lucy Krahwinkel sorgte im Rückraum für Entlastung und machte ihre Sache insgesamt ordentlich. Aber der Nürtinger Rückraum um Lisa Fuchs, zwischenzeitlich von Hannah Kamp kurz gedeckt, Lisa Wieder und Annika Distel wirbelte unaufhaltsam.
Kommenden Samstag hat der BHC zum ersten Mal in diesem Jahr Heimrecht. Das Spiel gegen Liga-Schlusslicht HL Buchholz-08 Rosengarten wird in der Solinger Klingenhalle um 18:30 Uhr angepfiffen.

WSV MIT ERSTEM TOR DES JAHRES ZUM 1:1

18.01.26 FUSSBALL TESTSPIELE - Amin Bouzraa (Foto) heißt der WSV-Schütze des Premieren-Treffers 2026. Beim 1:1 im dritten Testspiel des Jahres sorgte er kurz nach der Pause für den Ausgleichstreffer. Das Unentschieden gegen den Chemnitzer FC (Regionalliga Nord-West) anlässlich des Trainingslagers in der Türkei war verdient. Morgen kehrt der abstiegsbedrohte WSV aus der Türkei zurück und hofft nach dem Trainerwechsel auf eine Leistungssteigerung in der Regionalliga. Die Punktspiele werden am kommenden Samstag (24. Januar) mit dem Derby gegen die SSVg Velbert fortgesetzt. Anstoss im Stadion am Zoo ist um 14 Uhr. Archivfoto vom Derby gegen die SSVgVelbert: Odette Karbach

BLACK FOXES GEWINNEN IN CRONENBERG

17.01.26 HANDBALL VERBANDSLIGA - Die Begegnung des Tabellenzweiten und des Tabellenführers hielt, was es versprach. Die Gäste des Vohwinkeler STV nahmen die Favoritenrolle ein und die Verfolger der Cronenberger TG versuchten sie zu ärgern. Beim 4:3 gelang es den Hausherren um Trainer David Horscht in Führung zu gehen, ansonsten lagen die Black Foxes vorne. Daher kam das Spiel sowie die Zuschauer in der 53. Minute richtig in Fahrt. Da setzte Steffen Prior den Ball in die Maschen und weckte ein Fünkchen Hoffnung auf den Heimsieg. Doch der Ligaprimus übernahm wieder die Kontrolle. In der 57. Minute kochte es erneut hoch, als Dennis Röhrig zum 24:25 verkürzte. Bis die Sirene schrillte, nutzen die Vohwinkeler die Chancen zum 24:27 Endergebnis. Der Wermelskirchener TV hat nach seinem Sieg die Cronenberger auf den dritten Tabellenplatz verdrängt. Bereits am Donnerstag kommt es also wieder zum Spitzenspiel. Um 20:30 Uhr kommen die Wermelskirchener zur Sporthalle Nocken, um sich mit den Black Foxes zu messen.

Fotos aus dem Sportzentrum Küllenhahn: Odette Karbach

GUMMERSBACHER HANDBALLER SIND BEI DER EM GEFRAGT

17.01.26 HANDBALL EM - In Dänemark, Norwegen und Schweden fühlen sich die Handballer aus dem Oberbergischen richtig wohl. Der Bundestrainer der deutschen Männer-Handballnationalmannschaft, Alfreð Gíslason bediente sich beim zehnmaligen Deutschen Meister VfL Gummersbach. Insgesamt dienen elf Gummersbacher Spieler ihren jeweiligen Nationalteams, vier laufen für Deutschland auf. Das sind Mathis Häseler, Miro Schluroff, Julian Köster und Tom Kiesler. VfL-Kapitän Julian Köster (Foto links) ist längst ein verlässlicher Part im DHB-Team. Für Miro Schluroff ist es das Debüt beim Turnier. Nach dem Sieg gegen Österreich war Trainer Gíslason begeistert von der herausragenden Abwehr des Tom Kiesler. Foto von Odette Karbach: Julian Köster und Elidi Vidarson, der für Finnland spielt.

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