OSENBERG - SPORTPRESSE
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NEUAUFLAGE DES POKALFINALES

18.09.26 HANDBALL BUNDESLIGA - Nach zwei Heimspielen in der Wuppertaler UNIHALLE geht es für den Bergischen HC am Sonntag zum ersten Mal in dieser Saison in die Mitsubishi Electric HALLE Düsseldorf. Zu Gast ist um 15 Uhr der Deutsche Meister 2025 und amtierende Pokalsieger Füchse Berlin. Die Rollenverteilung ist klar, doch der BHC wird alles daransetzen, um seine Außenseiterchance zu wahren.
„Wir hoffen natürlich darauf, dass Berlin einen schlechten Tag erwischt“, sagt BHC-Trainer Arnor Gunnarsson. Die Berliner sind zwar gut in die Bundesliga-Saison gestartet, mit dem Champions- League-Spiel am Mittwoch waren sie allerdings nicht zufrieden. Gegen KC Veszprem verloren die Hauptstädter zu Hause 29:35 (16:21). Die Vorbereitungszeit auf das Bundesligaspiel am Sonntag fällt für das Team von Coach Nicolej Krickau daher etwas kürzer aus als für den BHC. Gunnarsson: „Falls das ein Vorteil für uns sein könnte, wollen wir ihn nutzen.“
Beim BHC ist die Lage in dieser Trainingswoche besser als in der vorigen. Die Erkältungswelle ist inzwischen beendet, die Truppe hat mit Ausnahme der beiden Langzeitausfälle Yannick Fraatz und Janik Schrader trainiert. Bei Neuzugang Schrader findet bald ein Belastungstest statt. „So lange müssen wir noch abwarten“, sagt Markus Pütz, Gunnarssons Trainer-Partner.
Der Rest der Mannschaft ist am Sonntag dabei. Die knappe 28:29-Niederlage beim HC Erlangen haben die Bergischen inzwischen verdaut. „In der Trainingsarbeit haben wir den Fokus etwas anders gesetzt. Wir wollen natürlich weniger technische Fehler machen“, stellt Pütz klar.
Mit den Berlinern hat der BHC seit dem Wiederaufstieg keine guten Erfahrungen gehabt. In der Liga gingen die Spiele 27:39 und 28:35 verloren. Im seitens der Löwen sensationell erreichten Finale des DHB-Pokals gewannen die Füchse 42:33. Die Mannschaft ist ihrer Favoritenrolle also deutlich gerecht geworden.
Die BHC-Chancen könnten aber ein bisschen besser stehen, weil der Berliner Kader zwar immer noch überragend, aber nicht mehr so dominant wie vorige Saison ist. In Lasse Andersson gaben die Hauptstädter einen herausragenden Rückraum-Rechtshänder ab. Auch Torhüter Dejan Milosavljev ist nicht mehr dabei. Nils Lichtlein und Fabian Wiede sind derweil verletzt. Dass das Team um Ex-BHCer Max Darj weiterhin jeden schlagen kann, hat es aber bereits unter Beweis gestellt. Zuletzt gewann Berlin 33:28 gegen den VfL Gummersbach. Mit 6:2-Punkten stehen die Füchse auch für ihre Verhältnisse sehr ordentlich da. Die einzige Niederlage setzte es auswärts gegen Meisterschaftsfavorit SC Magdeburg.
Mathias Gidsel (Foto) spielt weiterhin überragend und ist der offensive Kopf der Mannschaft. „Ihn müssen wir irgendwie in den Griff kriegen, auch wenn das nicht zu 100 Prozent gelingen kann“, sagt Pütz, der fest davon überzeugt ist, dass die Bergischen eine Chance haben, wenn sie ihr Limit erreichen.
Das Match am Sonntag in der Mitsubishi Electric HALLE ist beinahe ausverkauft. Resttickets sind noch im Online-Ticketshop unter www.bhctickets.de oder am Spieltag ab 13:30 Uhr an der Tageskasse verfügbar. Aufgrund des großen Zuschauerandrangs wird eine frühzeitige Anreise empfohlen.

BHC REIST MIT PERSONALSORGEN AN DIE OSTSEE

17.09.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Auch am zweiten Auswärtsspieltag steht für den Bergischen HC eine weite Fahrt an. Am Samstag tritt das Team von Trainer Ruben Voßhans beim HC Rostock an. Anwurf in der geschichtsträchtigen Fiete Reder Sporthalle ist um 18:30 Uhr.
„Wir wollen weiter ungeschlagen bleiben und den ersten Auswärtssieg einfahren. Zwei Punkte vor der Spielpause wären enorm wichtig für uns“, gibt Ruben Voßhans an, der auch um die schwere der Aufgabe weiß. „Unsere Personalsituation ist angespannt.“ Rechtsaußen Emma Montag (Foto) fällt nach dem Zusammenprall im Spiel gegen Lintfort definitiv aus. Somit ist Lucy Krahwinkel, am vergangenen Wochenende sechsmal erfolgreich, einmal mehr auf sich allein gestellt. Eine nicht ungewohnte Situation für die 20-Jährige, auf die schon in der letzten Saison als „Alleinunterhalterin“ stets Verlass war.
Weiterhin passen müssen Kreisläuferin Lina Seiffarth und U20-Weltmeisterin Kim Ott. Außerdem zieht gerade die Erkältungswelle durchs Team. „Täglich hat sich eine andere Spielerin krankgemeldet. Die Aufstellung entscheidet sich vermutlich erst am Samstagmorgen bei Abfahrt“, so Voßhans. Vom Tabellenstand her ist der BHC als Fünfter klarer Favorit. Rostock ist Tabellenvorletzter, hat aber bisher auch erst zwei Spiele absolviert. Letzte Woche gab es eine 20:40-Klatsche bei den Berliner Füchsen. Vor heimischem Publikum planen Trainer Dominic Buttig und seine Mannschaft Wiedergutmachung, was die Sache für den BHC nicht einfacher macht. Foto: Kevin Becher

DER ERSTE PUNKT

16.09.26 FUSSBALL OBERLIGA - Endlich! Im vorgezogenen Oberligaspiel des sechsten Spieltages feierte der WSV nach einem tollen Kampf beim Tabellenzweiten Fortuna Düsseldorf II den ersten Punkt. Über 350 Wuppertaler Fans freuten sich über den späten Ausgleich. Eren Albayrak (Foto) verwandelte in der 88. Minute einen Handelfmeter zum alles in allem verdienten 1:1. Die Gastgeber waren kurz nach der Pause in Führung gegangen. „Das fühlt sich gut an. Ich freue mich vor allem für die Mannschaft. Man hat es einfach gemerkt. Sie und auch die Fans haben Sehnsucht nach irgendetwas Zählbarem“, freute sich Ismail Jaroui, der am Tag nach der Schneider-Entlassung zum neuen Cheftrainer befördert worden war und die Mannschaft für das Düsseldorf-Match völlig neu auf- und eingestellt hatte.

Fotos vom Flinger Broich: Jochen Classen

SPÄTES GLÜCK FÜR DIE MÜNCHNERINNEN

15.09.26 FUSSBALL FRAUEN BUNDESLIGA - Das Spitzenspiel begann mit einer Dominanz der Münchnerinnen, denn das Spielgeschehen blieb hartnäckig in der Leverkusener Hälfte. Ungeduldig warteten die FC Bayern Fans auf einen längst überfälligen Treffer ihrer Elf. Nun gut, die Bayer 04 Defensive machte ihre Hausaufgaben und als Paulina Tomasiak in der 36. Minute den Führungstreffer für die Gastgeberinnen erzielte, stand das Ulrich-Haberland-Stadion Kopf.
Schiedsrichterin Anna-Lena Heidenreich pfiff die zweite Halbzeit an und sechs Minuten später war Vanessa Gilles zur Stelle für den 1:1 Ausgleich. Der Freudentaumel auf der Bayerntribüne hielt nur kurz an, denn eine Minute später kam die Antwort von Paulina Tomasiak. „Mit Schmackes“, wie man im Rheinland sagt, setzte die Startelf-Debütantin den Ball in die Maschen.
Beim Match auf Augenhöhe gelang es Edna Imade Leverkusens Torhüterin Rafaela Borggräfe zu überwältigen und den Ausgleich zu sichern. 20 Minuten lang lieferte das Team von Trainer Roberto Pätzold einen furiosen Kampf, als es sie in der 88. Minute kalt erwischte. Alara Sehitler nahm wieder ihre Rolle als Joker ein und entschied die Partie zum 2:3. Die Münchenerinnen verließen als Sieger den Platz und bleiben ungeschlagen.

Fotos aus dem Ulrich-Haberland-Stadion: Odette Karbach

NUR NIEDERLAGEN IN DER OBERLIGA

14.09.26 FUSSBALL OBERLIGA - Die Saison ist noch jung. Aber schon gibt es den seit drei Wochen der Erfolgslosigkeit erwarteten Trainerwechsel beim Krisenklub Wuppertaler SV.
Das Schlusslicht und Cheftrainer Tim Schneider haben sich nach gemeinsamer Analyse der sportlichen Situation darauf verständigt, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Neuer Cheftrainer der ersten Mannschaft wird der bisherige U19-Trainer Ismail Jaroui.
Fragt sich nur, wer solche Trainervertäge mit Kompromissen (Urlaub während der Anfangsphase) abschließt.
Nach fünf Spieltagen ohne Punktgewinn und mit lediglich zwei erzielten Toren haben Trainer und Vorstand die bisherige Entwicklung intensiv bewertet. Dabei waren nicht allein die Ergebnisse ausschlaggebend. Vielmehr kamen beide Seiten zu der gemeinsamen Einschätzung, dass die Mannschaft insbesondere im Trainingsbetrieb eine höhere zeitliche und inhaltliche Intensität benötigt, um ihre Entwicklung zu beschleunigen.
Der damit verbundene zusätzliche zeitliche Aufwand kann von Tim Schneider aufgrund seiner familiären und beruflichen Verpflichtungen aktuell nicht in dem Umfang geleistet werden, den die Mannschaft aus Sicht aller Beteiligten benötigt. Aber das wusste man doch vorher auch! Manfred Osenberg Foto: Jochen Classen

BISSIGE GERMANEN HOLEN HEIMSIEG

13.09.26 FUSSBALL BEZIRKSLIGA - Konzentriert und mit einer dicken Portion Siegeswillen ausgestattet ging die Elf des SSV Germania 1900 Wuppertal ans Werk. Mit dem DV Solingen II kam ein Team auf Augenhöhe zum Freudenberg. In der 28. Minute bediente der technisch versierte Omar Sarsour (Foto oben) Germanias Nr. 10 in aussichtsreicher Position. Und Tarik Özkan machte was draus! Das 1:0 für die Freudenberger.
Aus den Kabinen zeigten sich die Solinger entschlossen den Ausgleich zu erzielen. Es wurde dagegengehalten und Torwart Leon Jovceski fischte jeden potenziellen Gegentreffer rechtzeitig aus der Luft. In der 74. Minute präsentierten die Hausherren ihren treuen Fans unter den Regenschirmen das Sahnehäubchen: Pascal Glittenbergs Eckball traf im Strafraum auf Benny Steven, der per Kopfball zum 2:0 einnetzte. 

Fotos vom Freudenberg: Odette Karbach

BHC SIEGT IM NRW-DUELL GEGEN DEN TUS LINTFORT

13.09.26 HANDBALL FRAUEN 2. LIGA - Vor 250 Zuschauern landete der Bergische HC einen 35:31-Erfolg gegen den TuS Lintfort und bleibt auch nach dem dritten Spieltag ungeschlagen. Gegenüber der Vorwoche, beim Spiel in Berlin, baute BHC-Trainer Ruben Voßhans seine „Starting-Seven“ um und begann im Tor mit Marlene Wagner, Jasmina Gierga auf der Spielmacher-, sowie Madita Probst und Lucy Krahwinkel auf den beiden Außenpositionen. Gierga und Eigengewächs Krahwinkel sorgten auch gleich für die ersten beiden BHC-Treffer. Lintfort konterte und kam durch Svenja Rottwinkel, mit acht Treffern erfolgreichste Werferin des Abends, zur einzigen Gäste-Führung (2:3, 5.).
Einmal mehr zeigte sich Torjägerin Svenja Mann in Wurflaune und sorgte für die erste Drei-Tore-Führung der Löwinnen (9:6, 17). Aber Lintfort ließ sich nicht abschütteln. Kreisläuferin Jana Willing verkürzte zwei Minuten später sehenswert per Heber auf 9:8. Der BHC zeigte gute Lösungen gegen die offensive Lintforter Abwehr, offenbarte aber einige Schwächen im Abschluss. Djazzmin Trabelsi, die für die glücklose Madita Probst ins Spiel gekommen war, setzte auf den 16:13 Pausenstand.
Auch in der zweiten Halbzeit dominierte der BHC, hatte es aber gegen die leidenschaftlich verteidigenden Lintforterinnen schwer, einen größeren Vorsprung herauszuwerfen. Spätestens das 26:20 durch die erneut zuverlässig agierende Veki Tolic brachte die Vorentscheidung (45). Hüben wie drüben wurde viel gewechselt und taktisch mit der siebten Feld- oder der vierten Rückraumspielerin agiert, am Ergebnisverlauf änderte sich nichts mehr. Am Ende feierte der Bergische HC den 35:31-Heimsieg und rückt in der Tabelle mit 5:1-Punkten auf den fünften Tabellenplatz vor. Foto: Kevin Becher

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